Weihnachten 2017: „Wie entstand Weihnachten?“

Eingetragen bei: Weihnachten | 2

Weihnachten 2017 steht vor der Tür. Deshalb suchte ich in einer besinnlichen Minute im Internet nach möglichem Weihnachtskarten-„Füllmaterial“. Denn es widerstrebt mir, jedes Jahr das Gleiche in meine Weihnachtskarten zu schreiben.

Dabei stolperte ich über eine Geschichte in der ein Vater von seinem siebenjährigen Sohn gefragt wurde, wie Weihnachten entstanden ist. Mir gefiel die Antwort so gut, dass ich die Story gerne mit dir teilen möchte.

 

Weihnachten 2017 – Wie entstand Weihnachten?

Nachdem der Sohn diese Fage gestellt hatte, wusste der Vater im ersten Moment keine Antwort und fühlte sich etwas überfordert.  Nach kurzer Überlegung jedoch formulierte sich vor seinem geistigen Augen eine Antwort, die er für gut befand. Daraufhin setzte er sich mit seinem Sohn vor dem Tannenbaum nieder.

 


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„Weißt du, Sebastian!“ – sagte er, „Weihnachten zu verstehen ist nicht ganz so einfach. Ich erzähle dir dazu eine Geschichte, von der ich zwar nicht weiß ob sie genauso passiert ist, aber durch die du verstehen kannst, warum es Weihnachten gibt.“

Der Vater erklärte das Weihnachten damit begann, dass Gottvater einen Plan hatte!

Gottvater sah die ausweglose Lage, in der sich seine Geschöpfe, die Menschen, befanden. Die Sünde nahm immer mehr die Überhand und die Kräfte des Bösen schienen sich fortwährend nur zu vermehren. Deshalb hatte der Schöpfer sich schon viele Sorgen gemacht. Doch nun war sein Plan fertig und er rief die gesamte Himmelswelt zusammen.

 

Der Vater sagte: „Ich stelle es mir so vor, dass dann irgendwann die „Versammlungs-Trompeten“ des Himmels geblasen wurden und als der Thronsaal Gottes gefüllt war, fragte der Allerhöchste die gesamte himmlische Zuhörerschaft: „Ich habe einen Plan, wie ich den armen Erdenbewohnern helfen werde. Doch nun frage ich: Wen von euch kann ich senden? Wer wird diese Aufgabe erfüllen? Wer möchte diesen Plan, für mich, ausführen?

 

Durch die unzähligen Scharen von Engeln und Himmelswesen ging ein begeistertes Raunen und es gab dort nicht ein Wesen, das nicht gerne erwidert hätte: „Ja, ich will das machen!“

 

So hoben alle ihre Finger und erwiderten im Einklang: „HERR, hier bin ich, sende mich!“

 

Die Willigkeit seiner Untertanen rührte den Allmächtigen. Doch dann fuhr er damit fort, um zu beschreiben, was solch eine Sendung beinhalten würde. Er sagte zu seinen geliebten Himmelsbewohnern:

 

„Nun, um diesen Auftrag zu erfüllen, kann derjenige seine gewohnte Himmelsgestalt nicht behalten.“ Darüber wurde ein Teil der Engel bestürzt. Hier und da sank ein Finger, der eben noch seine Bereitwilligkeit gezeigt hatte, und die Begeisterung verschwand von ihren Gesichtern.  – „Was sollte das wohl heißen, um seine Himmelsgestalt zu verlieren?“

 

Dem nicht genug, fuhr der Vater aller Väter fort, dass derjenige als kleines Baby, in dem beschränkten Körper eines Menschen, geboren werden müsse.

 

Daraufhin überdachten weitere Engel die Möglichkeit solch einer Sendung und ließen, je mehr sie sich der Schwierigkeit bewusst wurden, ihre zuvor ausgestreckten Finger niedersinken.

 


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Doch es ging noch weiter!

 

Erneut erklang die warme, aber dennoch sehr bedenkliche, Stimme des Vaters im Himmel.

„Wer meinen Plan ausführt, muss also allem entsagen, was er hier oben, bei mir, genießt. Seine unerschöpflichen Kräfte, seine würdige Stellung, ja sogar sein unaufhörliches Glückgefühl wird ihm dabei verloren gehen!“

 

Mittlerweile war auch der letzte erhobene Finger gesunken und man sah den Himmelsbewohnern eine nicht geringe Besorgnis an. Denn sie wussten nur zu gut, dass die Worte ihres Gottes einen großen Ernst enthielten. Hier wurde etwas enorm Schweres abverlangt. Dies sollte gewiss kein „leichtes Spiel“ werden!

 

Es vergingen einige Minuten und unter der Engelswelt wurde die Frage laut: „Ja, wer kann das erfüllen? Wer von uns ist dazu fähig alles Himmlische für ein beängstigendes Dasein, in der sichtbaren Menschenwelt, einzutauschen? Ja, wie kann man, ohne die uns gewohnten, wunderbaren, himmlischen Fähigkeiten so etwas vollbringen?“

 

Nun trat der Liebling des Himmels vor seinen Vater.

Mit entschlossener Freudigkeit erwiderte er: „Vater, sende mich! Ich will das tun!“

 

Ganz unverhohlen konnten alle Augen ein Lächeln auf dem Antlitz des Vaters erkennen. Doch dieses Lächeln wich sehr schnell, als er seinem Sohn, mit ernster Stimme erwiderte: „Aber das ist noch nicht alles, es wird nicht ausreichen, dass du, den Himmel verlassen musst, um in einem Stall geboren zu werden. Du wirst auch für die Menschheit leiden müssen.“

 

Auch auf Jesu Gesicht wurde nun eine Veränderung sichtbar. Seine freudige Begeisterung wollte sich trüben. Konnte er begreifen, was Leiden beinhaltete?

Trotzdem blieb er dabei und wiederholte seinen Entschluss:  „Vater, sende mich! Ich will das tun!“

 

Anstatt das gesamte Himmelspublikum nun anfing zu jubeln, entstand ein betretenes Schweigen, welches die Spannung jenes Augenblicks noch vermehrte. Ohne es auszusprechen, kam die Frage in den Gedanken auf: „Ja, konnte der Favorit des Himmels es wirklich schaffen?“

Mit noch mehr Ernst wurde die Stille von den erneuten Worten Gottes erschüttert:

 

„Mein lieber Sohn, das alles ist aber nicht das Schlimmste. Das wirklich Schwerste kommt noch! Du wirst eine kurze Zeit die Last der Sünde der ganzen Menschheit auf dich nehmen müssen. Du musst etwas tragen, was für einen Menschen, unerträglich ist. Und genau in diesem Moment muss ich dich ganz alleine lassen. Denn dabei wird eine Trennung zwischen dir und mir entstehen!“

 

Als Gottes Sohn diese Worte hörte, hielt er den Atem an. „Wie sollte das zugehen?“ – Noch nie zuvor war der himmlische Jesus vom Vater getrennt, die Gemeinschaft mit IHM war doch der Sinn, Inhalt, das eigentliche Glück seines bisherigen Lebens. Ja, der Vater selbst war ihm lieber als der Himmel!  Aber wie konnte er eine Minute ohne seine Gemeinschaft existieren?

 

Nach ein paar Minuten Regungslosigkeit kam erneut die bekannte Antwort mit noch größerer Entschlossenheit: „Vater bitte, sende mich! Ich will es tun!“

 

Gottvater kannte seinen Liebling. Er wusste, dass er es schaffen würde. Trotzdem fragte er ihn noch ein letztes Mal:

„Mein lieber Sohn, ich bin mir nicht sicher, ob du wirklich verstehen kannst, was da auf dich zukommt? – Mit welch einer Kraft, denkst du, wirst du diese schwerste Aufgabe ausführen, gerade dann wenn du ganz allein, von mir verlassen, an einem Kreuz, leiden wirst?

 

Da sprudelte es unaufhaltsam über Jesu Lippen:

„Vater, das ist meine unhaltbare Liebe zu den armen Menschen, die du selbst in mich hineingelegt hast. Ich kann gar nicht anders, ich muss die Schuld der Menschen auf mich nehmen, um sie von dem Bösen zu erlösen, denn ich liebe sie doch so, so sehr!“

 

Weihnachten 2017

Als der Vater seinem Kind, dieses Gebilde meiner Fantasie erzählte, sah er dicke Tränen in den erstaunten Kinderaugen. Und sein Jüngster erwiderte in einem Atemzug eine neue Frage seines erwachenden Verständnisses. Er fragte: „Hat Jesus auch mich so arg lieb?“

Überwältigt nahm der Vater seinen Sohn daraufhin ganz fest in seine Arme und drückte ihn an sich. Das war Antwort genug und der Junge begriff offensichtlich, denn heute ist er ein überzeugter Christ und der Herzenswunsch des Vaters ging damit in Erfüllung.

Quelle: Die Geschichte ist von Matthias Mägde

 

Weihnachten 2017 – mein Fazit

Liebe ist das Einzige, was zählt!

 

Damit wünsche ich dir und deinen Lieben eine gesegnete Weihnachtszeit, Gesundheit und alles Liebe für das kommende Jahr!

Falls dir die Geschichte gefallen hat, erzähle sie doch Weihnachten 2017 oder teile sie in den sozialen Netzwerken. Über einen Kommentar freue ich natürlich ebenfalls.

Ich danke dir als Leser meiner Blogartikel für deine Treue und freue mich, wenn das auch im nächsten Jahr so bleibt. Und solltest du eine Frage rund um ein gesundheitliches Thema haben, dann schreib mir doch eine Mail!

 

Alles Liebe für dich!

Herzlichst, Gabi

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Als Präventionsberaterin, Fitness-Coach sowie Autorin von Gesundheits- und Mental-Ratgebern helfe ich gesundheitsbewussten Menschen ganzheitlich zu entgiften, die Ernährung umzustellen und so ein gesundes und vitales Leben zu führen!

2 Responses

  1. Erika Braun

    Diese Geschichte ist mit so viel Liebe erzählt, die ich gerne weiter versenden werde. Danke dafür!
    Ja, so kann Weihnachten kommen.
    Bin auf die Reaktion meiner Enkel gespannt und auf die Reaktion der Menschen, die sie erhalten werden.
    Ja, Liebe ist wirklich das Einzige was zählt – so ist es und so wird es immer sein.

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