Vitamine – wie wichtig ist Vitamin D und was hat es mit dem Vitamin K auf sich?

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Die meisten Vitamine kann der Körper nicht selbst herstellen. Allerdings benötigt der menschliche Körper diese unbedingt, da ein Leben sonst nicht möglich ist.

Somit müssen Vitamine zwingend mit der Nahrung aufgenommen werden. Geschieht dies nicht, kommt es zu Mangelerscheinungen und hierdurch zu Krankheiten, die teilweise lebensbedrohlich sein können.

 

Vitamine – grundsätzliches zum Vitamin D

Da es heute um die Vitamine D und K geht, taucht bezüglich des Vitamin D zunächst die Frage auf, ist dies überhaupt ein Vitamin?

Schließlich ist der Körper ja eigentlich in der Lage, dieses mit Hilfe der Sonne selbst zu bilden. Und zwar ausschließlich durch die Bestrahlung mit UVB-Strahlen.

Eigentlich ist es eher eine Hormonart. Jedoch hat es sich eingebürgert, aufgrund historischer Überlieferungen in diesem Fall von einem Vitamin zu sprechen.

Wird der Körper nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt, so zeigt dieser, wie bei allen anderen Vitaminen auch, schwere Mangelerscheinungen, die ebenfalls lebensbedrohlich werden können.

In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass aufgrund von entsprechenden Untersuchungen mittlerweile 15 verschiedene Krebsarten mit einem zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel in Verbindung gebracht werden.

 

K Vitamine

Vitamin K gehört, wie einige andere Vitamine, zu den fettlöslichen Vitaminen. Das bedeutet, diese Vitamine benötigen gesunde Fette oder Öle, um die Aufnahme über die Nahrung zu gewährleisten bzw. zu steigern.

Wir unterscheiden die Vitamine K1 und K2, denn das Vitamin K1 ist vorwiegend in grünen Blättern diverser Pflanzen enthalten und kann somit über die Nahrung aufgenommen werden. Das Vitamin K2 hingegen wird beispielsweise mittels Bakterien im Darm gebildet.

Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass der Darm gesund ist.

Übringens: Wie du für einen gesunden Darm sorgst erfährst du auf meinem Blog. Außerdem unterstütze ich dich gerne dabei, wenn du eins meiner Coachingpakete buchst!

Weitere Quellen des Vitamins K2 sind beispielsweise fermentierte Produkte wie Sauerkraut und bestimmte Sojaprodukte, aber auch Butter, Eigelb, Leber sowie einige Käsesorten.

Bevor ich erkläre, warum diese K – Vitamine ein so wichtiges Zusammenspiel mit dem Vitamin D bilden, möchte ich noch einige andere Aspekte beleuchten.

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Vitamine: Wie stellst du einen Vitamin-D-Mangel fest, was sind die Symptome?

Dazu eignet sich eine Laboranalyse. Liegt dein Wert bei einer Konzentration in (Nanogramm/ml) ng/ml von 80  bis 100 Nannogramm pro Milliliter, ist alles im grünen Bereich und in Ordnung.

Kritischer wird es, wenn dieser Wert unter 80 liegt, denn dann besteht bereits ein erhöhtes Risiko  zu erkranken.

Offizielle medizinische Stellen sprechen sogar erst von einem erhöhten Osteoporose Risiko bei einem Wert von 30. Dies halte ich aufgrund meiner neuesten Informationen jedoch für extrem fahrlässig.

Ferner wird behauptet: Liegt der Wert unter 20 besteht ein schwerer Mangel und das Risiko einer Osteoporose sowie an einer Störung des vegetativen Nervensystems zu erkranken, steigt weiter.

Ist der Wert sogar unter 12 gesunken, liegt ein extrem hoher Mangel vor und du wirst mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an einer Osteomalazie (eine schmerzhafte Knochenerweichung bei Erwachsenen), einer Rachitis oder Ähnlichem erkranken.

Osteoporose, Diabetes mellitus sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind häufige Folgen eines Vitamin-D-Mangels. Aber auch Demenz und Morbus Parkinson und viele weitere Erkrankungen folgen aus diesem Mangel.

Lasse es nicht so weit kommen und lieber rechtzeitig deinen Vitamin-D-Spiegel bestimmen. Wenn du magst, kannst du deinen Vitamin D Spiegel auch selbst bestimmen.
Dazu besorge dir diesen Vitamin D Bluttest. Diesen sendest du dann an das vermerkte Labor und erhältst von dort nach einigen Tagen das Ergebnis.

Liegt dieses in Nanomol vor, so teile diesen Wert bitte durch 2,5, dann erhältst du den Wert in Nanogramm. Falls dieser bspw. bei 20 ng/ml  liegt, dann bedeutet dies, dass dein Vitamin D Spiegel bei 20 Prozent liegt.

Wie ich bereits sagte muss dieser, Wert jedoch bei 80 bis 100 Prozent liegen, um gesund zu bleiben bzw. zu werden.

Anzeichen für einen Vitamin-D-Mangel können auch vegetative Beschwerden wie Muskelzucken oder Muskelschmerzen sein. Außerdem Kopfweh und Kreislaufprobleme sowie Schlafstörungen und Müdigkeit können darauf hinweisen.

Da für diese Symptome auch andere Vitaminmangel-Zustände eine mögliche Ursache sein können, ist eine Laboranalyse die sicherere Vorgehensweise, statt auf Verdacht, irgendwelche Vitamine zu nehmen.

 

Vitamine: Aufdecken eines Vitamin D Mangels

Beim Aufdecken eines Vitamin-D-Mangels können auch folgende Fragen hilfreich sein:

  • Gehst du regelmäßig in die Sonne?
  • Wie oft gehst du in die Sonne und zu welcher Tageszeit?
  • Trägst du dabei Badebekleidung?
  • Verzichtest du auf Sonnenmilch bzw. Sonnencreme?
  • Wo warst du in Urlaub, bspw. im Süden oder den Tropen und falls ja, wie lange ist das schon her?
  • Gehst du ins Solarium und wird dort mit UVB bestrahlt?
  • Verträgst du die Sonne?
  • Verwendest du ein Vitamin-D-Produkt, wenn ja, was nimmst du und in welcher Dosierung?

Negative Antworten auf diese Fragen sind oftmals ein deutliches Zeichen für einen Vitamin-D-Mangel und dieser sollte dann unbedingt durch eine Laboranalyse abgeklärt werden.

 

Vitamine – was tun, um ausreichend mit Vitamin D versorgt zu sein?

Es gibt zwar einige wenige Lebensmittel, mit denen du deine Vitamin D-Versorgung sicherstellen kannst, jedoch müsstest du hiervon sehr große Mengen verzehren. Ein Beispiel für eine Tagesration sind mindestens 800 g Makrele. Aber wer schafft das schon?

Also bleibt wohl nur die Sonne, aber ist das tatsächlich eine sichere Versorgungsmöglichkeit? Nun, auch das ist nicht allein mit ja oder nein zu beantworten.

Foto: Vitamine D + K

Zunächst einmal kommt es auf die Jahreszeit an. Im Winter ist die UVB-Strahlung in unseren Breitengraden, wenn überhaupt vorhanden, viel zu schwach. Und wenn UVB-Strahlen vorhanden sind – egal zu welcher Jahreszeit – muss auch noch der Winkel stimmen, wie diese Strahlen auf unsere Erde treffen.

Beträgt der Einfallswinkel weniger als 50 Grad, haben wir leider nichts bzw. kaum etwas davon. Denn dann werden die UVB-Strahlen von der Erdatmosphäre abgeleitet und wir bekommen nur die UVA-Strahlen ab, da diese länger sind.

UVA-Strahlen besitzen eine Wellenlänge von 320 bis 400 Nanometer, UVB-Strahlen haben lediglich eine Wellenlänge von 280 bis 320 Nanometern.

Leider warnen viele Ärzte vor der schädlichen Wirkung der UV-Strahlen. Hier wird jedoch nicht unterschieden, denn diese Warnung trifft eher auf die UVA-Strahlen zu. Also cremen wir uns mit Lichtschutzfaktoren ein.

Damit halten wir aber die nützlichen UVB-Strahlen ab, wenn diese dann doch einmal im richtigen Winkel bei uns eintreffen.

Somit ist es verständlich, dass ca. 80 Prozent der Bevölkerung – bei älteren Menschen liegt der Anteil sogar bei 90 Prozent – unter einem Vitamin-D–Mangel leiden.

Dass ältere Menschen einen um 10 Prozent höheren Vitamin-D-Mangel haben, hat verschiedene Gründe.

Viele kommen aufgrund von Gebrechen nicht mehr aus dem Haus, außerdem nimmt die körpereigene Produktion der Vorstufe des Vitamin D um ein Drittel ab und somit auch die Fähigkeit Vitamin D zu bilden.

 

Vitamine: Wie stellst du nun den richtigen Einfallwinkel des Sonnenlichts fest?

Das ist ganz einfach: Stelle dich aufrecht in die Sonne, wenn dein Schatten dann kürzer ist, als du groß bist, dann stimmt der Winkel und du bekommst ausreichend UVB-Licht, um Vitamin-D zu produzieren.

Ein kleines Beispiel: Ich bin 1,64 m groß, somit muss mein Schatten kleiner sein, als 1,64 m. Meist ist dies in der Zeit zwischen 10 Uhr und 15 Uhr gegeben.

Als Faustformel, dein Schatten darf maximal so lang sein, wie du groß bist!

Jetzt werden einige sicherlich sagen, dass das doch genau die Zeiten sind, an denen man nicht in die Sonne gehen soll und schon gar nicht ungeschützt.

Grundsätzlich stimmt diese Regel, allerdings sprechen wir hier nicht von stundenlangem Braten in der Sonne.

Das würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einem Sonnenbrand sowie zu Spätfolgen wie vorzeitiger Hautalterung und möglicherweise Hautkrebs führen.


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Vitamine: Wie baust du einen ausreichenden Vitamin D Spiegel durch natürliches Sonnenlicht auf?

Zum Aufbau einer ausreichenden Menge Vitamin D reicht es, ein paar Minuten ohne Sonnenschutz in die Mittagssonne zu gehen.

Wie lange das ist, kommt auch auf deinen Hauttyp an. Hellhäutige Menschen sollten die Sonne ca. 10 Minuten ungeschützt genießen.

Je dunkelhäutiger du bist, ist es empfehlenswert, diese Zeit entsprechend zu verlängern. Bei Afroamerikanern kann dies bis zu 1 ½ Stunden sein.

Als Faustregel gilt 30 Minuten und zwar von jeder Seite und das täglich.  Taste dich vorsichtig an die für dich richtige Zeit heran. Dies kann in fünf-Minuten-Schritten erfolgen. Achte unbedingt, darauf, dass du nicht verbrennst!

Wie du eventuell weißt, lebe ich in Ungarn, wo es im Sommer sehr heiß sein kann.

Ich beginne meist mit 15 Minuten. Hat sich meine Haut daran gewöhnt, steigere ich diese Zeit langsam um jeweils 5 Minuten bis ich 30 Minuten erreicht habe.
Solange das Wetter schön ist, nehme ich täglich mein Sonnenbad in der Mittagszeit.

Es ist sehr wichtig, dass dieser kurze Aufenthalt in der Sonne regelmäßig, also täglich geschieht und zwar mit möglichst viel nackter Haut, also Bikini, Badeanzug oder Badehose.

Die restliche Zeit solltest du dich im Schatten aufhalten und einen geeigneten Lichtschutz verwenden, um keinen Sonnenbrand zu bekommen.

Je nach Aufenthaltsort und Empfindlichkeit kannst du als Lichtschutz beispielsweise Bio-Kokosöl verwenden. Dies hat einem Lichtschutzfaktor von etwa acht.

Wie bereits angedeutet ist es ein Unterschied, ob du dich in Deutschland oder im Süden aufhältst, wo du rascher verbrennst.

Falls du dich im Süden aufhältst, passe die Zeiten entsprechend deinem Hauttyp an, in denen du dich ohne Sonnenschutz in der Sonne aufhalst.

Unterschätze die Sonne bitte niemals, denn einen Sonnenbrand vergisst die Haut nicht.

Bitte schau dir bezüglich Sonnenschutz auch meinen Artikel über Melanine an!

Auf diese Weise kannst du in den Sommermonaten ausreichend Vitamin-D aufbauen. Dieser Spiegel liegt optimaler Weise bei einer Konzentration  90 Nanogramm/ml und sollte keinesfalls unter 50 Nanogramm/ml fallen. Allerdings kannst du dies normalerweise mühelos bei regelmäßigen kurzen Aufenthalten in der Sonne erreichen.

 

Vitamine: Was tun in der kühlen und dunklen Jahreszeit?

Zwar kann der Körper Vitamin D bis zu einem gewissen Grad speichern. Allerdings kommt es schon sehr darauf an, ob du von April bis Ende September täglich in der Sonne warst.

In den Herbst und Wintermonaten scheint zwar die Sonne auch hin und wieder, allerdings reicht die UV-Strahlung dann aufgrund zu tief stehender Sonne nicht aus, um den Körper mit Vitamin D zu versorgen.
Außer: du lebst im Hochgebirge oder in Gebieten südlich des 41./42. Breitengrades.

Falls du dich nun fragst, was du tun kannst, wenn die Sonne nicht scheint, wäre somit eine Möglichkeit in den Süden auszuwandern, um dort ganzjährig einige Minuten die Mittagssonne zu genießen. 😉

Auf diese Weise bekommst du in jedem Fall ausreichend Vitamin D.

Da nicht jeder diese Möglichkeit in Betracht ziehen will oder kann, dient als Alternative  jede Menge Vitamin-D-haltigen Fisch zu verzehren oder in dieser Jahreszeit ein natürliches Vitamin-D-Präparat zu verwenden.

Übrigens ein zu viel, also eine Vergiftung mit Vitamin D durch Sonnenlicht ist nicht möglich, da der Körper dies von selbst ausgleicht.

Aber wie sieht dies bei der Aufnahme eines Vitamin D Präparates aus?

An dieser Stelle komme ich nochmals auf das Vitamin K zurück. Dieses ist besonders wichtig, wenn du deine Vitamine zusätzlich mit Calcium ergänzt.

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Neueste Erkenntnisse in Sachen Vitamine

Sehr viele Menschen nehmen gerade für die Gesundheit der Knochen Nahrungsergänzungen wie Vitamin D und Calcium ein.

Nun zeigen jedoch die neuesten Forschungen, dass dadurch Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall begünstigt werden. Die Ursache ist darin zu suchen, dass sich überschüssiges Calcium in den Arterien ablagert.

Hier kommt das Vitamin K2 zur Hilfe. Wenn es um das Thema Vitamine geht, ist gerade dieses besonders wichtig für den Körper, denn es reguliert die Blutgerinnung. Außerdem aktiviert es die Knochenbildung und schützt obendrein sogar vor degenerativen Krankheiten wie Krebs.

Umgekehrt hemmt ein Mangel an Vitamin K die Gerinnungsfähigkeit des Blutes.

Keine Sorge, eine erhöhte Vitamin K Aufnahme birgt keine Thrombosegefahr!

Denn unser Körper ist sehr schlau und kann das aufgenommene Vitamin K so nutzen, wie es für ihn gut ist und sorgt dafür, dass alles im optimalen Gleichgewicht bleibt.

Damit verhindert wird, dass Calcium sich als tödliche Ablagerung in den Arterien festsetzt und die Gefäße sauber bleiben, ist m. E. die Aufnahme des Vitamin K erforderlich.

Vitamin K kann aber noch viel mehr! Was, das kannst du auf dieser Website nachlesen: Vitamin K, das vergessene Vitamin!

Aber nun nochmal zurück zum Vitamin D.

 

Vitamine: Warum ist Vitamin D aus gesundheitlicher Sicht so wichtig?

Weiter oben habe ich ja bereits erwähnt, welche Krankheiten durch einen Vitamin-D-Mangel möglich sind. Allerdings will ich an dieser Stelle noch etwas näher darauf eingehen.

Hauptaufgabe des Vitamin D ist die Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und des Knochenaufbaus. Nun könnte man daraus schließen: Ist der Calciumspiegel in Ordnung, habe ich auch keinen Vitamin-D-Mangel. Das ist jedoch ein Trugschluss, denn unser Körper hat hierfür einen schlauen Trick.

Er entzieht das fehlende Calcium unseren Knochen und Zähnen, nur so kann die Menge des lebensnotwendigen Calciums im Blut aufrecht erhalten werden.

Calcium ist notwendig für unser Nervensystem, unseren Herzmuskel und alle anderen Muskeln unseres Körpers.

Auch hat die Menge des Calciums damit zu tun, ob wir eine Osteoporose und weitere Krankheiten, die mit dem Knochenapparat zu tun haben, entwickeln oder nicht.

Übrigens: Schau dir auch gleich meinen Beitrag zu Calciummangel und wie du diesen beheben kannst und wie du diesen beheben kannst,  an!

Vitamin D sorgt dafür, dass das Calcium, welches wir mit unserer Nahrung aufnehmen, auch tatsächlich in den Knochen und Zähnen eingelagert werden kann.

Kommt es durch ständigen Vitamin-D-Mangel erst einmal zu einem chronischen Vitamin-D-Mangelsyndrom kann dies zu nicht mehr behebbaren Schäden führen.

Übrigens: Es wurde festgestellt, dass Menschen die ausreichend Vitamin D3 bekommen, seltener an Grippe erkranken.

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Vitamine: Mythen, rund um Vitamin D

Laut Angabe der GHS-Gefahrstoffkennzeichnung wird Vitamin D als giftig eingestuft, was viele Menschen, die evtl. schon einmal davon gehört haben, stark verunsichert.

Was jedoch meist schwierig herauszulesen ist oder auch gerne mal verschwiegen wird ist die Tatsache, dass du riesige Mengen davon verzehren musst, damit diese giftig wirken.

Ich erwähnt ja bereits, dass du täglich mindestens 800 g Makrele essen müssest, um deinen lebensnotwendigen Tagesbedarf an Vitamin D sicherzustellen. Auch Matjes, Aal, Sardinen und Sprotten enthalten reichlich Vitamin D.

Damit es zu einer lebensbedrohlichen Vergiftung kommt, müsstest du ca. 12,5 Tonnen essen. Ich glaube, dass wir uns einig sind, dass diese Menge selbst ein guter Esser nicht schafft. Somit dürfte es auch hier schwierig sein, sich mit Vitamin D zu vergiften.

Natürlich gibt es weitere Lebensmittel, die Vitamin D enthalten. So enthält beispielsweise Lebertran 12.000 Einheiten je 100 g und  Hering enthält zwischen 300-1000 Einheiten pro 100.

Bei allen weiteren Lebensmittel wie Sardine, Forelle Thunfisch, Kalbfleisch, Avocado, Hühnereier etc. ist der Vitamin-D-Inhalt stark absteigend. Du müsstest täglich riesige Mengen davon verzehren, um dich zu vergiften.

Dabei stellt sich natürlich auch die Frage, wie versorgen sich Veganer mit ausreichend Vitamin D, wenn die Sonne nicht scheint?

Hier wären neben Avocado, Pilze zu nennen. Allerdings könnendiese auch bei regelmäßigem Verzehr keine ausreichende Versorgung mit Vitamin D gewährleisten, sodass es sinnvoll ist, eine Nahrungsergänzung in den Speiseplan einzubauen..

Wichtiger Hinweis: An der Harvard School of Public Health wurden bezüglich Vitamin D und dessen Auswirkungen auf die Gesundheit verschiedene Studien durchgeführt. Die Studien liefen zwischen zwei und sieben Jahren. Hierbei wurde festgestellt, dass sich durch die Gabe von Nahrungsergänzung die Sterblichkeit durch Krebs um 15 Prozent reduzieren lässt.
Die Vitamin-D Dosierungen lagen während besagter Studien übrigens zwischen 400 und 1100 IE pro Tag. Ich denke, daran kannst du feststellen, dass besagte Mythen eher der Panikmache dienen sollen.

Eine Überdosierung könnte bei etwa 50.000 IE pro Tag auftreten. Allerdings müsstest du derartige Mengen schon über einen längeren Zeitraum zu dir nehmen und deine Speicher müssten gefüllt sein.

Denn während einer Vitamin D Therapie sind derartige und höhere Mengen keine Seltenheit.

 

Vitamine aus Nahrungsergänzungsmitteln

Hier empfehle ich stets auf natürliche Produkte zurückgreifen, da künstlich hergestellte Vitalstoffe der Gesundheit schaden können.

Wenn du dich an die Angaben der Richtwerte, die in Deutschland gelten und die m. E. in den seltensten Fällen ausreichen, da diese in einer Minimalhöhe von 800 I.E. oder darunter liegen, kannst du dich keinesfalls vergiften oder deiner Gesundheit schaden.

Eher im Gegenteil, denn ich wage es zu bezweifeln, dass diese geringen Mengen für eine sinnvolle Prophylaxe ausreichend sind.

Um einen Vitamin-D-Wert von 50 ng/ml zu halten, ist zum einen das Körpergewicht zu beachten. Außerdem darf man nicht außer Acht lassen, dass man im Schnitt pro Monat 20 Prozent Vitamin D verliert. Daher halte ich zumindest im Winter eine Dauertherapie für empfehlenswert.

Um hier noch einmal das Beispiel eines 70 Kilogramm schweren Menschen heranzuziehen, so muss dieser täglich ca. 3.000 Einheiten Vitamin D zu sich nehmen, um den angegeben Wert zu halten. Entsprechend schwerere Menschen müssen mehr und Personen, die weniger wiegen entsprechend weniger nehmen.

Auch wenn ich weiter oben einige Lebensmittel aufgeführt habe, die Vitamin D enthalten, so solltest du auch bedenken, dass die meisten industriell verarbeiteten Lebensmittel bereits gar kein Vitamin D mehr enthalten oder die Konzentration derart abgesunken ist, sodass eigentlich nur das Sonnenlicht bleibt.

Eine genaue Bestimmung ist nur mittels Laboranalyse festzustellen. Liegt ein Mangel vor, so kann dein Therapeut festlegen, welche Behandlung sinnvoll ist.

Hierzu ein kleines Berechnungsbeispiel: Bei einem etwa 70 Kilogramm schweren Menschen braucht es 10.000 Einheiten um den Vitamin-D-Spiegel um 1 ng/ml zu erhöhen.

Zur Wiederangleichung einer ausreichenden Menge an Vitamin D werden bei einer Mangelbehandlung, die Vitamin-D-Gaben über eine kurze Zeit deutlich erhöht und anschließend auf ein Prophylaxemaß reduziert. Dies kann und darf jedoch nur von einem Therapeuten nach vorheriger Laboranalyse vorgenommen werden!

Auch in Sachen Vitamine gilt: Vorbeugen ist besser als heilen!

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Linksammlung zum Thema Vitamine

Wer alles rund um Vitamin D noch viel ausführlich nachlesen möchte, der kann sich auch gerne das überaus preiswerte E-Book des von mir sehr geschätzten Heilpraktikers, Herrn René Gräber kaufen. Dieses kannst du auf nachfolgender Website tun: http://renegraeber.de/vitamin-d-therapie.html

Studie: Vitamin D beschleunigt Abbau von Übergewicht

Vitamin K

Du siehst, rund um das Thema Vitamine gibt es einiges zu wissen. Wie sorgst du für eine ausreichende Aufnahme von Vitamin D? Schreib mir doch einen Kommentar zum Thema! Und wenn dir mein Beitrag gefallen hat, dann teile ihn bitte, damit auch andere von den Vorteilen der Vitamine erfahren!

 

Alles Liebe für dich!

Gabi

Verfolgen Gabriele Valerius-Szöke:

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