Probiotische Lebensmittel, was bringen diese für deine Gesundheit?

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Probiotische Lebensmittel, sog. Probiotika, du siehst die Werbeversprechen auf vielen Joghurt Packungen. Und auch in fast jeder Joghurt-Werbung heißt es: “Joghurts mit Probiotika stärken auf natürliche Weise deine Abwehrkräfte und schützen so vor Krankheiten.”

Aber stimmt das wirklich? Und, gibt es etwas besseres, als probiotische Lebensmittel wie z.B. Joghurt?

Das Probiotika in Joghurt wirklich etwas bewirken, daran zweifeln Wissenschaftler.

Schauen wir uns doch erst mal an…

 

Probiotische Lebensmittel: Was sind Probiotika überhaupt?

Probiotika sind lebende Mikroorganismen. Diese sind von Natur aus in unserem Darm angesiedelt.

Sind diese in ausreichender Menge vorhanden oder werden sie durch probiotische Lebensmittel verabreicht, dann können sie eindeutig viele Vorteile für die Gesundheit haben.

Das versichert sogar die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Das Wort Probiotika kommt übrigens aus dem Griechischen. Es setzt sich aus den Wörtern pro und bios zusammen und das bedeutet „für das Leben“.

probiotische Lebensmittel - Probiotika - probiotischer Joghurt

 

Haben probiotische Lebensmittel wirklich eine positive Wirkung auf deine Gesundheit?

Diese Frage kann man guten Gewissens erst mal mit einem klaren JA beantworten.
Das ABER kommt später…

Denn bereits Anfang des 20. Jahrhunderts stellte der russische Zoologe, Bakteriologe und Immunologe Ilja Metschnikoff fest, dass die Milchsäurebakterien, die bspw. im Joghurt enthalten sind, die natürlichen Abwehrkräfte unseres Körpers stärken und Krankheitserreger im Darm bekämpfen können.

Somit erfand und verbreitete er die probiotische Ernährung.

Für seine Forschungen auf diesem Gebiet erhielt er sogar den Nobelpreis für Physiologie/Medizin.

Zu dieser Erkenntnis sollen ihn bulgarische Bauern inspiriert haben. Denn, diese aßen traditionell jeden Tag sehr viel Joghurt bzw. Kefir und wurden besonders alt.

Logisch, dass die Lebensmittelindustrie auf diesen Zug rasch aufgesprungen ist und heute Milliardenumsätze mit probiotischen Joghurts macht.

 

Probiotika in Joghurt und welche Hürden diese nehmen müssen, um die Gesundheit positiv beinflussen zu können

Schaut man sich Rohstoffe, Herstellung, Verarbeitung und Transport in der heutigen Lebensmittelindustrie an, so kommen rasch Zweifel an der gesundheitlichen Wirkung von probiotischen Joghurts auf.

Und diese Zweifel sind berechtigt, denn diese lebenden Mikroorganismen haben einige Hürden zu überstehen.

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Probiotische Lebensmittel – Hürde Nr. 1

Lässt man mal außer Acht, wie Viehzucht und der ganze Herstellungs- und Verarbeitungsprozess heute betrieben werden, dann ist die erste Frage die sich stellt, wie diese nützlichen Bakterien im Joghurt überleben?

Denn, du musst sie lebend verzehren. Und das scheint eine größere Hürde zu sein, als den meisten Menschen bekannt ist.

Man fand nämlich heraus, dass einige dieser probiotischen Lebensmittel, nur noch sehr wenige dieser lebenden Keime enthielten. Je näher sie dem Ende des Haltbarkeitsdatums kamen, umso geringer wurde die Anzahl.

Festgestellt wurde, dass dafür z.B. Temperaturschwankungen und Lagerung verantwortlich sind. Denn, sind die Temperaturen während der Lagerung erst mal zu hoch, dann vermehren sich diese Bakterien stark. Kommen sie dann in die Kühlung (Kühlregal, Kühlschrank), sterben die kleinen Helferlein umso rascher ab.

 

Probiotische Lebensmittel – Hürde Nr. 2

Um einen positiven Einfluss auf den menschlichen Darm und somit auf unsere Gesundheit zu haben, gibt es aber noch weitere Hürden.

So ist das nächste Hindernis, vor dem die probiotischen Organismen stehen, dass diese unseren Darm irgendwie erreichen müssen.

Aber, das ist äußerst schwierig! Denn die „herkömmlichen“ Milchsäurebakterien in Joghurt, Kefir und Co. überleben diese Reise durch unseren Magen-Darm-Trakt kaum. Und wenn, dann nur sehr wenige.

Deshalb ist die findige Lebensmittelindustrie auch dazu übergegangen, robustere Bakterienstämme zu züchten, damit diese bessere Chancen haben, den Dickdarm lebend zu erreichen.

Bei diesen Bakterienstämmen handelt es sich um die allseits bekannten Bifidobakterien sowie Laktobazillen.

Diese werden künstlich vermehrt und dem Joghurt zugesetzt.

Laut Lebensmittelindustrie würden so ca. zehn bis 40 Prozent dieser Mikroorganismen unseren Darm erreichen.

 

Probiotische Lebensmittel – Hürde Nr. 3

Aber leider gibt es eine weitere Hürde, die diese Probiotika überwinden müssen.

Denn, in unserem Darm stoßen diese lebenden Keime auf ein Heer an Konkurrenten. Weil dort etwa 400 bis 600 unterschiedliche Bakterien angesiedelt sind.

Das ist von der Natur so vorgesehen und auch gut so.

Damit die Probiotika in den probiotischen Lebensmitteln allerdings in unserem Körper auch wirken können, müssen besagte Darmbakterien aber überboten werden. Das wiederum ist nur möglich, wenn du ca. 100 Millionen Mikroorganismen täglich zu dir nimmst.

Ich denke, so langsam wird klar, dass die Werbung zwar viel verspricht, aber kaum etwas halten kann. Denn, das wird kaum einer dieser Fertig-Joghurt oder ein sonstiges probiotisches Massen-Lebensmittel leisten können.

Außerdem habe ich noch auf keiner Verpackung eines probiotischen Lebensmittels gelesen, wie viele Bakterien darin tatsächlich enthalten sind.

 

Probiotika, hier kommt die Lösung

Gut, dass du deinen Darm trotzdem mit gesundheitsfördernden Probiotika versorgen kannst. Festzuhalten bleibt schon mal, dass diese für eine intakte Darmflora sehr wichtig sind.

Und deshalb gibt es vom Hersteller Natura Vitalis unsere allseits beliebten „Lacto-Flora“. Diese enthalten Laktobazillen und Bifidobakterien in riesiger Menge.

Jede einzelne Kapsel enthält nicht nur genau diese Bakterienarten, sondern in jeder Kapsel sind auch fünf Milliarden lebende Bakterien von sechs verschiedenen Bakterienstämmen.

Alle Bakterienstämme in Lacto-Flora sind selbstverständlich absolut rein!

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Was leisten probiotische Lebensmittel tatsächlich für deine Gesundheit?

Klar, dass die Werbung sehr viel verspricht. Aber schauen wir uns mal an, was die Wissenschaft tatsächlich herausgefunden hat.

Zunächst einmal sollen Durchfall-Erkrankungen durch probiotische Lebensmittel, d.h. mit Probiotika verkürzt werden können.

Außerdem wird die Intensität der schädlichen Stoffwechselprodukte gemindert.

Auch die Milchzuckerverdauung soll damit positiv beeinflusst werden können.

Werden Probiotika regelmäßig täglich in ausreichend großer Menge verzehrt, soll es weniger Allergien geben. Und auch der Cholesterinspiegel soll gesenkt werden können.

Natürlich muss im Zuge der rechtlichen Verordnung auch hier wieder darauf verwiesen werden, dass eine derartige Wirkung nicht bei allen Menschen auftreten muss. Denn, wie so vieles im Leben, hängt eine solche gesundheitliche Wirkweise von sehr vielen spezifischen und verschiedenen Einflüssen ab.

Eins steht aufgrund der wissenschaftlichen Untersuchungen jedenfalls unumstritten fest: Probiotika können das gewünschte Ergebnis nur dann erzielen und ihre volle Wirksamkeit entfalten, wenn sie regelmäßig verzehrt werden. Warum?
Laut Forschung siedeln sich derartige probiotische Bakterien nicht im Darm an, sondern müssen Tag für Tag neu zugeführt werden.

Du möchtest mehr über probiotische Lebensmittel erfahren und wissen, in welche Lebensmitteln diese noch stecken und was es mit Fermentation auf sich hat? Dann schau dir auch meinen kurzen Beitrag bezüglich Probiotika auf Infos ohne Limit an!

 

Hast du Fragen zu einem gesunden Darm, dann sprich mich gerne an!

Über deinen Kommentar freue ich mich natürlich auch.

Alles Liebe für dich!

Gabi

 

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