Loslassen können, was das mit deiner Gesundheit zu tun hat

Eingetragen bei: Gesundheit, Seelenheil | 4

Loslassen können, darüber wird heutzutage viel geredet, aber was hat das mit deiner Gesundheit zu tun? Nicht nur eine gesunde, leicht basische Ernährung sorgt für den Erhalt deiner Gesundheit und damit für dein Wohlbefinden. Neben einer tiefen Bauchatmung und moderater Bewegung hat auch loslassen können großen Einfluss. Denn auch deine Seele hat Auswirkungen auf deine körperliche Gesundheit.

Wenn du nicht loslassen kannst, verschlackt dein Körper. Wenn diese Stoffwechselendprodukte nicht abtransportiert werden, dann sorgt das im Laufe der Zeit zunächst für Störungen wie Müdigkeit, Kopfweh, Gereiztheit, Nervosität und später für Krankheiten, die unter Umständen einen ernsten Verlauf nehmen können.,

Deshalb solltest du rechtzeitig lernen loszulassen, ob nun von alten Beziehungen, deinem ungeliebten Job, einer verstorbenen geliebten Person, deiner Kindheitsgeschichte oder was auch immer. Lebenskrisen sind immer auch Entwicklungschancen und die gilt es zu nutzen und nicht daran festzuhalten.

 

Loslassen können, die Problematik

Das größte Problem vieler Menschen ist, dass sie gerne loslassen wollen, es aber nicht können. Denn irgendetwas sperrt sich und will gleichzeitig festhalten. Dies kann man häufig bei Beziehungen feststellen. Obwohl diese einem offensichtlich nicht gut tun, hält man daran fest, denn das Herz sagt etwas anderes, als der Verstand. Solche Beziehungskrisen ziehen sich oftmals über Jahre hin.

Gleiches gilt, wenn du eine dir nahestehende Person durch einen Todesfall verloren hast. Abschied nehmen fällt immer schwer und alles braucht seine Zeit, aber wenn du nur noch in der Vergangenheit lebst und das Gespür für die schönen Dinge im Leben verlierst, dann schadest du deiner Gesundheit.

 

loslassen können

 

Nicht loslassen können, was steckt dahinter?

Menschen, die eine Situation nicht loslassen können, haben oftmals Sachen aus ihrer Kindheit nicht verarbeitet. Deshalb ist es überaus wichtig, dass du herausfindest, was dich am Loslassen können hindert. Tust du dies nicht, sorgen diese negativen Emotionen für Blockaden, für die Verschlackung deines Körpers und letztendlich für Krankheiten.

Wenn du diesen Lernschritt nicht machst, wirst du ähnliche Situationen zudem immer wieder erleben, egal ob es sich um Beziehungs- oder Jobkrisen oder um Verluste handelt.

Schuldzuweisungen bringen dich nicht weiter. Statt permanent im eigenen Elend zu baden und äußeren Situationen, d. h., anderen Menschen, deinem Karma oder sonst wem die Schuld zu geben, solltest du lernen, loszulassen.

Denn der Schlüssel zu einem glücklichen und gesunden Leben liegt immer in jedem selbst.

 

Was kannst du dagegen tun, wenn du nicht loslassen kannst?

Nicht loslassen können ist immer ein innerer Widerstand, du wehrst dich gegen das Unabwendbare.

Um gesund und vital zu bleiben, ist es daher zunächst einmal wichtig, dass du erkennst, innehältst und die Situation, so wie sie ist annimmst. Ohne zu bewerten, d. h., dass du akzeptierst, was geschehen ist. Mache dir klar, dass es im Leben nichts Statisches gibt, es ist immer alles in Bewegung.

Um ein glückliches und gesundes Leben zu führen, musst du lernen, im Hier und Jetzt zu leben. Im Hier und Jetzt leben bedeutet, dass du dich jetzt freust und dankbar bist, z. B. über den Sonnenstrahl, den Regenbogen, den Tautropfen, das Kompliment oder was auch immer. Auch dass du dich jetzt traust, etwas zu wagen, von dem du schon so lange geträumt hast. Du solltest also lernen, alles was kommt mit Vertrauen anzunehmen.

 


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Ja, ich weiß, das sagt sich so leicht. Helfen kann dir dabei nachstehende Afformation.

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Loslassen können –  wie können Afformationen helfen?

Diese Aformation solltest du über einen längeren Zeitraum mehrmals täglich (so oft es geht) leise vor dich hin sprechen!

Vielleicht fragst du dich was das nun wieder ist. Nun, dein Unterbewusstsein kannst du mit sogenannten Affirmationen und mit Afformationen beeinflussen. Affirmationen sind positive Aussagen eines gewünschten Zustandes in Vollendung. D. h., ein bereits erfülltes Ziel, z. B. alles ist zu meinem Besten, ich bin glücklich etc. Im Unterschied dazu sind Afformationen positive Fragestellungen eines gewünschten Zustandes oder Ziels.

Laut des Buches „Warum lebe ich mein Leben?“ von Patricia Zurfluh stellte der Entdecker der Afformationen, Noah St. John aus Ohio/USA fest, dass Affirmationen für viele Menschen nicht funktionieren, denn dein Unterbewusstsein kannst du nur mit entsprechenden Gefühlen überzeugen.

Wenn du hingegen eine positive Frage stellst, dann begibt sich dein Unterbewusstsein auf die Suche und will auf jeden Fall eine Antwort finden.

Auch eine Meditation ist hilfreich, um wieder in den Fluss des Lebens einzutreten. Du kannst dazu eine geführte Meditation wählen oder probierst es einmal selbst.

 

Loslassen können – wie Meditationen helfen

In der heutigen schnelllebigen Zeit überdecken wir häufig unsere Gefühle und bringen unserem Körper gar nicht die Aufmerksamkeit entgegen, die er eigentlich verdient hat. Wir betäuben unseren Schmerz, verharren in unliebsamen Situationen und nehmen unsere wahren Bedürfnisse nicht wahr, statt endlich loszulassen und die richtigen Schritte zu unternehmen.

Du hast jedoch nur diesen einen Körper und er ist von größter Wichtigkeit für deine Existenz und deine Lebensqualität! Also sei lieber achtsam und lerne den liebevollen, gelösten Umgang mit dir und deinem Körper und das bedeutet auch loslassen können. Nur so kannst du gesund und vital alt werden.

Eine Meditation hilft dir in Situationen, in denen du Negatives loslassen solltest, dazu ist es erforderlich zu entspannen und deinen Körper zu spüren.

 

Meditation – so funktioniert es

Setze oder leg dich ganz entspannt und bequem hin. Schließe die Augen und spüre in deinen Körper hinein. Was fühlst du? Bist du entspannt oder angespannt? Fühlst du dich wohl oder eher nicht? Bist du gestresst oder unruhig? Hast du Angst, hast du Schmerzen oder ist alles gut?

Es kann etwas dauern, bist du diese Fragen beantworten kannst. Wir sind von klein auf daran gewöhnt, zu funktionieren und nicht über das, was ist und unsere Bedürfnisse nachzudenken. Mit etwas Übung wirst du immer mehr entspannen können.

Nun bringe deine Aufmerksamkeit mal in deinen Bauch. Fühle in ihn hinein. Ist dein Bauch angespannt oder ist er entspannt? Lege deine Hände auf deinen Bauch und atme tief über die Nase in deinen Bauch hinein, sodass er sich nach außen aufbläht. Atme anschließend über den offenen Mund wieder aus. Dein Bauch zieht sich nach innen. Nimm dir die Zeit, die du brauchst.

Wiederhole diese Atemübung und atme langsam immer tiefer und tiefer in deinen Bauch hinein. Lasse alles los, was dich bedrückt, alle Gedanken, alle Ängste und Sorgen, alle Spannungen und entspanne immer mehr.

Lass dir Zeit, erzwinge nichts, sondern erlaube allem was ist, da zu sein. Falls du Angst hast, dann nimm‘ deine Angst an. Ja, du darfst Angst haben. Werte nicht, alles ist gut, wie es ist.

Auch Trauer, Wut, Anspannung, Schmerz, dürfen da sein. Sie sind ein Teil von dir. Nimm deine Gefühle an und lasse mit jedem Atemzug etwas mehr los!

Gelingt dir das noch nicht? Nicht schlimm, vielleicht klappt es beim nächsten oder übernächsten Mal. Alles ist gut wie es ist.

Wenn du denkst, dass der richtige Zeitpunkt da ist und es sich für dich gut anfühlt, dann komme wieder ins Bewusstsein. Öfne langsam die Augen, bewege dich etwas, vielleicht magst du dich ja auch strecken.

 

Loslassen können – die Übung macht es

Wenn du diese Meditation regelmäßig durchführst bekommst du immer mehr Übung. Ich bin mir sicher, dass du im Laufe der Zeit immer mehr loslassen kannst und genau spürst, was gut für dich ist.

Auch wirst du durch die Meditation den liebevollen Umgang mit dir erlernen und selbstbewusster werden. So schaffst du es irgendwann dich aus unliebsamen Situationen zu befreien und du lernst loslassen können.

 

Loslassen können – wie dir Bewegung dabei hilft

Auch durch Bewegung kannst du lernen loszulassen. Schwimmen ist beispielsweise ein sehr gutes Mittel, mit dem du loslassen können lernst. Schließlich musst du im nassen Element darauf vertrauen, dass dich das Wasser trägt und deine Ängste loslassen. Dies gilt in besonderem Maße für Nichtschwimmer, die es lernen wollen. Falls du bereits schwimmen kannst, bisher aber immer den Kopf über Wasser gehalten hast, dann versuche doch mal mit dem Kopf einzutauchen.

Ebenso kann Sport in der Natur Blockaden lösen, die dich am Loslassen hindern. Beispielsweise während eines Waldlaufs, kommt es ganz von selbst, dass du dich auf das Hier und Jetzt konzentrierst. Während du Sport treibst, solltest du die Natur mit all ihren Düften und Geräuschen bewusst wahrnehmen und loslassen können.

Übrigens, schau dir auch meine weiteren Artikel an, die sich mit der Materie Entgiftung/Entschlackung und gesunde, basische Ernährung beschäftigen. Lies dazu  meinen Gastartikel, Säuren und Basen im Alltag, den ich für meine Freundin Barbara J. Schoenfeld geschrieben habe sowie meinen  Artikel flache Atmung, Gefahr von Übersäuerung und Krankheit.

Zum Thema gesunde, basische Ernährung habe ich ein Buch geschrieben. Dies kannst du dir im Buchhandel oder über Amazon bestellen.

 


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Was tust du, um loslassen zu können? Schreib mir doch bitte einen Kommentar und teile diesen Artikel, damit auch andere lernen loszulassen!

 

Alles Liebe für dich!
Gabi

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Als Präventionsberaterin, Fitness-Coach sowie Autorin für Gesundheits- und Mental-Ratgeber helfe ich gesundheitsbewussten Frauen, die wenig Zeit haben, auf natürliche, einfache Weise für einen ganzheitlich, gesunden Körper zu sorgen. Außerdem mache ich Mut eigene Wege zu gehen, Stress und Belastungen loszuwerden und deinen persönlichen Traum zu leben, damit auch deine Seele glücklich ist.

4 Responses

  1. Ilse Maria Lechner

    Ohja, das mit dem Loslassen ist so eine Sache und gerade Frauen und Mütter stehen noch viel öfter vor dieser Herausforderung, ist sie doch eng mit dem Entwicklungsprozess verbunden.
    All diese Loslassphasen habe ich in meinem Podcast: http://www.entfaltungsparadies.at/blog/kinder-loslassen/ angesprochen.

    Du liebe Gabriele bringst jetzt einen ganz anderen Aspekt zu diesem Thema.

    Ich mag auch deinen Ansatz – den Prozess des Loslassens über den Körper zu unterstützen – sehr. Danke für diese wertvolle Erinnerung.

    • Gabriele Valerius-Szöke

      Liebe Ilse Maria,

      das stimmt, gerade für Frauen ist das Thema Loslassen eine Herausforderung und es gibt mehrere Ebene, auf denen man Loslassen kann und sollte.

      Herzliche Grüße
      Gabi

  2. Barbara J. Schoenfeld

    Liebe Gabi,

    das passt ja. Da gibt es jetzt eine ganze Reihe von Loslass-Artikeln, denn auch ich habe gerade einen dazu geschrieben und nun entdecke ich deinen hier….

    Ja, das ist ein weites Feld und sehr wichtig für die Gesundheit

    Herzliche Grüße
    Barbara

    • Gabriele Valerius-Szöke

      Liebe Barbara,

      ja stimmt, ist mir auch aufgefallen, dass derzeit überall das Thema Loslassen behandelt wird. Auch deinen Artikel habe ich bereits gelesen und kommentiert.
      Es ist wirklich ein sehr großes und interessantes Feld.

      Herzliche Grüße
      Gabi

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