Engel – gibt es sie wirklich? Eine Frage die Hoffnung gibt

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Engel, von ihnen geht für viele Menschen eine Faszination aus. Vielleicht ja auch für dich? Und was könnte besser zu Silvester passen? Spenden Sie nicht Trost und Hoffnung, in einer Zeit, die immer schnelllebiger und härter erscheint?

Zunächst jedoch:

Einen guten Rutsch ins Neue Jahr und ein gesundes, glückliches 2017!

 

Ich wünsche Dir für das neue Jahr:
Eine Hand, die Dich festhält,
ein Netz, das Dich auffängt
ein Schild, das Dir den Weg weist
und 1000 Sterne, die Dir den Weg erhellen.

Außerdem …

denke im neuen Jahr daran,
dass man stets alles ändern kann,
Drum wünsche ich heute viel Glück
und denk nicht an das schlechte Jahr zurück.

 

Engel, in aller Munde

Wer kennt sie nicht, die zahlreichen Lieder, in denen Engel besungen werden?! Angefangen von Karnevalsschlagern über Pop, Rock bis hin zur Klassik.

Denken wir nur an das Lied von Rammstein, die in ihrem Song „Engel“, eine eher ängstliche Spezies dieser sanften Wesen besingen. Auch die positivere Version der Kelly Family, die ebenfalls einen „Angel“ besingen, fällt mir da spontan ein.

Überall begegnen uns Engel, in der Kunst zieren sie Gemälde oder schauen uns als Skulpturen an. Auch in der Kirche werden sie in jeder Messe und in zahlreichen Gebeten erwähnt. Und vielleicht hast auch du deinen Schutzengel schon mal um Hilfe gebeten.

Selbst Menschen werden gelegentlich als Engel betitelt, wenn diese beispielsweise barmherzig und besonders hilfsbereit oder schön sind. Und seit einiger Zeit werden Engel sogar für die Werbung „miss“braucht.

Wenn du die Ohren öffnest, wird dir das Wort Engel sicherlich immer wieder auffallen.

Ebenso vielfältig ist deren Bedeutung. So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich wird das Wort Engel verwendet. Deshalb ist meines Erachtens die Frage berechtigt, ob alles nur Einbildung ist, es sich in Wahrheit um Menschen handelt und ob Engel tatsächlich existieren.

 

Engel, gibt es sie wirklich?

Vielleicht gehörst du zu der Vielzahl an Menschen, die nun behaupten, dass es das Wort als solches zwar gibt, dass Engel in der Realität jedoch nicht existieren.

Besonders Naturwissenschaftler haben bekanntlich mit Dingen, die nicht eindeutig bewiesen werden können, ihre Probleme. Traurigerweise geben diese nicht nur ihren Glauben, sondern oft auch ihr Gewissen an der Garderobe ab, sobald sie ihr Labor betreten.

Undenkbar erscheint es, in einer modernen Welt, in der Elektrizität, neueste Medien und hochtechnologische Geräte bzw. medizinische Mittel Verwendung finden, gleichzeitig an Engel, aufgestiegene Meister oder Gott zu glauben und diese womöglich als real anzusehen.

In der heutigen Zeit, bekomme ich dabei eher den Eindruck, dass der Glaube an eine höhere Macht nicht sehr gefragt ist. Und was noch schlimmer ist, als die Leugnung an einen solchen Glauben, ist die Gleichgültigkeit, die sich unter vielen Menschen immer mehr auszubreiten scheint.

Allerdings gibt es auch ein anderes „Lager“. Denn schaue ich mir den Bereich der Esoterik an, die gerade wieder einen Boom erlebt, gewinne ich einen gegenteiligen Eindruck. Im heutigen Zeitalter von Terror und Hass eine schöne Entwicklung, wie ich finde.

 

Engel, Realität oder Einbildung?

Auch wenn der Bereich der göttlichen Wesen nicht mit naturwissenschaftlichen Methoden zu beweisen ist, so zeigt dies meiner Meinung nach lediglich, dass die Wissenschaft hier an ihre Grenzen stößt und ihren „Horizont“ nur ungern erweitert.

An dieser Stelle gebe ich zu bedenken, dass wir in den Medien immer wieder von schlimmen Unfällen hören, wo Personen, wie durch ein Wunder völlig unversehrt oder nur mit ein paar kleineren Kratzern davongekommen sind. In solchen Situationen wird immer wieder behauptet, dass der- oder diejenige gleich mehrere Schutzengel gehabt haben muss.

Auch hat sich die Kirche immer wieder zur Existenz von Engeln bekannt. So erwähnte Papst Pius der XII, dass Engel persönliche Geschöpfe seien. Natürlich macht die Kirche in diesem Zusammenhang auch stets darauf aufmerksam, dass zwischen der geistigen und körperlichen Schöpfung unterschieden werden müsse.

Selbst Luther, der von der Engelverehrung in der evangelischen Kirche nicht wirklich begeistert war, äußerte sich dennoch laut Überlieferungen folgendermaßen: „Wo zwanzig Teufel sind, da sind auch hundert Engel. Wenn das nicht so wäre, dann wären wir schon längst zugrunde gegangen.“

Nun könntest du annehmen, dass die Kirche die Engel erfunden hat. Das allerdings, denke ich nicht, denn bereits in der Bibel kommt das Wort sowohl im Alten wie im Neuen Testament mehrere hundertmal vor.

Gehen wir nun davon aus, dass die Bibel die Offenbarung Gottes ist, so besteht an der Existenz der Engel meines Erachtens kein Zweifel. Außerdem hat es im Laufe der Geschichte zahlreiche Engelerscheinungen gegeben. Denken wir nur an die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. Hier bemächtigte sich Gott eines Engels mit Flammenschwert, der die beiden ins „Exil“ schickte.

Als Zweifler kannst du natürlich auch hier wieder behaupten, dass alles Einbildung ist. Ich persönlich glaube dies nicht, da auch ich schon meine „Kontakte“ zur geistigen Welt hatte.

 

Meine Begegnungen mit der geistigen Welt

So ging ich vor einigen Jahren morgens mit meinem Hund auf einem Feldweg spazieren. Wir waren allein und ich genoss die morgendliche Stille und die frische Luft. Plötzlich musste ich an meine verstorbenen Eltern denken und fragte mich, ob es ihnen gut geht, da wo sie nun sein mögen.

Plötzlich sah ich beide direkt vor mir. Sie sahen mich an, lächelten und gaben mir damit zu verstehen, dass es ihnen gut geht. Ihre Gesichter waren klar erkennbar, auch wenn sie eher transparent erschienen. In diesem Moment war mein ganzer Körper von Liebe erfüllt, Trauer, Ängste und Zweifel waren wie weggewischt. Da stand für mich fest, das war keine Einbildung.

Auch in meiner ersten geführten Meditation, an der ich vor Jahren völlig unvoreingenommen teilnahm, hatte ich eine Begegnung mit Engeln und der geistigen Welt. Diese Geschichte kannst du als Gastartikel auf der Website von Stefanie Marquetant nachlesen.

Man verliert vieles im Leben, doch verliere nie die Hoffnung, denn ohne Hoffnung verlierst du… Klick um zu Tweeten

 

Engel und ihre Aufgaben

Das Wort Engel kommt aus dem Griechischen und bedeutet: Bote. Auch die verschiedenen Namen der Erzengel haben bestimmte Bedeutungen. So kannst du in den unterschiedlichsten Literaturquellen nachlesen, welches die jeweilige Bedeutung der Namen dieser Engel ist. So lautet der Name des Erzengels Michael: „Wer ist wie Gott“ und der Name Gabriel heißt übersetzt „Kraft Gottes“. Von der „Arznei Gottes“ spricht man, wenn der Name des Erzengels Raphael gerufen wird.

In ihrer Eigenschaft als Boten Gottes nahmen sie seit jeher Kontakt mit den Menschen auf. So wurde der heilige Josef im Traum gewarnt, er solle mit dem Jesuskind und Maria nach Ägypten fliehen, um so dem Kindesmord durch Herodes zu entkommen (Mt 2, 13).

Nachdem diese Gefahr vorüber war, wurde auch das dem heiligen Josef im Traum mitgeteilt. (Mt 2, 19).

Aber Engel dienen uns nicht nur als Bote, sondern auch als Wächter und Beschützer und wenn wir Trost und Beistand suchen.

Meiner Meinung nach nehmen die Engel auch heute noch mit uns Kontakt auf, wenn wir aufmerksam zuhören. Dies geschieht entweder im Traum, durch unsere Gedanken und Gefühle oder in der Meditation.

 

Engel und ihr Aussehen

Vielleicht antwortest du nun, dass es nackte Kinder mit Flügeln sind, so wie sie häufig auf Bildern oder als Skulpturen dargestellt werden. Eventuell stellst du sie dir auch aus helle Gestalten, die von einem magischen Licht umgeben sind vor.

Laut Bibel nehmen Engel jedoch unterschiedliche Gestalten an, was wohl mit der jeweiligen Aufgabe zu tun hat, die sie erledigen müssen. So wird dort u. a. von Gestalten in Form von Männern, Jünglingen, Flammenschwertern oder kristallgleichen Formen berichtet.

Engel: Ehre sei Gott in der Höhe

Ich denke, dass sie die Form annehmen, die sie zum jeweiligen Zeitpunkt für richtig halten und die uns nicht erschreckt. Ferner denke ich, da es sich um geistige Wesen handelt, haben sie keinen Körper, nehmen nur eine entsprechende Form an, um sich zu zeigen.

 

Vertraue deinem Gefühl

Wie ich bereits erwähnte ist die Begegnung mit Engeln manchmal nur ein Gefühl, hin und wieder geben sie sich auch auf andere Weise zu erkennen.

So berichtet Papst Pius IX. von einem Erlebnis aus seiner Jugendzeit, wo ihm sein Schutzengel während einer Messe das Leben rettete. Er kniete als Messdiener auf einer Stufe vor dem Altar. Plötzlich bekam er Angst. Er schaute zu einer Altarseite, wo er einen Engel in Gestalt eines Jünglings erblickte, der ihn heftig zu sich herüberwinkte. Anfänglich zögerte er, doch der Engel winkte heftiger. In dem Augenblick, als er sich endlich traute und auf den Engel zulief, verschwand dieser und eine schwere Heiligenfigur stürzte auf den Platz, wo er vor wenigen Sekunden noch gekniet hatte (nachzulesen in „Schutzengelgeschichten heute“ von Weigl).

Sicherlich ist es nicht immer einfach, seinem Gefühl zu vertrauen, denn das haben viele in der heutigen Zeit verlernt.

Auch Hilfe anzunehmen ist oftmals schwer, denn dazu müssen wir uns eingestehen, dass wir schwach sind. Hier weiß ich sehr gut, wovon ich spreche, denn auch ich tue mich schwer damit.

Dennoch glaube ich, dass wir uns darin üben sollten und, dass vieles im Leben leichter wird, wenn wir um Hilfe bitten und diese letztlich auch annehmen. Ebenso denke ich, dass die Welt zu einem besseren Ort wird, wenn wir uns öfter mal von Engeln und unserer inneren Stimme leiten lassen.

Zur innere Stimme und wie du diese erkennen kannst, habe ich neulich eine gute Erklärung gehört. Diese besagte: „Wenn du an eine Kreuzung kommst, wo es nur rechts oder links geht, du nicht weißt, in welche Richtung du abbiegen sollst, dann wähle die Seite, die dir spontan – ohne zu überlegen – in den Sinn kommt. Denn alles, worüber du nachdenkst ist NICHT deine innere Stimme.“

 

Schlusswort

Vielleicht magst du über die vorstehenden Zeilen einmal nachdenken. Allen Zweiflern und Ungläubigen möchte ich abschließend noch eine Textzeile aus dem Film „Das Wunder von Manhattan“, der Heiligabend im TV lief, mit auf den Weg geben:

„Was ist schlimmer, eine (vermeintliche) Lüge, die ein Lächeln auf’s Gesicht zaubert oder eine (vermeintliche) Wahrheit, die uns eine Träne entlockt?“

 

Alles Liebe für dich!

Gabi

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Als Präventionsberaterin, Fitness-Coach sowie Autorin für Gesundheits- und Mental-Ratgeber helfe ich gesundheitsbewussten Frauen, die wenig Zeit haben, auf natürliche, einfache Weise für einen ganzheitlich, gesunden Körper zu sorgen. Außerdem mache ich Mut eigene Wege zu gehen, Stress und Belastungen loszuwerden und deinen persönlichen Traum zu leben, damit auch deine Seele glücklich ist.

2 Antworten

  1. Danke, in dieser Welt und Zeit brauchen wir die Engel besonders. Ich fahre nie, ihne sie vorher nach dem richtigen Weg zu bitten!
    Grüße
    Regina

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