Was tun bei Calciummangel? Und was hat dein Darm damit zu tun?

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Calcium ist ein wichtiger Mineralstoff und auch gleich das am häufigsten vorkommende Mineral in unserem Körper.

Dieser Mineralstoff hat bekanntlich besonderen Einfluss auf gesunde  Knochen und Zähne. Deshalb befindet sich der Großteil des Körpercalciums in den Knochen. Nur ein sehr geringer Teil ist im Blut enthalten.

Somit ist die Furcht vor einem Calciummangel nicht unbegründet, wenn du auch noch im Alter starke Knochen und Zähne haben möchtest.

Doch Calcium hat noch zahlreiche weitere Aufgaben.

Denn es spielt auch für unser Immunsystem eine wichtige Rolle.

Außerdem ist Calcium an der Übertragung neuromuskulärer Impulse, der Blutgerinnung einem funktionierenden Energiestoffwechsel und am Säuren-Basen-Gleichgewicht und vielem mehr beteiligt.

Aufgenommen wird das Calcium über den Darm. Wenn alles reibungslos funktioniert, d.h. wenn der Darm in Ordnung ist, dann erfolgt dadurch der Einbau des Calciums in den Knochen.

Der  Calciumbedarf eines Erwachsenen liegt etwa 1000 mg pro Tag. Bei Kindern und Jugendlichen ist er etwas höher. Allerdings kannst du nichts falsch machen, wenn du bspw. 1500 mg zu dir nimmst und damit über der von der DEG empfohlenen Menge liegst, denn die orientiert sich ja wirklich nur an der Schwelle zum Mangel.

Kommt nun mit der Nahrung gelegentlich zu viel Calcium ins Blut, was eher selten ist, da die heutigen Lebensmittel nur noch sehr geringe Vitalstoffe beinhalten und die meisten Menschen einen Mangel haben, wird der Calciumüberschuss sofort in die Knochen geleitet. Was nicht benötigt wird, wird mit dem Stuhl und dem Urin ausgeschieden.

Natürlich ist an dieser Stelle auch zu erwähnen, dass es verschiedene Krankheiten gibt, die zu einem krankhaften Calciumüberschuss, d.h. zu einer sog. Hyperkalzämie führen können.

Ursachen von Hyperkalzämie und damit eines Kalziumüberschusses können sein:

  • Überfunktion der Nebenschilddrüse
  • Eine zu hohe Zufuhr an Kalcium
  • Erhebliche Überdosierung von Vitamin D
  • Verschiedene Krebserkrankungen z.B. der Nieren, Lungen oder Eierstöcke sowie eine bestimmte Krebsart des Knochenmarks
  • Erkrankungen der Knochen
  • Bewegungsunfähige Menschen sowie
  • Medikamente und
  • Hormonelle Störungen

Wie ich jedoch bereits erwähnte, leiden die meisten Menschen heutzutage unter einem Calciummangel. Und wenn das der Fall ist, wird das fehlende Calcium aus den Knochen herausgezogen.

 

Ursachen eines Calciummangels

An erster Stelle sind hier hormonelle Störungen zu nennen, die einen Calciummangel verursachen. Ebenso kommt es jedoch durch falsche Ernährung und wenn der Vitamin-D-Spiegel zu niedrig ist aufgrund zu wenig Sonnenlicht zu einem derartigen Mangel.

Natürlich gibt es auch einige Krankheiten, die für einen Calciummangel ursächlich sind, wie verschiedene Nierenerkrankungen, Verdauungsstörungen sowie einem Magnesiummangel etc.

 

Wie äußert sich ein Calciummangel? – Die Symptome

Die Symptome bei Calciummangel bzw. die bei einem akuten Calciummangel entstehen, sind
Folgende:

  • Knochenbrüche, z. B. aufgrund Osteoporose
  • Muskelkrämpfe
  • Atemnot
  • Übersäuertes Blut
  • Blutgerinnungsstörung (Verbluten auch bei kleinen Wunden)

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Allerdings gibt es auch noch weitere Symptome eines Calciummangels. Diese zeigen sich allerdings nicht sofort, sondern sind erst nach längerer Zeit erkennbar. Hierzu gehören bspw.

  • Trockene Haut
  • Ekzeme
  • Sonnenallergie (siehe meinen Beitrag über Melanine)
  • Kribbeln auf der Haut
  • Herz- und Kreislaufbeschwerden
  • Nervosität
  • Brüchige und splitternde Fingernägel
  • Haarausfall
  • Anfälligkeit für Karies auch die Zahnentwicklung kann gestört sein
  • Grauer Star
  • Verdauungsstörungen z.B. Durchfall
  • Inkontinenz
  • Schlafstörungen, z.B. Ein- und Durchschlafstörungen
  • Übergewicht, außerdem nimmst du nur langsam oder überhapt nicht ab

Du siehst, ein Calciummangel kann eine Menge Unannehmlichkeiten und Krankheiten mit sich bringen. Deshalb ist es besser, wenn du vorbeugst!

Fairerweise muss man jedoch sagen, dass fast alle diese Symptome auch bei anderen Mangelerkrankungen auftreten können.

Denn fehlen deinem Körper weitere Vital- und Nährstoffe, dann sehen die Symptome gleich bzw. ähnlich aus.

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Durch den massiven Nährstoffverlust in unserer Nahrung aufgrund ungünstiger landwirtschaftlicher Methoden wie Düngen, Sprizen mit Pestiziden, langer Transportwege und Lagerung etc. liegt in der heutigen Zeit sogar meist ein Mangel mehrerer Vitalstoffe vor.

 

Wie stellst du einen Calciummangel fest?

Daher stellt sich die Frage, wie man einen möglichen Calciummangel feststellt, denn eine solche Diagnose ist gar nicht so leicht. Die Methoden die es gibt, taugen nicht wirklich was, ob du nun das Calcium im Blutserum oder ganzheitlich im Vollblut messen lässt.

Denn die Calciumwerte im Blut können selbst bei einer ausgeprägten Osteoporose in Ordnung sein.

Jetzt könntest du vermuten, dass eine Knochendichtemessung hilfreich ist. Abgesehen davon, dass diese mit einigen Euros zu Buche schlägt, ist auch diese Messmethode nur bedingt zu empfehlen.

Ein Calciummangel muss nämlich schon sehr extrem sein, um festzustellen, ob die Knochendichte messbar abgenommen hat. Außerdem sagt eine Knochendichtemessung nichts über die Knochengesundheit aus. Somit entfällt m.E. auch diese Methode.

Das Risiko sich die Knochen zu brechen steigt bei einer Osteoporose deshalb, weil sich das Bindegewebe des Knochens zurückbildet und da hilft auch eine calciumreiche Nahrungsergänzung nicht weiter.

Allerdings gibt es eine andere Möglichkeit, wie du die Elastizität des Bindegewebes verhinderst und damit einer Osteoporose vorbeugst bzw. den Anfängen einer beginnenden Krankheit entgegenwirkst.

Dies gelingt durch Bewegung, sowie durch die Versorgung mit Magnesium und Silicium. Auf diese Weise kann auch das Calcium aus der Nahrung oder aus der Nahrungsergänzung vernünftig in den Knochen eingebaut werden.

Du siehst, Bewegung ist unglaublich wichtig, denn sonst funktioniert die Aufnahme von Calcium nicht.

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Aber wie stellst du nun fest, ob du unter einem Calciummangel leidest?

 

Calciummangel – so führst du eine Selbstdiagnose durch

Dazu beobachtest du für einige Tage mal ganz genau deine Lebens- und Ernährungsgewohnheiten.

Nimm dir einen Zettel und eine Nährwerttabelle, die du im Internet finden kannst.

Dann notiere dir, wie viel Calcium deine Nahrung liefert! So erfährst du recht schnell, wie viel Calcium du durchschnittlich mit deiner Nahrung aufnimmst.

Notiere außerdem, welche Faktoren die Calciumaufnahme aus der Nahrung fördern und welche nicht.

Früchte begünstigen beispielsweise die Calciumaufnahme. Auch die Vitamine D und K sind förderlich, aber darauf gehe ich später noch etwas detaillierter ein.

Zu viel Salz, Kaffee und schwarzer Tee sowie viele Medikamente hingegen verschlechtern die Aufnahme und führen sogar zu einem Mangel.

Wenn das bei dir der Fall ist, kommst du um eine Calcium-Nahrungsergänzung m. E. nicht mehr umhin.

Des Weiteren solltest du überprüfen, ob du gesundheitliche Herausforderungen hast, denn auch diese fördern oder verstärken u.U. einen Calciummangel? Dies können bspw. Verdauungsbeschwerden, Magen- und Darmerkrankungen, Diabetes oder Nierenerkrankungen sein.

 

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Calciummangel – was hat dein Darm bzw. deine Verdauung damit zu tun?

Wenn du Verdauungsbeschwerden hast, wenn du bestimmte Nahrungsmittel nicht verträgst, wenn dein Magen Probleme macht, dann kann dein Darm nicht alle Nähr- und Vitalstoffe aufnehmen.

Das bedeutet, egal welche und wie viele Mineralstoffe, Sprurenelemente und Vitamine etc. du zu dir nimmst, es wird nicht reichen.

In diesem Fall solltest du dein Verdauungssystem unbedingt sanieren.

Dabei hilft dir eine Entgiftung bzw. Darmreinigung, wie ich sie in meinem Blogbeitrag beschreibe sowie eine gesunde, Basen überschüssige Ernährung.

Denke auch an den Aufbau deiner Darmflora! Denn: Je gesünder diese ist, umso gesünder ist deine Darmschleimhaut und die ist für die Resorption von Nähr- und Mineralstoffen zuständig.

 

Was tun bei Calciummangel?
Und was haben die Vitamine D und K damit zu tun?

Bitte überprüfe auch, ob du neben Calcium auch ausreichend weitere Vitalstoffe zu dir nimmst.

Wie sieht deine Vitamin-D- und Vitamin-K-Versorgung aus?

Denn nur, wenn ausreichend Vitamin D vorhanden ist, kann das Calcium aus der Nahrung auch über den Darm aufgenommen werden.

Und wofür ist nun das Vitamin K zuständig? Nun, dieses sorgt für die Verteilung des Calciums im Körper. So gelangt es in die Knochen, Gefäße und Gewebeteile, für die Calcium ebenfalls wichtig ist.

Meine Empfehlung ist dieses Kombiprodukt!

 

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Wichtig! Du solltest Vitamin D natürlich keinesfalls überdosieren, auch wenn das sehr selten passiert. Denn das kann auch gefährlich werden.

Lies hierzu meinen Blogbeitrag: “Vitamine – wie wichtig ist Vitamin D und was hat es mit dem Vitamin K auf sich?

Falls du feststellst, dass du unter einem Calciummangel leidest oder, dass dein Calciumbedarf derzeit deutlich erhöht ist, z. B. weil du

  • unter einer Erkrankung leidest,
  • übersäuert bist oder
  • deine Ernährung sehr calciumarm ist,

dann solltest du unbedingt handeln und dich mit hochdosiertem Calcium in Form einer hochdosierten, natürlichen Nahrungsergänzung versorgen.

Dies kannst du anhand deiner Notizen anhand derer du deinen Calciumspiegel sozusagen überprüft hast, sehr einfach in Erfahrung bringen. Falls sich aus deinen Aufzeichnungen abzeichnet, dass dein Calciumspiegel völlig in Ordnung ist, empfehle ich dir lediglich Vitamin D zuzuführen. Denn ein Vitamin D Mangel ist bei der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung vorhanden. Auf die anderen Vitalstoffe, d.h. Calcium und Vitamin K kannst du im Fall einer ausreichenden Calciumversorgung allerdings verzichten.

Außerdem empfehle ich dir deine Lebensgewohnheiten entsprechend zu ändern und damit künftig für eine bessere Vitalstoffversorgung zu sorgen.

 

Calciummangel – wie solltest du Calcium verwenden?

Achte bitte unbedingt darauf, dass du bei einem Calciummangel ein Kombipräparat aus Calcium und Magnesium verwendest, denn Calcium und Magnesium sind voneinander abhängig. Bei einem Magnesiummangel hat dies noch eine andere Bedeutung, denn wenn du Magnesium alleine nimmst, dann zieht dies Calcium aus den Knochen heraus.
Was die wenigsten wissen: Dies ist ein Klassiker, weshalb Osteoporose entstehen kann.

Deine Calciumpräparate nimmst du am besten außerhalb der Nahrung, damit ausreichend Magensäure vorhanden ist, denn die begünstigt die Aufnahme von Calcium.

Du siehst die Diagnose eines Calciummangels ist gar nicht so schwer, du musst nur deine Lebens- und Ernährungsgewohnheiten auf den Prüfstand stellen.

Übrigens: Milch ist gar nicht mal so geeignet, um deinen Calciumgehalt zu decken. Besser geht es mit Kohlsorten wie Brokkolie, Grünkohl oder Chinakohl auch Pak Choi genannt. Denn Kohlsorten haben eine besonders hohe Bioverfügbarkeit.

 

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Auch über einen Kommentar von dir freue ich mich sehr!

 

 

Alles Liebe für dich!

Gabi

 

Verfolgen Gabriele Valerius-Szöke:

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2 Responses

  1. Stefanie Marquetant

    Liebe Gabi,

    danke für diesen ausführlichen Artikel! Kommt wie immer zur richtigen Zeit! Die Zusammenhänge kannte ich bisher nicht. Es könnte eine Darmsanierung anstehen bei mir 😉 Da ich auch einmal während meiner Indienreise Antibiotika wg einer starken Erkältung nehmen musste. Danach war ich zwar bei einem Ayurveda Arzt, habe jedoch trotzdem den Impuls, dass dies ansteht. Werde mich also von deinem verlinkten Artikel dazu Anleitung holen.

    Wie wundervoll, dass du hier auf deinem Blog ein Gesundheits-Wiki aufgebaut hast!

    Alles Liebe, Stefanie

    • Gabriele Valerius-Szöke

      Liebe Stefanie,

      für deine Darmsanierung wünsche ich viel Erfolg und noch eine weitere Empfehlung von mir: Nimm vorbeugend das von mir empfohlene Vitamin C, dann bekommst du sicherlich keine Erkältung mehr. Ich habe dieses Vitamin C getestet und obwohl viele um meinen Mann und mich herum eine Erkältung oder Grippe hatten, hat es uns schon seit 2010 nicht mehr erwischt!
      Und wenn du Fragen hast, weißt du ja, wo du mich findest! 😉

      Alles Liebe für dich!
      Gabi

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