Leitungswasser trinken, ist das gesund?

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Vielleicht fragst du dich ja ob du Leitungswasser, noch bedenkenlos trinken kannst oder ob du lieber auf Flaschenwasser oder einen Wasserfilter zurückgreifen solltest?

Fest steht, dass die meisten Menschen in Deutschland ihren morgendlichen Kaffee sowie ihre Malzeiten mit Leitungswasser zubereiten.

Fest steht ebenfalls, dass die Wasserversorger nicht müde werden zu behaupten, dass man das Wasser bedenkenlos trinken könne, schließlich sei es ja das am besten kontrollierteste Lebensmittel.

Also beleuchten wir die Sache mit dem Leitungswasser doch mal näher.

Vor Urzeiten lebten die Menschen noch im Einklang mit der Natur. Es gab keine technischen Geräte, geschweige denn Industrie. Unsere Urväter tranken aus Quellen und respektierten die Schätze, die die Erde ihnen zum Leben bot.

 

Foto zu Leitungswasser trinken, ist das gesund?

 

Heute im Zeitalter der massiven Industrialisierung und ganz besonders in den letzten 30 Jahren sieht dies jedoch anders aus.

Es fanden so viele technische und industrielle Neuerungen statt, die sich leider nicht immer positiv auf unsere Gesundheit auswirken.

Dies zollt jedoch ihren Tribut durch eine großflächige Verschmutzung. Davon betroffen ist unsere Luft, unser Boden, auf dem unsere Lebensmittel wachsen und letztendlich auch unser Trinkwasser. Somit gerät alles in Gefahr.

Bereits vor vielen Jahren wurden Berichte über die Verunreinigung unseres Leitungswassers laut und sowohl die Verunreinigungen, als auch die Berichterstattungen sind bis zum heutigen Tage erheblich gestiegen, was auch mich bewogen hat, mich mit unserem Trinkwasser zu beschäftigen.

Schauen wir uns doch mal die Untersuchungen der Wasserwerke etwas genauer an.

 

Leitungswasser – was tun die Wasserwerke?

Wenn du nun bei deinem zuständigen Wasserwerk anrufst, dann wirst du auf Nachfrage die Antwort erhalten, dass die Qualität sehr gut ist und du dieses bedenkenlos trinken kannst.

Ich möchte hier auch nicht gegen die Wasserwerke Stimmung machen, denn diese machen ja auch nur ihre Arbeit.

Allerdings solltest du dir die Frage stellen, ob deren Arbeit ausreicht und die Qualität so gut ist, wie es nötig wäre.

Meiner Meinung nach, ist dies zu verneinen!

Unser Leitungswasser läuft, wenn es vom Wasserwerk kommt, noch über viele Kilometer, teilweise hunderte von Kilometern durch Rohrleitungen, bis es bei dir zu Hause ankommt.

Das Material dieser Leitungen, durch die unser Trinkwasser läuft, beeinflusst die Wasserqualität sehr, denn diese Rohrleitungen sind teilweise erheblich verschmutzt. Auch das Material, aus dem diese bestehen ist sehr belastend.

Früher lief das Wasser durch Bleileitungen. Als man feststellte, dass diese hochgiftig sind, stieg man auf andere Materialien um, wie z. B. Kupfer oder Kunststoff.

Doch auch diese sind gefährlich, wie man bereits seit längerer Zeit weiß.

Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser. (Aus Arabien) Klick um zu Tweeten

Kupfer ist ein sehr giftiges Material und Kunststoff ist der ideale Nährboden für Bakterien. Hinzu kommt, dass Kunststoffleitungen extrem giftige Substanzen beinhalten, wie z. B. MTBE, welcher üblicherweise nur in Kraftstoff enthalten ist.

 

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Leitungswasser – was gibt es noch zur Reinheit zu sagen

Leider ist das nicht das einzige Problem. Geht es um die Reinheit des Leitungswassers, solltest du wissen, welche Stoffe sich im Wasser befinden.

Dies sind nicht nur Keime, wie die meisten Menschen annehmen, sondern auch Erdöl, Industrieabfälle, Atommüll, Abfälle wie Medikamentenrückstände, Pestizide, landwirtschaftliche Abfälle, auslaufende Chemikalien und, und, und …

Mittlerweile findet man in unserem Grundwasser über 3.000 verschiedene schädliche Stoffe und aufgrund der steigenden Bevölkerung wird es immer schwieriger, unser Trinkwasser sauber zu halten.

Hinzu kommt, dass die Wasserwerke in der Regel nur auf 30, 50, in seltenen Fällen auch 100 Schadstoffe untersuchen.

So kommt es, dass schädliche Stoffe, die nicht untersucht werden, auch nicht gefunden werden können. Vor diesem Hintergrund hat das Wasserwerk natürlich Recht, wenn es behauptet, dass die Qualität gut ist.

Selbst bei dem Wort „Grenzwerte“ solltest du aufhorchen, denn letztendlich bedeutet das nicht, dass unser Leitungswasser gut ist, sondern lediglich, dass bestimmte Grenzwerte nicht überschritten werden.

Ganz so unwissend, wie man uns glaubend machen will, scheint die Politik, hier das Umweltbundesamt dann doch nicht zu sein. Denn auf deren Seite ist u.a. zu lesen: „Anders als bei den Krankheitserregern kann man durch Schadstoffe verursachte Gesundheitsschäden schwerer auf eine einzelne Ursache zurückführen. Man kann aber aus Tests zur Wirkung von Stoffen schätzen, unterhalb welcher Konzentration man ein Leben lang zwei Liter Trinkwasser pro Tag unbesorgt genießen kann.

Ein Grund mehr, weshalb du dir in jedem Fall Gedanken um dein Trinkwasser und deine Gesundheit machen solltest.

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Leitungswasser – Lebensmittel und Lebenselixier

Wasser ist ein Geschenk der Natur und der Schlüssel des Lebens.

Der Mensch besteht zu einem überwiegenden Anteil aus Wasser. Üblicherweise sagt man, dass wir zu rund 70 Prozent aus Wasser bestehen, unser Gehirn sogar zu 90 Prozent.

Diese Aussage ist zwar nicht ganz korrekt, denn unmittelbar nach unserer Geburt besteht unser Körper sogar aus 98 Prozent aus Wasser und im Alter sind es teilweise nur noch 50 Prozent.

Der Wasseranteil in unserem Körper nimmt im Laufe unseres Lebens permanent ab. Man könnte auch sagen, Wasserverlust gleich Alterung.

Daher kann ich an dieser Stelle nur betonen: Wasser ist essentiell für ein gesundes Leben, voller Vitalität und Energie.

 

Leitungswasser – Überlegungen zum Thema Wasser?

Überall auf der Welt wird Wasser gebraucht. Wir nutzen es. Dort wo Wasserknappheit herrscht, wird es geschätzt, in unseren Breitengraden wird es jedoch häufig verschmutzt.

Wir sollten einmal darüber nachdenken und besser sparsam und ökologisch mit unserem Leitungswasser und den Reserven umgehen und diese nicht weiter verschmutzen.

Fakt ist, der Bedarf steigt von Tag zu Tag, aber der Grundwasserspiegel sinkt, sodass es fraglich ist, ob unseren Kindeskindern noch ausreichende Mengen an Trinkwasser zur Verfügung stehen.

Auch die Kosten für Wasser und Abwasser steigen stetig und die Qualität unseres Leitungswassers wird zunehmend schlechter.

Daher ist es ratsam, dass wir uns nicht nur mit der erforderlichen Trinkmenge, sondern auch mit dem Thema Wasserqualität und deren Auswirkungen für unsere Gesundheit auseinandersetzen.

Nicht selten kommt es vor, dass Grenzwerte einer Art Gummiband gleichen. Das bedeutet, dass diese rasch erhöht werden, wenn es gerade passt. Was gestern noch als gesundheitsschädlich eingestuft war, gilt heute als unschädlich. Das ist leider traurige Wahrheit.

Meiner Meinung nach, ist unsere Gesundheit nur mit einem reinen, aktiven Leitungswasser zu gewährleisten, sodass wir vital blieben bis ins hohe Alter.

Apropos Gesundheit, hier habe ich noch einen Buchtipp für dich:


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Leitungswasser – was ist von Wasser aus Flaschen zu halten

Vielleicht sagst du jetzt, ich trinke nicht aus der Wasserleitung, sondern kaufe mein Wasser im Supermarkt.

Auch hier solltest du bedenken, dass PET-Flaschen äußerst umstritten sind. Denn sie belasten die Umwelt.

Außerdem sind sie meiner Meinung nach gesundheitlich bedenklich. Denn Kunststoffflaschen müssen, bevor diese befüllt werden, mit Desinfektionsmitteln behandelt werden, da Kunststoff ein idealer Nährboden für Bakterien ist. Und diese Desinfektionsmittel trinkst du mit.

Zudem sind in einigen Mineralwässern Stoffe enthalten, die nicht wirklich gesund sind. Das gilt auch für Wasser in Glasflaschen. Und wenn du auf Mineralwasser in Glasflaschen zurückgreifst, dann solltest du auf Kohlensäure verzichten, denn die übersäuert. Auch solltest du auf die Zusammensetzung achten und bspw. Wässer aussortieren, die schädliche Inhaltsstoffe enthalten.

 

Mein Fazit

Aufgrund all dieser Fakten ist es weniger die Frage, ob wir unser Wasser selbst aufbereiten sollten, sondern womit. Hier kommt nun das nächste Problem auf uns zu: Was ist geeignet und was nicht, denn die Auswahl ist riesig.

Einen Wasserfilter habe ich dir im Beitrag verlinkt, dieses Gerät kann ich sehr empfehlen, da es sich um einen mehrstufigen Wasserfilter handelt und ich selbst mit verschiedenen Systemen herumexperimentiert habe. Mit diesem Gerät bin ich sehr zufrieden. Auch Kollegen und Bekannte empfehlen diesen Wasserfilter.

Zwar habe ich auch ein Destilationsgerät verlinkt, da ich dir die Entscheidung selbst überlassen möchte. Dieses Gerät wurde von verschiedenen Kollegen, die im Bereich Gesundheit unterwegs sind, empfohlen und genutzt. Dennoch gehört dieses Gerät mittlerweile nicht zu meiner ersten Wahl, denn ich habe mich aber auch damit nochmal näher befasst. Letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich anderer Meinung bin, denn hier trinkst du totes Wasser.

Allerdings gibt es ja noch weit mehr, als diese beiden Geräte. Manche Menschen schören ja auch auf Osmoseanlagen, wozu ich nicht so tendiere. Denn dieses Wasser ist tod und war eigentlich nie für Trinkwasserzwecke gedacht, als derartige Anlagen erfunden wurden. Denn mit dieser Technologie sollte Wasser für Kernreaktoren amerikanischer Kriegsschiffe erzeugt werden. Dieses muss tod und damit chemisch leer sein, damit es keine Ablagerungen in Kühlleitungen gibt. Außerdem ist dieses Wasser stark sauer und übersäuert den Körper.

Da ich es an dieser Stelle aber mehr oder weniger neutral halten will, kannst du dich über Osmosewasser beim Verfechter dieser Technologie informieren. Auf der Website von Erich Meidert http://www.misterwater.eu/ gibt es hierüber viel zu erfahren. Allerdings nur Positives, denn wie gesagt, er schwört auf diese Technolgie.

Des Weiteren empfehle ich dir die Seite des Naturheilpraktikers René Gräber, http://www.gesund-heilfasten.de/ernaehrung/gutes-wasser.html. Auch er hat das Thema Leitungswasser detailliert beleuchtet.

 

Wie hältst du es mit deinem Wasser? Filterst du oder trinkst du aus der ungefilterten Leitung? Schreib mir doch einen Kommentar!

Und wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn bitte, damit auch andere mehr über das Thema Leitungswasser erfahren.

 

Alles Liebe für dich!

Gabi

 

Verfolgen Gabriele Valerius-Szöke:

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18 Antworten

  1. Diana Rollke

    Liebe Gabi,
    das Thema Trinkwasser empfinde ich auch immer wieder als zwiespältig. Lange Zeit habe ich Leitungswasser getrunken doch mittlerweile habe ich damit kein gutes Gefühl mehr und trinke die “Lichtquelle” aus Glasflaschen. Dein ausführlicher Beitrag hat mich aber wieder etwas nachdenklich gemacht…

    Liebe Grüße
    Diana

    • Gabriele Valerius-Szöke

      Liebe Diana,

      das Thema Wasser ist sehr umfangreich, aber es ist gut, sich darüber Gedanken zu machen, schließlich besteht unser Körper zum überwiegenden Teil aus Wasser und dieses ist für ihn Lebenselixier.
      Ich denke, wenn die Zeit für dich reif ist, wirst du eine entsprechende Entscheidung treffen.

      Liebe Grüße
      Gabi

  2. Christine

    Liebe Gabi,
    ich genieße den Vorzug, köstliches Hochquellenwasser trinken zu können (Wien und Umgebung). Was Trinkwasser angeht, bin ich in jedem Fall privilegiert.
    Dennoch: Hätte ich das nicht, so wären deine Bedenken und Gedanken zum Thema auch für mich sehr wichtig.
    Danke trotzdem, dass du dich so ausführlich mit dem Thema beschäftigt hast. Dein Artikel ist bestimmt für viele Menschen eine große Hilfe.
    Liebe Grüße
    Christine

    • Gabriele Valerius-Szöke

      Liebe Christine,

      das ist ja schön, dass du reines Wasser zur Verfügung hast. Hast du es mal testen lassen, oder vertraust du einfach den Aussagen deines Wasserwerks?
      Vielleicht magst du noch etwas dazu sagen.

      Liebe Grüße
      Gabi

  3. Roswitha Uhde

    Liebe Gabi,
    vielen, vielen Dank für deinen wertvollen Artikel. Ich selbst mache mir auch sehr viel Gedanken um das Thema und trinke meist ungefiltertes Leitungswasser. Ich bin mir sehr bewusst, dass das negative Auswirkungen auf meine Gesundheit hat, sehe aber im Kauf von Wasser für mich keine Alternative. Ich habe schon viele Berichte gesehen, dass Konzerne in armen Ländern die Rechte am Wasser erworben haben und normales Trinkwasser teuer an die Bevölkerung verkaufen, deren Brunnen inzwischen versiegt sind. Das ist ein Skandal!
    In letzter Zeit trinke ich oft abgekochtes Wasser mit Ingwer oder/und Zitrone. Natürlich sind durch das Abkochen auch wertvolle Mineralien zerstört, aber das ist mir lieber, als eine Handvoll Medikamente oder anderen Müll aus der Leitung zu trinken.
    Ich bin, wie du weißt, ja auch über die 60 und musste lernen, regelmäßig zu trinken. Es gelingt mir nicht immer, die empfohlene Menge zu trinken. Dann merke ich, dass meine Konzentration nachlässt.
    Ganz herzliche Grüße aus Berlin,
    Roswitha

    • Gabriele Valerius-Szöke

      Liebe Roswitha,

      Trinken ist in der Tat sehr wichtig. Wie du bereits sagst zeigt uns der Körper einen Wassermangel z. B. durch besagten Konzentrationsmangel.

      Herzliche Grüße aus Ungarn,
      Gabi

    • Gabriele Valerius-Szöke

      Lieber Frank,

      es ist in der Tat erschreckend. Du hast recht, wir sollten die restlichen bzw. veralteten Medikamente in der Apotheke abgeben und nicht ins Abwasser oder den Müll kippen. Aber da bleiben dann ja immer noch die Medikamentenrückstände, die der Körper der Verwender auf natürlichem Wege ausscheidet, um nur mal Hormone zu nennen, von Frauen, die beispielsweise die Antibaby-Pille verwenden.
      Ich denke letztendlich bleibt da nur ein guter Wasserfilter oder eine Anlage, die das Wassergedächtnis löscht.

      Liebe Grüße
      Gabi

  4. Erika

    Liebe Gabriele,
    danke für diese Infos zum Thema Wasser :-). Ja, die Rohrleitungen vom Wasserwerk zum Verbraucher sind nicht nur innen “verschmutzt”. Alles oberhalb und rund um die Leitung nimmt ja die Energien auch auf, oder liege ich da falsch?
    Bis zum Rentendasein hatte ich immer eine Übertischfilteranlage. Aber eine neue Filterpatrone jedes halbe Jahr bringt eben Kosten mit sich. Da auch die Filter selbst verleimen können, müssen sie ausgetauscht werden um die “Saugkraft” des Wassers und die Reinheit zu erhalten. Bei Osmosefiltern ist 1/2 der Wassermenge “weg” und es dauert bei kleiner Anlage lange eine größere Menge reines Wasser zu “erzeugen” wenn mal Besuch kommt.

    Ich danke dem Wasser das ich aus der Leitung entnehme und gebe ihm Liebe. Außerdem können Kristalle oder auch Zitronensaft mit Zitronenscheiben das Trinkwasser für uns als Durstlöscher aufwerten.

    Beim Kauf von Wasser in Flaschen denke ich dann die ökologischen Folgen der Tiefbrunnennutzung und an die Folgen für die Bevölkerung, deren normal “tiefe” Brunnen kein Grundwasser mehr haben. Muss ich diese Wasserindustrie unterstützen? Möglichst nicht, wenn ich zu Hause sauberes und trinkbares Wasser habe.
    Das ist ein Luxus, den nur wenige Regionen unseres Planeten aufweisen.
    Vielleicht versucht ihr mal, euer Trinkwasser in einem Gefäß auf dem Balkon durch die Magnetkräfte der Erde, Sonnen- und Mondenergie “aufzuwerten”. Meine beiden Kater sind da meine “Seismometer” und trinken gern ihr Wasser aus einer Schale die auf dem Balkon steht.

    In den letzten Jahren macht man viel Wirbel um die Trinkmenge. Leider sehen viele Menschen die zuckerreichen “Lightgetränke” als Durstlöscher an und verstärken so ihren Wassermangel. Ich bin mit fast 66 Jahren noch in Zeiten groß geworden, wo nicht laufend getrunken wurde. Im Hochsommer wurde richtig Wasser getrunken und danach etwas Salz auf die Zunge genommen ohne nachzudrinken. Wir haben Gurke und Tomate oder auch Zitrone genutzt gegen Durst unterwegs. Eine Thermoskanne Tee war meist in der Tasche wenn es zur Arbeit ging. Da passten ca. 2 Tassen Getränk rein, keine 2 Liter :-).
    Vielleicht sollten wir mal über unsere Gewohnheiten nachdenken und in uns spüren lernen, wann wir Wasser trinken sollten oder evtl. erfrischenden Kräutertee als Alternative.
    Außerdem fiel mir auf, dass heute viele Kinder/Jugendliche nicht in “großen Zügen” trinken sondern eher immer wieder kleine Mengen zu sich nehmen. Die “Trinkverschlüsse” erinnern mich bei der Benutzung eher an das Saugen an Mamas Brust, geht hier evtl. auch emotional eine “Fremdsteuerung/ Ersatzbefriedigung” vor?

    Sorry, ich weiß um die Wirkung des wirklich saugkräftigen Wassers auf meinen Körper. Aber es gibt immer Kompromisse.

    Herzliche Grüße
    Erika

    • Gabriele Valerius-Szöke

      Liebe Erika,

      vielen Dank für deinen Kommentar, den ich sehr interessant finde.

      Den Wasserexperte, Erich Meidert, den ich in meinem Beitrag erwähnte, durfte ich auf einem Gesundheitskongress zum Thema gesund und vital 100 Jahre alt werden, erleben. Er hat großes Wissen, denn er beschäftigt sich seit 19 Jahren mit dem Thema Wasser. Auch er ist der Meinung, dass wir uns die Natur zum Vorbild nehmen sollten.
      Da du das Beispiel deiner Katzen bringst, kann ich dir zustimmen. Tiere mögen gerne frisches Regenwasser und das ist sicherlich gut.

      Ebenso sicher ist es, dass es auf dem “Wassermarkt” viele schwarze Schafe gibt. Allerdings muss ich sagen, dass ich auch nicht jeden weiterempfehle. Da mich die Aussagen von Herrn Meidert und sein ausführlicher Bericht sehr überzeugt haben, denke ich, dass er tatsächlich Ahnung hat und ihm die Gesundheit der Menschen am Herzen liegt.

      Auch stimme ich dir zu, dass die meisten Menschen ihre Instinkte verloren haben, was gut tut und was nicht. Wir sollten lernen, wieder mehr auf unsere innere Stimme zu hören.

      Es stimmt schon, dass man früher weniger getrunken hat, ich werde ja dieses Jahr auch schon 60 ;), aber das heißt für mich nicht zwangsläufig, dass dies auch gut war. Ich bin zwar davon überzeugt, dass vieles früher besser war, aber nicht zwingend alles.
      So musste ich aufgrund von Nierensteinen mal ins Krankenhaus und das war weiß Gott nicht angenehm, ganz im Gegenteil. Ich bin davon überzeugt, dass die Ursache in einer zu geringen Trinkmenge lag.

      Salz ist wichtig, da stimme ich dir zu. Bestimmte Mineralien müssen sein, wenn man viel Wasser trinkt.

      Ich persönlich bin fest davon überzeugt, dass der Mensch tatsächlich die von mir im Video erwähnte Minimum-Menge von 33 ml pro Kilogamm Körpergewicht trinken sollte, denn Wasser ist überaus wichtig für unsere Gesundheit, allerdings sollte es eben gutes Wasser sein.
      Ich denke hier gilt “die Menge macht das Gift”, d. h. wenn wir über viele Jahre die Verunreinigungen wie Arzneimittelrückstände etc. auf die nicht getestet wird, mit dem Trinkwasser aufnehmen, macht sich das zwar nicht sofort bemerkbar, aber wenn dieses Wasser über viele Jahre getrunken wird und die Ablagerungen in unserem Körper immer größer werden, so zahlen wir sicherlich dafür irgendwann die gesundheitliche Rechnung.

      Herzliche Grüße
      Gabi

  5. Stefanie Marquetant

    Liebe Gabi,

    das Thema Wasser beschäftgit mich auch gerade sehr. Aktuell trinke ich meist Leitungswasser, bin aber auf der Suche nach geeigneten Filtern etc. Deshalb werde ich mir gleich mal deine Linkempfehlungen anschauen!

    Alles Liebe, Stefanie

    • Gabriele Valerius-Szöke

      Liebe Stefanie,
      danke für deinen Kommentar. Ja mach das, ich kann Herrn Erich Meidert wirklich empfehlen, ich habe ein Interview von ihm miterleben dürfen auf dem Gesundheitskongress wo es um das Thema gesund und vital 100 Jahre alt werden ging und war wirklich begeistert. Daraufhin habe ich mir seinen Bericht gratis heruntergeladen und da stehen sehr viele erstaunliche Dinge drin, die auch für mich neu waren.
      Alles Liebe, Gabi

  6. RichArt

    Hallo Gabi
    Interessanter Bericht und Video, Danke. Interessant auch die Infos auf den Linkseiten.
    was ich aber gerne wüsste, was du persönlich mit deinem Wasser machst bevor du es trinkst.
    Hemmschwelle für mich sind die hohen Kosten der verschiedenen Aufbereitungsanlagen, deshalb trinke ich Leitungswasser aus einer Karaffe die immer mehr oder weniger gefüllt herumsteht. Vielleicht hast Du einen guten Tip.
    Eine gute Zeit und lieben Gruss
    RichArt

    • Gabriele Valerius-Szöke

      Lieber Richard oder sollte ich sagen RichArt,
      danke für deinen Kommentar. Ich nutze derzeit ein System, das ist etwas erklärungsbedürftig. Ich weiß nicht, ob du weißt, dass Wasser ein Gedächtnis hat? Wusste ich vorher auch nicht, das hat mir ein Freund erklärt, auch er ist Wasser-Experte. Es ist eine Art Kartusche, (hier gibt es drei Größenordnungen) ich habe die für den Wasseranschluss in der Küche, die wird dort angeschlossen, wo die Wasseranschlüsse aus der Wand kommen und zwischen Wasserhahn.
      Angeblich werden alle Schadstoffe durch die Lösung des Gedächtnisses “vernichtet” und nur das positive bleibt. Mein System ist wartungsfrei, d. h. man braucht keinen Filter. Dazu sagen möchte ich noch, dass ich derzeit ja (noch) in Ungarn lebe und leider konnte ich mein Wasser, was aus dieser Anlage kommt, hier in Ungarn noch nicht testen lassen. Also glaube ich mal meinem Freund, der mit diesen empfohlen hat. Ich muss allerdings sagen, dass es wirklich sehr gut schmeckt.
      Dennoch hat mich der Wasserbericht, den ich mir von Erich Meidert habe kommen lassen überzeugt. Ich habe ihn außerdem in einem Interview während eines Gesundheitskongresses zum Thema gesund und vital 100 Jahre alt werden gehört und was er sagte und was in seinem Bericht steht hat wirklich Hand und Fuß. Daher überlege ich mir seinen Wasserfilter vielleicht später zusätzlich zu kaufen.
      Fordere dir doch einfach mal den Bericht an, bei Erich Meidert, die 3 E-Books kosten ja nix und falls du dich über diese Gedächtnis-Lösch-Anlage informieren willst, dann kannst du gerne meinen Freund Peter Ritt http://www.peter-ritt.de/ ansprechen, er kann das sehr gut erklären.
      Hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

      Dir ebenfalls einegute Zeit und lieben Gruß
      Gabi

      • RichArt

        Danke Gabi,
        für den Ausführlichen Bericht. Ich merke, je mehr ich mich mit diesem Thema beschäftige, je weniger weis ich was gut wäre, dazu kommen noch die Kosten… ;-(
        Danke noch für die vielen guten Berichte und Denkanstösse.
        Und Richard ist recht;-)

        Schönes Wochenende und lass es dir gut gehen
        Richard

        • Gabriele Valerius-Szöke

          Lieber Richard,

          gern geschehen. Ich denke, letztendlich können wir uns bei einer Entscheidung, wie wir unser Wasser aufbereiten wollen, nur auf unser Gefühl oder unseren Instinkt verlassen. Es stimmt schon, durch die Vielzahl der Möglichkeiten, ist man ziemlich verunsichert. Allerdings denke ich, dass es keinen Sinn macht, nichts zu tun und die ganzen Billigfilter halte ich auch nicht für tauglich. Aber ob es nun eine Osmoseanlage oder eine Anlage zur Gedächtnislöschung ist, für die du dich entscheidest, ist m. E. eine Bauchentscheidung bzw. was dich letztendlich mehr überzeugt.

          Dir ein schönes restliches Pfingswochenende
          Alles Gute
          Gabi

  7. Barbara J. Schoenfeld

    Liebe Gabi,

    schön dass du dieses Thema aufgreifst. Es ist so wichtig, unseren Körper mit Wasser zu versorgen. Und den meisten Menschen ist es leider nicht bewusst, wie wichtig das reine Wasser für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist. So mancher Kopfschmerzpatient war erstaunt, wie schnell seine Schmerzen weg waren, nachdem er ein großes Glas Wasser getrunken hat – und KEINE Schmerztablette genommen hat.

    Herzliche Grüße
    Barbara

    • Gabriele Valerius-Szöke

      Liebe Barbara,
      genau so ist es. Es lässt sich so viel mit Wasser erreichen, allerdings sollte man eben auch möglichst sauberes Wasser trinken.
      Herzliche Grüße
      Gabi

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