Geschenkideen: Welcher Zauber wartet wohl hinter Türchen Nr. 4?

Passende Geschenkideen zu finden ist manchmal nicht so leicht. Deshalb findest du in meinem Adventkalender neben der täglichen Überraschung auch stets eine neue Idee, wie du deinen Lieben eine Freude machen kannst.

Bevor ich dir verrate, welcher Vorschlag sich heute hinter den verschiedenen Geschenkideen  verbirgt, hol dir doch einen Kaffee oder eine Tasse Tee und nimm dir ein paar Minuten, um zu verschnaufen.

Ich freue mich, wenn ich dich mit der nachfolgenden Geschichte, die sich heute hinter dem Türchen Nr. 4 verbirgt, etwas verzaubern kann. Und dir damit ein wenig Weihnachtsstimmung in dein Herz hole!

Anschließend verrate ich dir, welche der zahlreichen Geschenkideen ich heute für dich habe.

 

Geschenkideen: Das verbirgt sich hinter Türchen Nr. 4 des Adventkalenders

Dies ist die Weihnachtsgeschichte von Mr. und Mrs. James Dillingham Young und ihrer wahren Liebe zueinander. Als Kind hatte ich eine Weihnachtsschallplatte auf der diese Geschichte gesprochen wurde. Sie hat mir immer schon sehr gefallen, deshalb habe ich mich entschieden, diese in gekürzter Form hier zu veröffentlichen.

Geschenkideen

 

Das Geschenk der Weisen

Ein Dollar und siebenundachtzig Cent. Das war alles. Dreimal zählte Della nach. Ein Dollar und siebenundachtzig Cent. Und morgen war Weihnachten.

Da blieb nun wirklich nichts anderes übrig, als sich auf das schäbige alte Sofa zu werfen und zu heulen. Was Della auch tat.

Della hörte auf zu weinen und retuschierte die Tränenspuren in ihrem Gesicht mit der Puderquaste. Sie stand betrübt am Fenster und sah hinaus. Morgen war Weihnachten, und sie hatte nur einen Dollar und siebenundachtzig Cent, um Jim ein Geschenk zu kaufen.

Seit Monaten hatte sie nach Kräften jeden Penny gespart – und das war alles, was dabei herausgekommen war.

Nur ein Dollar und siebenundachtzig Cent, um Jim ein Geschenk zu kaufen. Ihrem Jim.

Viele glückliche Stunden hatte sie damit verbracht, sich etwas Hübsches für ihn auszudenken. Etwas wirklich Feines, Seltenes, Kostbares, etwas, das, wenn auch halbwegs, der Ehre würdig sei, ihrem Jim zu gehören.

Zwischen den Fenstern des Zimmers hing ein schmaler, langer Spiegel.

Plötzlich wirbelte sie herum und stellte sich vor den Spiegel. Ihre Augen blitzten aufgeregt, doch ihr Gesicht hatte in weniger als zwanzig Sekunden alle Farbe verloren. Rasch löste sie ihr Haar und ließ es in seiner vollen Länge herabfallen.

Es gab zwei Dinge im Besitz von Mr. und Mrs. James Dillingham Young, auf die sie beide mächtig stolz waren.

Eines davon war Jims goldene Uhr, die zuvor schon seinem Vater und seinem Großvater gehört hatte. Das andere war Dellas Haar.

So fiel nun Dellas schönes Haar wie brauner Wasserfall glänzend und sanft sich kräuselnd an ihr herab. Es reichte ihr bis unter die Knie und umhüllte sie fast wie ein Gewand.

In nervöser Hast steckte sie es wieder auf. Einen Augenblick lang schwankte sie noch in ihrem Entschluss, während eine Träne oder möglicherweise auch zwei auf den abgetretenen roten Teppich tropften.

Schnell zog sie ihre alte braune Jacke an und setzte ihren alten braunen Hut auf. Mit wehenden Röcken und immer noch diesem Leuchten in den Augen huschte sie aufgeregt durch die Tür, die Treppe hinunter, auf die Straße.

Sie blieb erst stehen, als sie ein Schild erreicht hatte, auf dem zu lesen war: „Mme. Sofronie, Haarteile aller Art“.

Della rannte die Treppe hinauf und rang, oben angekommen, nach Luft und Fassung. Die Gnädige Frau war wohl genährt, bleichgesichtig und eiskalt. Sie sah kaum so aus, als könne sie „Sofronie“ heißen.

Wollen Sie meine Haare kaufen?“, fragte Della. „Ich kaufe Haar“, antwortete Madame.

Dann nehmen Sie mal lhren Hut ab und lassen Sie sehen.“ Herunter strömte der braune Wasserfall. „Zwanzig Dollar“ bot Madame und griff mit geübten Händen in die Haarflut.“

Schnell, geben Sie mir das Geld“.

Die nächsten zwei Stunden eilten dahin wie auf rosigen Flügeln. Della stürmte durch die Läden auf der Suche nach Jims Geschenk.

Sie fand es schließlich. Es war nur für Jim gemacht und für niemand anders, das stand fest.

Es war eine schlichte, edle und in der Form vollendete Uhrkette aus Platin, deren Wert sich allein in ihrem Material offenbarte und nicht in auffälligen Verzierungen.

Kaum, dass Della sie gesehen hatte, wusste sie, dass sie Jim gehören musste. Sie war wie er, dezent, vornehm und wertvoll – diese Begriffe treffen es wohl ziemlich genau.

Einundzwanzig Dollar nahm man ihr ab, und sie eilte mit den siebenundachtzig Cent nach Hause. Mit dieser Kette an seiner Uhr konnte Jim in jeder Gesellschaft stilvoll nach der Zeit sehen. Obwohl die Uhr ein Prachtstück war, so schaute er sie oft nur verstohlen an, denn sie war an einem Lederriemen statt an einer Uhrenkette festgemacht.

Als Della zu Hause ankam, dämpften Vernunft und ruhige Überlegung ein wenig ihren Taumel.

Sie holte ihre Brennschere hervor, zündete das Gas an und machte sich daran, die verheerenden Folgen zu beheben, die ihre Großzügigkeit im Verbund mit ihrer Liebe zu Jim bewirkt hatten.

Vierzig Minuten später war ihr Kopf mit winzigen, eng anliegenden Löckchen bedeckt, mit denen sie aussah wie ein bezaubernder Lausbub, der gerade Schule schwänzt.

Um sieben Uhr war der Kaffee fertig und auf dem Ofen stand die Pfanne bereit, in denen die Koteletts gebraten werden sollten.

Jim kam nie zu spät. Della rollte die Uhrkette in ihrer Hand zusammen und setzte sich auf die Tischkante gegenüber von der Tür, durch die er immer hereinkam.

Die Tür ging auf, Jim trat ein und machte sie hinter sich zu. Er sah schmal und sehr ernst aus. Jim blieb an der Tür stehen, bewegungslos.

Er fixierte Della, und in seinen Augen war etwas, das sie nicht zu deuten vermochte, das sie aber erschreckte. Es war weder Zorn noch Überraschung, weder Missbilligung noch Entsetzen, und es war auch keines der Gefühle, auf die sie gefasst war.

Er starrte sie mit diesem seltsamen Ausdruck im Gesicht ganz einfach nur an. Della rutschte vom Tisch herunter und lief auf ihn zu.

Bitte, lieber Jim, sieh mich nicht so an. Ich habe mein Haar abgeschnitten und verkauft, weil ich den Gedanken nicht ertragen konnte, kein Weihnachtsgeschenk für dich zu haben.”

“Es wachst bald wieder nach, du bist mir doch deswegen nicht böse, oder? Ich musste es einfach tun. Mein Haar wächst furchtbar schnell. Wünschen wir uns „Fröhliche Weihnachten“, Jim, und lass uns ganz einfach glücklich sein! Du weißt ja gar nicht, was für ein schönes, ja, was für ein wunder-, wunderschönes Geschenk ich für dich habe.“

Du hast dein Haar abgeschnitten?“, stieß Jim schließlich mühsam hervor, so als sei ihm die Tatsache auch nach größter gedanklicher Anstrengung noch nicht zu Bewusstsein gelangt und als wolle er sie erst nach reiflicher Überlegung anerkennen. „Abgeschnitten und verkauft“, antwortete Della. „Magst du mich nicht trotzdem genauso gern? Ich bin auch ohne Haar immer noch dieselbe, oder?

Jim sah sich forschend im Zimmer um. „Du sagst, dein Haar sei fort?“ fragte er, was ein wenig einfältig klang. „Du brauchst gar nicht danach zu suchen“, erwiderte Della. „Ich sage dir ja, ich habe es verkauft. Es ist weg.”

Aber heute ist Heiliger Abend. Komm, sei ein wenig lieb zu mir, ich hab’s doch für dich getan.”

“Soll ich jetzt die Koteletts braten, Jim?“ Jetzt endlich schien Jim aus seinem Trancezustand zu erwachen. Er schloss Della in die Arme.

Jim zog ein Päckchen aus seiner Manteltasche und gab es ihr. Er sagte: „Wenn du dein Geschenk aufmachst, wirst du sehen, warum ich vorhin Probleme hatte, die Fassung zu bewahren.

Behände weiße Finger zogen an Schnur und Papier. Dann ein entzückter Freudenschrei, dem in echt weiblicher Manier übergangslos Tränen folgten.

Denn dort lagen die schönsten aller Kämme, eine ganze Garnitur davon, seitlich und hinten einzustecken. Della hatte sie schon seit langem in einem Schaufenster am Broadway bewundert.

Es waren herrliche, mit Edelsteinen und Perlen verzierte Käme aus echtem Schildplatt, die von genau der Farbe waren, die zu ihrem verschwundenen Haar gepasst hätte.

Es waren teure Kämme, das wusste sie, und ihr Herz hatte sie voller Sehnsucht begehrt, doch hatte sie nie auch nur im Entferntesten zu hoffen gewagt, sie jemals zu besitzen.

Jetzt gehörten sie ihr, nur waren die Flechten nicht mehr da, die der ersehnte Schmuck zieren sollte.

Doch sie drückte ihn ans Herz, und schließlich konnte sie auch mit verweinten Augen und einem Lächeln aufblicken und versichern: „Meine Haare wachsen ja so schnell, Jim!“

Da plötzlich sprang sie auf wie ein Kätzchen, das sich das Fell versengt hat und rief: „Oh, oh!

Jim hatte ja sein wunderschönes Geschenk noch nicht gesehen. Sie hielt es ihm eifrig auf der geöffneten Hand entgegen. Das kostbare, matt glänzende Metall schien plötzlich aufzuleuchten und ihr helles kristallklares Wesen widerzuspiegeln.

Ist sie nicht prächtig? Ich habe die ganze Stadt nach ihr abgesucht, bis ich sie endlich gefunden habe. Jetzt kannst du getrost hundertmal am Tag nach der Zeit sehen. Gib mir deine Uhr. Ich will doch mal sehen, wie sie dazu aussieht.

Aber Jim tat nicht, was sie sagte. Stattdessen ließ er sich auf das Sofa fallen, faltete die Hände hinterm Kopf und lächelte.

Della“, sagte er, „lass uns unsere Weihnachtsgeschenke wegpacken und eine Weile aufheben. Sie sind zu schön, als dass wir sie gleich jetzt benutzen sollten. Denn, ich habe die Uhr verkauft, um das Geld für deine Kämme zu bekommen.
Und jetzt, denke ich, wär‘s an der Zeit, die Koteletts aufs Feuer zu stellen.

Quelle: http://literaturnetz.org/
Autor O. Henry (Pseudonym für William Sidney Porter)

Die Originalgeschichte findest du hier: “Das Geschenk der Weisen”, denn ich habe die Geschichte etwas gekürzt.

 

Geschenkideen: Hier kommt Tipp Nr. 4

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Alles Liebe für dich
und eine schöne Adventzeit!

Gabi

 

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