Lebensfreude steigern! So vermehrst du deine Glückshormone, wirst glücklich und schön

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Wir alle wollen glücklich sein, da bist du sicherlich keine Ausnahme! Wer glücklich ist, der hat auch mehr Lebensfreude und sieht gleich besser aus. Aber wie kannst du deine Lebensfreude steigern?

Du solltest nicht auf andere Menschen vertrauen. Denn wenn du erwartest, dass dein Partner oder sonst ein Mensch dich glücklich macht, stehst du meist auf verlorenem Posten.

Das bedeutet, du bist selbst für dein Glück verantwortlich und du kannst einiges dazu beitragen, um glücklich zu sein.

Hierbei sind es nicht einmal die großen Dinge, die uns glücklich machen. Was du alles tun kannst, um deine Lebensfreude zu steigern und glücklicher zu werden, zeige ich dir heute in meinem Blogbeitrag.

 

Lebensfreude steigern – Glückshormone heben die Laune und steigern die Lebensenergie

In bestimmten Situationen setzt der Körper sogenannte Glückshormone frei. Diese rufen, wie der Name sagt, Glücksgefühle hervor und steigern dein Wohlbefinden. Zu ihnen zählen verschiedene Neurotransmitter wie Dopamin, Noadrenalin, Serotonin und Endorphine.

Gerne werden Glückshormone als körpereigene Drogen bezeichnet, da verschiedene Rauschmittel eine vergleichbare Wirkung haben. Im Gegensatz zu diesen haben Glückshormone jedoch keine unangenehmen Begleiterscheinungen und Nebenwirkungen. Sie sind mit keinem Risiko verbunden. Sie machen nicht körperlich abhängig und steigern zudem die Energie und Lebensfreude.

Mit der Lebensenergie steigen zugleich der Optimismus und die Leistungsfähigkeit. Sorgen und Ängste nehmen hingegen ebenso ab, wie Schlafstörungen, Abgeschlagenheit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit.

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Du gibst mir sicherlich recht, dass glücklich sein wohl ein Zustand ist, den jeder gerne erreichen möchte. Denn mit diesem neu gewonnenen Optimismus verläuft dein Leben viel angenehmer und schöner.

Dieses positive Lebensgefühl strahlst du dann aus. Darauf erfolgt entsprechend positive Resonanz von deinen Mitmenshen. Und dies gibt dir immer mehr Gründe, um oft zu lächeln.

Wenn du oft lächelst, hat das zur Folge, dass du von deiner Umwelt außerdem als hübscher empfunden wirst. Dies hat man in Untersuchungen herausgefunden. Somit ein weiterer positiver Nebeneffekt deines fröhlichen Gesichtsausdrucks. Dadurch wirst du noch glücklicher, da dein Gehirn sofort auf dein Lächeln mit weiteren Glücksgefühlen reagiert.

 

Lebensfreude steigern – was haben die verschiedenen Neurotransmitter damit zu tun?

Bevor ich dir nun verrate, wie du diese Glückshormone locken kannst, um deine Lebensfreude zu steigern, gehe ich kurz etwas näher auf einige Neurotransmittern ein.

 

Lebensfreude steigern – Dopamin

Glückshormone entstehen im Gehirn und in den Nerven. Sie sind Botenstoffe, welche in den ganzen Körper geleitet werden.

Dopamin beispielsweise wird bei jedem glücklichen Gedanken oder Gefühl freigesetzt. Das bedeutet: Immer, wenn du etwas Schönes wahrnimmst, hat das die Freisetzung von Dopamin zur Folge. Ein gesunder Lebensstil führt von selbst dazu, solche Momente gezielt herbeizuführen. Somit kannst du ein glückliches Gefühl bewusst erzeugen. Dies erreichst du, indem du regelmäßig Dinge betrachtest oder tust, die dir Freude bereiten.

Dopamin gehört zu den wichtigsten Glückshormonen.

Normalerweise werden Glückshormone bis auf das Serotonin vom Körper selbst hergestellt. Manchmal ist der Körper jedoch nicht in der Lage ausreichend Dopamin zu produzieren, was sich dann in Abgeschlagenheit und Mattigkeit äußert.

Schlimmstenfalls kann eine Störung des Hormonhaushaltes zu erheblichen gesundheitlichen Störungen führen.

Es ist zwar möglich Glückshormone in künstlicher Form durch bestimmte Arzneimittel zuzuführen. Das erfordert jedoch unbedingt einer ärztlichen Begleitung. Allerdings solltest du bedenken, dass Medikamente auch immer Nebenwirkungen haben, welche nicht zu unterschätzen sind.

 

Lebensfreude steigern – Noadrenalin

Eine weitere Stufe des Dopamin ist das Noadrenalin. Dopamin wird in Noadrenalin umgewandelt, wenn eine freudige Stimmung in Begeisterung umschlägt. Auch kreative Tätigkeiten führen zu einem erhöhten Noadrenalinspiegel.

Außerdem steigert Noadrenalin die Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit, fördert die Leistungsfähigkeit und erhöht die Lebenslust.

 

Lebensfreude steigern – Serotonin

Ein weiteres Glückshormon, das Serotonin, sorgt für Ausgeglichenheit und Entspannung. Es wird ebenfalls in Momenten erzeug, diewir als shön empfinden.

Bereits positive Gedanken können Serotonin freisetzen. Durch das Zusammenwirken von Noadrenalin und Serotonin artet Begeisterung und deine Aktivität zudem nicht in Stress aus.

Serotonin sorgt weiterhin für einen gesunden Schlaf, denn nachts bildet die Zirbeldrüse daraus Melatonin, ein Schlafhormon.

 

Lebensfreude steigern – Endorphine

Bei körperlichen Anstrengungen, in Notfallsituationen und bei der Aufnahme bestimmter Nahrungsmittel werden Endorphine freigesetzt.

Durch sportliche Aktivitäten erzeugte Endorphine führen zu einem Hochgefühl. Sie wirken den Ermüdungserscheinungen des Körpers entgegen und erhöhen die Belastungsgrenze. Viele Sportler berichten von einem rauschähnlichen Zustand. Einen ähnlichen Effekt wie sportliche Aktivitäten hat das Lachen.

In Notfallsituationen blockieren Endorphine Schmerzsignale des Körpers und tragen zur Handlungsfähigkeit bei. Auch UV-Licht kann zur Freisetzung von Endorphinen führen. Ein regelmäßiger Aufenthalt im Freien ist daher empfehlenswert.

Lebensfreude, glückliche Menschen
StockSnap / Pixabay

Daneben tragen Nahrungsmittel wie beispielsweise Chili zu einer erhöhten Ausschüttung der Endorphine bei.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass jede Art sinnlicher Genüsse die Ausschüttung von Glückshormonen fördert. Dazu zählen ebenso ein leckeres Essen wie das Hören schöner Musik oder das Lesen eines interessanten Buches. Auch Küssen und Kuscheln, Spazierengehen und das Schmusen mit dem Haustier, sowie körperliche Aktivität und geistige Kreativität führen zur Ausschüttung von Glückhormonen.

Du siehst es ist mit einfachen Mitteln möglich, dass du deine Lebensfreude steigerst.

 

Lebensfreude steigern – Glück ist der Schlüssel zum Erfolg

Wer selbstbewusst durchs Leben geht, hat es leichter. Unglückliche Menschen neigen zu Selbstzweifeln, ziehen sich zurück und übersehen oft ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Dies kann sich in mangelndem Durchsetzungsvermögen, Schüchternheit und innerer Lähmung ausdrücken. Die Bedürfnisse und Signale des eigenen Körpers geraten in den Hintergrund.

 

Lebensfreude steigern – auf die eigenen Bedürfnisse eingehen

Vieles, was früher selbstverständlich war, findet heute kaum noch Beachtung. In Zeiten der „Kräuterhexen“ waren die Bedürfnisse des Körpers und die inneren Abläufe noch bekannt, wenn auch nicht wissenschaftlich belegt. Ebenso wusste man um die Einheit von Körper, Seele und Geist.

Anhaltende emotionale Missstimmungen können sich in körperlichen Fehlfunktionen ausdrücken und zu Krankheiten führen. Wie bereits in den Ausführungen zu den Glückshormonen erläutert, sind verschiedene Funktionen des Körpers eng miteinander verknüpft. Das Gefühl von Glück wirkt sich somit positiv auf deine Gesundheit aus.

Es beginnt bei deiner Ernährung und endet in Maßnahmen, welche einen Ausgleich schaffen und das Wohlbefinden und somit die Lebensfreude steigern.

Glückliche Menschen, die ihre eigenen Bedürfnisse kennen und erfüllen, gehen aufrecht durchs Leben und wissen auch um ihre gesellschaftlichen und beruflichen Rechte und Pflichten.

Ich kann dir eine gesunde Lebensweise und anhaltende Lebensfreude nur empfehlen. Denn dadurch steigt deine Energie und Leistungsfähigkeit, was maßgeblich zu deinem Erfolg beiträgt.

Erfolg erhöht wiederum das Selbstwertgefühl und die Ausschüttung von Glückshormonen. Das Leben gewinnt im Beruf und im privaten Umfeld immer mehr an Qualität.

 

Lebensfreude steigern – so vermehrst du bewusst deine Glückshormone

Du kannst „Glücklich sein“ bewusst herbeiführen. Das ist sogar wissenschaftlich bewiesen. Glücksforscher fanden in verschiedenen  Studien heraus, wie du eine glückliche Stimmung herbeiführen kannst und so dein Wohlbefinden maximieren und deine Lebensfreude steigern kannst.

Oftmals sind es die kleinen Dinge, die einfach übersehen werden. Mit diesen ist es jedoch tatsächlich möglich, sein kleines Glück zu schaffen.

 

1. Früh schlafen gehen

Ausreichender Schlaf sorgt dafür, dass sich Glücksgefühle einstellen. Das hat mit einer Schaltzentrale in unserem Gehirn zu tun, die für unsere Emotionen zuständig ist, genannt das limbische System. Dort sitzt der sog. Hippocampus, (Gedächtniszentrum), der für Erinnerungen und Träume zuständig ist und somit eine große Bedeutung für das Glücksempfinden hat. Zu wenig Schlaf hingegen, beeinflusst den Hippocampus derart negativ, dass daraus schlechte Laune resultiert.

 

2. Frische Luft

Gehe täglich rund 20 Minuten an die frische Luft und deine Laune wird besser. Auch dein Arbeitsgedächtnis verbessert sich so. Außerdem stellte sich bei einer weiteren wissenschaftlichen Studie heraus, dass es von besonderem Vorteil ist, wenn die Sonne scheint und die Temperatur bei etwa 14 Grad liegt.

 

3. Mit offenen Augen und Ohren durchs Leben gehen

Gehe bei deinem nächsten Spaziergang mal ganz bewusst mit offenen Augen und Ohren durch den Park, den Wald oder Wiesen und Felder. Jede Blume hat etwas Schönes. Auch ein Tautropfen auf einem Blatt, der glitzert wie ein funkelnder  Diamant oder das Zwitschern eines Vogels, kann verzaubern. Dir fällt bestimmt etwas auf, was dir gefällt und was dich für den Moment glücklich macht.

 

4. Näher zum Arbeitsort

Weite Arbeitswege und die damit verbundenen Ärgernisse wie überfüllte Verkehrsmittel (z.B. Bus und Bahn) oder falls du mit dem Auto fährst, die nervigen Staus, verderben die gute Laune. Somit solltest du, wenn dir dein Job gefällt und du deine Arbeitsstelle nicht wechseln möchtest, darüber nachdenken, näher an deinen Arbeitsort heranzuziehen. Denn die Nähe zur Arbeitsstätte ist nicht zu unterschätzen. Kurze Arbeitswege machen glücklich.

 

5. Bewusst Lächeln

Denke öfter mal an etwas Schönes und lächle ganz gezielt. Auch wenn dir grad nicht danach zumute ist. Anfangs mag es dir unangenehm sein. Springe trotzdem über deinen Schatten, denn es hilft tatsächlich glücklicher zu werden.

Der Umgang mit deiner Familie, deinen Freunden, deinem Chef, deinen Kollegen oder Kunden etc. wird dadurch angenehmer. Außerdem kann lächeln sogar Schmerzen lindern. Also einfach mal ausprobieren, denn Übung macht den Yoda (Meister) ;).

Hierzu kann es auch hilfreich sein, Witze zu lesen oder ein Foto zu betrachten, welches dir besonders gefällt. Dies könnte z. B. eins von deinem letzten Liebesurlaub sein.

Übrigens: Ein Foto kannst du auch an deinem Arbeitsplatz aufstellen und während des Tages mal öfters betrachten.

lächeln macht glücklich
StockSnap / Pixabay

6. Anderen helfen

Eine weitere Studie zeigt, dass es glücklich macht, wenn man anderen Menschen hilft. Zwei Stunden pro Woche reichen vollkommen aus. Rechnet man dies auf das Jahr hoch, so kommt man auf jährlich 100 Stunden.

Zum Thema Helfen gehört auch das Schenken, denn es macht glücklicher, anderen Personen eine Freude zu machen, als sich selbst einen Wunsch zu erfüllen. (Es müssen ja keine großen Geschenke sein, eine Kleinigkeit reicht völlig aus).

 

7. Dankbarkeit

Wer auch für scheinbare Kleinigkeiten dankbar ist, verhindert depressive Stimmungen. Dankbarkeit hilft, sich wohl zu fühlen und die daraus resultierende Zufriedenheit macht glücklich. Also freue dich über Kleinigkeiten wie z.B. dass gerade die Sonne scheint oder die heiße Dusche am Morgen etc.

 

8. Vorfreude

Plane doch mal etwas Schönes, z.B. deinen nächsten Urlaub. Die daraus resultierende Vorfreude steigert das Wohlbefinden sogar für ganze zwei Monate. Der eigentliche Urlaub selbst spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle und hat keinen großen Einfluss auf das Glücksempfinden. Denn wie heißt es so schön „Vorfreude ist die schönste Freude“!

 

9. Bewegung

Regelmäßige Bewegung macht glücklich, denn damit werden Glückshormone freigesetzt. In Untersuchungen konnte sogar nachgewiesen werden, dass depressive Menschen, die regelmäßig Sport treiben, nach einem halben Jahr ein ca. 9 Prozent geringeres Risiko haben, in ihre Depression zurückzugleiten. Hingegen lag das Risiko, in die Depression zurückzufallen, bei reiner Arzneimittelgabe ohne Bewegung, bei rund 38 Prozent.

 

10. Freunde und Familie

Das soziale Umfeld hat ebenfalls einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Wer seine Zeit mit Menschen verbringt, die er mag und die ihm wichtig sind, ist glücklicher. Hier zählt jedoch Qualität statt Masse. Wähle also die Menschen, mit denen du dich umgibst mit bedacht.

 

11.  Erholung

Ruhe und Meditation verhindern Stress und machen somit glücklicher. Eine Studie des Massachusetts General Hospital fand heraus, das sich nach acht Wochen Meditationstraining die Gehirnstruktur verändert und Stress  dadurch abnimmt.

Aber auch jede andere Art Erholung tut dir gut. Ob du dich für ein Meditationstraining, einen Besuch bei einer entspannenden Massage entscheidest oder dich im Kosmetikstudio verwöhnen lässt, bleibt selbstverständlich dir überlassen. Wichtig ist, dass du all deinen Stress vergisst und vollkommen abschaltest.

 

Lebensfreude steigern – Glückshormone brauchen Nahrung

Um Glückshormone erzeugen zu können, musst du deinem Gehirn und deinen Nerven ausreichend Nährstoffe zuführen. Zur Hormonbildung werden vor allem Eiweißbausteine benötigt, welche auch zum Erhalt anderer Körperfunktionen wichtig sind.

Über das Blut werden die Zellen mit den wichtigen Rohstoffen versorgt.

Ein Mangel dieser Nährstoffe bewirkt nicht nur, dass weniger Glückshormone erzeugt werden können, sondern auch depressive Verstimmungen, ein Gefühl von Leere und Motivationslosigkeit.

Insbesondere Stress führt zu einem erhöhten Verbrauch von Eiweiß und anderen wichtigen Nährstoffen. Daher spielt die Ernährung eine wichtige Rolle für ein glückliches Leben.

 

Lebensfreude steigern – kann man gute Laune essen und trinken?

Spätestens, wenn der Winter mit seinen kurzen, teilweise sehr dunklen Tagen hereingebrochen ist, kippt bei vielen Menschen die Stimmung. Aufgrund des Lichtmangels reduziert sich die Produktion des Glückshormons Serotonin, was zu einer depressiven Verstimmung führen kann.

Oftmals wird dann auch das Verlangen nach kohlenhydratreichen Lebensmitteln größer. Hier kann sogenanntes „Soulfood“ helfen, glücklich zu machen.

Einen wissenschaftlichen Nachweis gibt es zwar bisher nicht. Außerdem bezweifeln zahlreiche Wissenschaftler, dass Serotonin bzw. die Aminosäure Tryptophan in Lebensmitteln wirklich einen Einfluss auf unser Gehirn haben kann und dadurch für positive Stimmung sorgt.

Übrigens: Tryptophan ist ein Eiweißbaustein und der Rohstoff für Serotonin und in eiweißhaltigen Lebensmitteln enthalten.

Was jedoch nicht bezweifelt wird ist, dass Glücksgefühle beim oder nach dem Essen bestimmter Lebensmittel entstehen. Laut Meinung der Wissenschaftler liegt das jedoch nicht an den Inhaltsstoffen dieser Nahrung, sondern an der Koppelung von Geschmack mit einer positiven Lebenserfahrung in der Kindheit.  Daher lässt sich auch erklären, warum viele Menschen ein Glücksgefühl beim Genuss von Schokolade, Eis und Kaffee bekommen.

Im Fall von Schokolade liegt dies, laut Aussage von Schokoladen-Forschern, einfach daran, dass man Schokolade mag und somit an dem köstlichen Aroma, dem zarten Schmelz, der auf der Zunge zergeht und an dem süßen Geschmack.

Schokolade macht glücklich
ulleo / Pixabay

Hinzu kommt noch die Gewohnheit, Schokolade in besonderen Situationen zu essen, bedeutet Trost oder Belohnung.

 

Lebensfreude steigern – so informiert die Wissenschaft weiter

Weiter wird ausgeführt, dass dies nicht am Botenstoff Serotonin im Gehirn liegt, sondern dass der Botenstoff Dopamin dafür verantwortlich ist. Auch dieser Botenstoff wird laut Wissenschaft nicht durch Lebensmittel, sondern im Gehirn selbst erzeugt. Allerdings spielt er eine große Rolle beim Lernen und im Belohnungssystem, welches bei Menschen anspringt, wenn sie Dinge essen, die sie mögen.

Allerdings gibt es auch zahlreiche Ärzte, die der Meinung sind, dass sich durch die richtige Nahrung – also vor allen Dingen durch eiweißreiche Nahrung – sehr wohl der Gehirnstoffwechsel positiv beeinflussen lässt.

Hierzu müssen die essenziellen Eiweißbausteine möglichst durch die Nahrung zugeführt werden. So funktionieren der Stoffwechsel und die Hormonbildung im Gehirn.

Laut Aussage dieser Ärzte sind Proteine (Eiweißbausteine) in essentiellen Aminosäuren (essentiell bedeutet, dass der Körper diese nicht selbst herstellen kann) enthalten. Diese tragen zur Bildung von Dopamin bei.

Lebensmittel wie Eier, Fisch, Geflügel und rotes Fleisch enthalten viel Eiweiß, sie unterstützen damit den Stoffwechsel. Besonders Fisch ist eiweißreich und enthält gesunde Omega-3-Fettsäuren, die zur Funktionssteigerung des Gehirns beitragen.

Woran es letztendlich liegt, dass uns bestimmte Lebensmittel glücklich machen, spielt meiner Meinung nach eher eine untergeordnete Rolle. Fakt ist, dass der Körper mit der richtigen und vor allen Dingen mit ausgewogener frischer Nahrung eine Extraportion an Vitalstoffen erhält. Das ist zumindest gesund und daran zweifelt wohl niemand! Wenn es dann noch glücklich macht, umso besser.

 

Lebensfreude steigern – Lebensmittel, die glücklich machen

Nachfolgend aufgeführte Lebensmittel fallen unter die Rubrik glücklich machendes „Soulfood“:

 

Bananen

Durch ihre leuchtend gelbe Farbe erzeugen Bananen aus rein psychologischer Sicht eine positive Atmosphäre. Der Magnesium- und Kaliumgehalt diese Frucht ist besonders wichtig für stressgeplagte Menschen.

Eine Banane lässt sich ohne großen Aufwand auch mal schnell unterwegs verzehren und eignet sich daher besonders gut als Zwischenmahlzeit. So bekommt dein Körper eine Extraportion gesunder Vitamine und Mineralstoffe. Und der Duft reifer Früchte sowie die angenehm feine Konsistenz sorgen darüber hinaus vielleicht für eine heitere Stimmung.

 

Ballaststoffreiche Lebensmittel

Hierzu gehören Vollkornprodukte, frisches Obst und Gemüse.

Essen wir nun solche gesunden Lebensmittel, bleibt unser Blutzuckerspiegel konstant, wodurch weniger Insulin ausgeschüttet wird. Dies ist deshalb wichtig, weil das Gegenteil, also ein Abfall des Blutzuckers ein Stimmungstief zur Folge hat.

Starte deshalb gleich morgens mit einem grünen Smoothie oder einem ballaststoffreichen Müsli – aus Vollkornflocken, frischem Obst und Joghurt in einen glücklichen Tag.

Natürlich solltest du dich nicht nur in der trüben Jahreszeit ballaststoffreich ernähren, sondern möglichst ganzjährig gesund essen.

 

Vollkorn-Getreide

Vollkorn-Getreideprodukte enthalten ebenfalls Glückshormone. Hier solltest du aber auf Dinkel- oder Hirseprodukte zurückgreifen, da in diesem Vollkorn-Getreide Endorphine stecken.

Wie oben bereits erwähnt sind Endorphine in der Lage den Schmerz zu stillen, uns zu beruhigen oder die Euphorie in uns zu entfachen.

 

Datteln

Datteln haben einen besonders hohen Tryptophan – Gehalt und liefern mehr Eiweiß (ca. zwei Prozent), als die meisten Obstsorten. Sie sind reich an Ballaststoffen und Mineralien, z.B. Calcium, Eisen, Kalium und Magnesium.

Laut Frau Dr. Andrea Flemmer (Biologin und Autorin des Buches „Mood Food – Glücksnahrung“),  ist dies die perfekte Zusammensetzung, um durch Nahrung Glücksgefühle zu erzeugen.

Zudem sorgen Datteln durch ihren hohen Vitamin A-Gehalt für ein gutes Sehvermögen und schützen die Schleimhäute.

 

Omega-3-Fettsäuren

Verschiedene Studien weisen außerdem darauf hin, dass ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren eine mögliche Ursache für Depressionen ist. Omega-3 ist wichtig für den Gehirnstoffwechsel.

Fehlen diese Fettsäuren kann nicht genügend Tryptophan (wichtig für die Bildung des glücklich machenden Botenstoffs Serotonin) ins Gehirn geschleust werden.

Die biologisch aktivsten Omega-3-Fettsäuren (EPA = Eicosapentaensäure und DHA = Docosahexaensäure) finden sich vor allen Dingen in fettreichen Kaltwasserfischen wie z.B. Lachs, Makrele, Hering, Thunfisch und Sardine. Fisch solltest du daher 2 bis 3 x pro Woche verzehren.

Omega-3 kommt jedoch in großen Mengen auch in Chiasamen sowie in Walnüssen und Leinsamen vor. Außerdem in Leinöl, Walnuss- und Rapsöl. Allerdings handelt es sich bei der Omega-3-Fettsäure dieser Lebensmittel um die sogenannte alpha-Linolensäure, die erst umgewandelt werden muss und das gelingt meist nur zu fünf Prozent.

Ursache für diese Beeinträchtigung liegt darin, dass viele Menschen leider zu viele Omega-6-Fettsäuren zu sich nehmen, wodurch ein Ungleichgewicht entsteht, was die Umwandlung der alpha-Linolensäure in die biologisch aktivere Omega-3-Fettsäure EPA blockiert.

Lösung: Falls du keinen Fisch magst, kannst du als Alternative auf Omega-3-Fettsäuren in Form einer natürlichen Nahrungsergänzung zurückgreifen.

Das nachfolgende ist sogar für Veganer geeignet, denn es wird aus Algen hergestellt.


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Fleisch

Wie du inzwischen weißt ist in Fleisch die Aminosäure Tryptophan enthalten. Dieser Eiweißstoff wird zur Herstellung des Glückshormons Serotonin benötigt. Allerdings ist es keine gute Idee, wenn du dich ausschließlich von Eiweiß ernährst, da Tryptophan nur bei gleichzeitigem Konsum von Kohlenhydraten (bitte vollwertige Kohlenhydrate verwenden) ins Gehirn wandern kann.

Dort wird es dann zu Serotonin umgewandelt. Auch solltest du Fleisch nicht täglich essen und möglichst auf die Herkunft achten. Hier empfehle ich dir auf Bio-Produkte zurückgreifen, da hier nicht nur die Tiere ein schöneres Leben führen, da sie mehr Auslauf haben, sondern auch die Qualität eine deutlich bessere ist. In der  Biovariante ist zudem weniger Gift und Chemie enthalten.

Übrigens: Geflügel ist aufgrund des höheren Eiweißgehaltes zu bevorzugen.

Auch als Vegetarier brauchst du nicht auf die essentielle Aminosäure Tryphtophan verzichten.

Dies ist beispielsweise ein Produkt, welches für Veganer geeignet ist:


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Scharfes

Scharfes ist nicht nur gesund, sondern macht auch glücklich. Chilischoten enthalten sehr viele Vitamine, wie z.B. die Vitamine A, B1, B2, B3, C und E. Außerdem Eisen und Calcium.

Aber das ist nicht der Grund, warum scharfen Schoten und Co. glücklich machen. Dies liegt daran, dass die Schärfe eine Schmerzempfindung auslöst und dies hat die Ausschüttung von Endorphinen im Gehirn zur Folge und das macht glücklich. Ob du nun Chili, schwarzen Pfeffer, Tabasco, Ingwer, Meerrettich oder Curry isst, spielt keine Rolle.

 

Bitterschokolade oder echter Kakao

Warum Schokolade Glücksgefühle erzeugen kann, das habe ich ja bereits kurz erläutert. Solltest du also auf Schokolade zurückgreifen, dann aber bitte eher auf Bitterschokolade und möglichst welche mit einem Kakaogehalt von mindestens 70 Prozent, da diese Variante gesünder ist.

Kakaobohnen liefern neben der Aminosäure Tryptophan gesundheitsfördernde, sekundäre Pflanzenstoffe, sog. Polyphenole. Außerdem soll Kakao die körpereigene Produktion von Endorphinen anregen und so für eine glückliche Stimmung sorgen.

ACHTUNG: Du solltest allerdings mit Schokolade oder Kakao in Anbetracht der Kalorien bitte nicht übertreiben, auch wenn hierdurch vielleicht das meiste Serotonin gebildet wird.

Wenn du Lust auf Süßes verspürst, greife lieber auf Früchte zurück. Auch wenn hier der Effekt etwas geringer ist, sind sie doch viel gesünder. Denn wenn du aufgrund des Schokoladengenusses zunimmst, ist deine gute Stimmung sicherlich schnell wieder im Eimer.

 

B-Vitamine als Nervennahrung

B-Vitamine sorgen für ruhige und starke Nerven und wer ruhig und nervenstark ist, der ist meist auch glücklicher.

Natürliche Quellen für B-Vitamine sind tierische und pflanzliche Lebensmittel wie z.B. Vollkornprodukte, Eigelb, rote Bete, Grünkohl, Spinat, Brokkoli, Rinderleber, Milchprodukte, Sesam und Bierhefe.

Allerdings gibt es eine Ausnahme, die du nicht durch pflanzliche Lebensmittel zu dir nehmen kannst, es handelt sich um Vitamin B 12.

Was jedoch bei Vitamin B 12 vorteilhaft zu bewerten ist, ist die Tatsache, dass es im Gegensatz zu allen anderen wasserlöslichen Vitaminen vom Körper über einen relativ langen Zeitraum von fünf Jahren gespeichert werden kann. Andere B-Vitamine können nur zwischen zwei Wochen und vier Monaten gespeichert werden, wieder andere überhaupt nicht und müssen zugefügt werden.

Zu den B-Vitaminen zählen Vitamin B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Niacin), B5 (Pantothensäure), B6 (Pyridoxin, Pyridoxamin, und Pyridoxal, wobei Pyridoxalphosphat, das wichtigste Coenzym des Aminosäure-Stoffwechsels ist), B7 (auch Vitamin H ist Biotin), B 9 (auch Vitamin B11 oder Vitamin M ist Folsäure bzw. Folat) und B12 (Cobalamin).

Auch hier sei der Hinweis gestattet, dass Vegetarier und Menschen, die sich aus sonstigen Gründen nicht in ausreichenden Maß mit allen B-Vitaminen versorgen können, auf natürliche Nahrungsergänzung zurückgreifen können. Empfehlenswert ist dieser Vitamin-B-Komplex.


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Solltest du also Vegetarier oder Veganer sein und nicht genügend B-Vitamine mit deiner Nahrung aufnehmen, kannst du die Versorgung auch mit einem derartigen Vitamin-B-Komplex aus natürlicher Herkunft sicherstellen.

Die Einnahme von B-Vitaminen macht jedoch nur Sinn, wenn du diese als B-Komplex, also in Kombination aus allen B-Vitaminen, so wie sie auch in der Natur vorkommen und dem Körper durch die Aufnahme von Lebensmitteln zur Verfügung gestellt werden, tust.

 

Ein Gläschen Rotwein

Wie ich erwähnte, kann man gute Laune nicht nur essen, sondern auch trinken. Der Genuss von Alkohol bewirkt im Allgemeinen, dass man sich heiter und unbeschwert fühlt. Da Rotwein auch noch eine positive Auswirkung auf das Herz- und Kreislaufsystem hat, empfehle ich erwachsenen Personen den Verzehr von einem guten, schonend gekelterten Rotwein.

Das Wein stimmungsaufhellend wirkt, ist darauf zurückzuführen, dass der Serotoninspiegel möglichst lange hoch gehalten bzw. dass sein Abbau verlangsamt wird. Dies geschieht neben einer moderaten Bewegung, Sonnenlicht, verschiedenen Lebensmitteln auch durch Alkohol. Daher kannst du, falls du nicht so sportlich bist, abends mit einem Gläschen Rotwein entspannen.

Wichtig: Hier heißt es jedoch Maßhalten! Mehr als ein bis maximal zwei Gläschen sollten es nicht sein. Denn schnell werden aus zwei Gläsern auch mal drei, vier oder mehr. Wenn du mehr trinkst, kehrt sich der Gesundheitsaspekt aber ins Gegenteil um. Aus Entspannung wird Anspannung und so z.B. Schlaflosigkeit. Und auf die sonstigen Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums brauche ich sicherlich an dieser Stelle nicht näher einzugehen, oder?

Du siehst, du kannst einiges tun, um mehr glückliche Momente in dein Leben zu holen.

Abschließend sei noch erwähnt, dass eine perfektionistische Veranlagung auch nicht gerade zuträglich ist, um ein glückliches Leben zu führen. Ich spreche da aus Erfahrung. Daher rate ich dir: Lass lieber mal „Fünf gerade sein“, will heißen, lass los, lebe und genieße den Moment

Ich wünsche dir ein Leben voller glücklicher Momente!

 

Alles Liebe für dich!

Gabi

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Als Präventionsberaterin, Fitness-Coach sowie Autorin für Gesundheits- und Mental-Ratgeber helfe ich gesundheitsbewussten Frauen, die wenig Zeit haben, auf natürliche, einfache Weise für einen ganzheitlich, gesunden Körper zu sorgen. Außerdem mache ich Mut eigene Wege zu gehen, Stress und Belastungen loszuwerden und deinen persönlichen Traum zu leben, damit auch deine Seele glücklich ist.

2 Antworten

  1. Liebe Gabi,

    ein wirklich sehr umfangreicher Artikel, der eine Menge Tipps gibt um wirklich mehr Lebensfreude zu finden. Danke dir auch für die Erwähnung meines Buches.
    Gerade der Schlaf ist ganz besonders wichtig für richtige Lebensfreude, denn wenn wir nicht richtig schlafen können, wird das auch nichts Richtiges mit der Lebensfreude.

    Herzliche Grüße
    Barbara

    • Liebe Barbara,
      herzlichen Dank für deinen Kommentar.
      Und natürlich sehe ich das auch so, es nützt alles nichts, wenn man nicht vernünftig und ausreichend erholsamen Schlaf findet, dass wird das auch nix mit der Lebensfreude!
      Herzichst, Gabi

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