Vitamin C – was ist Lüge, was ist Wahrheit?

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Nach etwas längerer Pause aufgrund meines Umzuges soll es heute um Vitamin C gehen. Denn: Es gibt wohl kein anderes Vitamin, über das so viele unterschiedliche Aussagen getroffen werden, wie es hier der Fall ist.

Oft ist zu hören, dass es auf direktem Wege über den Urin ausgeschieden würde. Aber stimmt das wirklich?

Auch ist häufig zu lesen, dass die positive gesundheitliche Wirkung angeblich nicht wissenschaftlich erwiesen sei.

Beides sind jedoch Lügen. Denn: Vitamin C kann – in richtiger Dosierung – sehr viel für deine Gesundheit tun und das ist sogar wissenschaftlich belegt. Es gibt sogar kaum ein anderes Vitamin, was so gut erforscht ist.

Die Gründe dafür, weshalb diese Lügen verbreitet werden und Studien absichtlich zurückgehalten werden, kannst du dir sicherlich vorstellen! Mehr möchte ich dazu nicht sagen 😉

 

 

Vitamin C – mal genauer betrachtet

Chemisch gesehen gibt es zwei Formen von Vitamin C. Zum einen die reine Ascorbinsäure und zum anderen in Form von Dehydroascorbinsäure.

Der letzteren Form fehlen zwei Wasserstoffatome (H), dabei handelt es sich sozusagen um verbrauchtes Vitamin C. Dieses wird über den Urin ausgeschieden.

Dieser Ausscheidungsvorgang geschieht immer, ob du nun künstliches Vitamin C zu dir nimmst oder es in natürlicher Form über Gemüse und Obst etc. verwendest. Der Vorgang ist bei allen wasserlöslichen Vitaminen gleich. Dennoch empfehle ich dir nur die Verwendung in natürlicher Form, die es auch als Nahrungsergänzung gibt.

Im Gegensatz zu allen Pflanzen und auch fast allen Tieren, die Vitamin C selbst herstellen können, geht dies bei Menschen nicht. Deshalb muss dieses extern über die Nahrung zugefügt werden. Andernfalls kommt es zu schweren Mangelerkrankungen, die bis zum Tod führen können.

Vitamin C ist daher eines der wichtigsten Schutzvitamine. Nur so kannst du dich vor einer Vielzahl von Krankheiten und vorzeitiger Alterung schützen.

Leider kommt es in der heutigen, schnelllebigen und hochtechnologischen Zeit immer wieder zu Engpässen. Einerseits enthalten Obst und Gemüse immer weniger Vitalstoffe. Auch verliert unsere Nahrung durch die Ernte unreifer Früchte, lange Transportwege und Lagerzeiten sowie einer ungeeigneten Zubereitung bis etwa 90 Prozent des wertvollen Vitamin C.

 

Vitamin C – Mangelkrankheiten

Wenn du dir das obige Video angesehen hast, weißt du u. a., dass es in der Geschichte, bis zur Entdeckung des Vitamin C viele gefürchtete Krankheiten gab. Eine der schlimmsten war Skorbut, an der zahlreiche Seeleute qualvoll starben.

Falls es dich interessiert, hier einige Anzeichen für Skorbut: Die Körperkraft lässt nach, die Menschen sind erschöpft aber auch ruhelos und leiden unter Depressionen. Die Patienten klagen zudem über Muskelschmerzen, bekommen Geschwüre und innere Blutungen. Außerdem stinkt der Atem bestialisch verfault und die Zähne fallen aus. Zum Schluss versagen Lunge, Nieren und das Herz und es kommt zum Tod.

Weitere Vitamin C – Mangelerkrankungen, die man aus früheren Zeiten der Geschichte kennt sind beispielsweise Beriberi, Pellagra, perniziöse Anämie und Rachitis.

Das klingt alles sehr weit weg. Wenn ich jedoch bedenke, dass meine Mutter in Ihrer Jugend an Rachitis erkrankte, dann ist das noch gar nicht so lange her, dass Menschen sich mit derart schlimmen Krankheiten herumschlagen mussten.

Bereits 1747 ahnte der schottische Arzt James Lind, dass es sich bei Skorbut um eine ernährungsbedingte Erkrankung handelt. Ich möchte dich jedoch nicht mit den zahlreichen Forschungen langweilen, nur so viel: Heute belegen zahlreiche Studien aus Wissenschaft und Forschung die Wichtigkeit dieses Vitamins.

 

Vitamin C – sind die Krankheiten aus früherer Zeit besiegt?

Klar kannst du nun sagen, aber Skorbut und diese anderen Krankheiten sind doch heute besiegt. Im Grunde genommen stimmt das auch, bis auf einige Ausnahmen bei unterernährten Menschen.

Dennoch solltest du die Wichtigkeit von Vitamin C nicht unterschätzen. Dieses Vitamin ist für so viele Vorgänge in deinem Körper zuständig und kann dich vor einer Vielzahl von Krankheiten schützen.

So berichtet der weltberühmte Biochemiker und Ernährungsexperte Linus Paulig, der zudem zweimal den Nobelpreis erhielt, in seinem Buch „Das Vitamin-Programm“:

 


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„Cheraskin, Ringsdorf und Sisley erzählen in Ihrem Buch „The Vitamin C Connection“ (1983) die Geschichte einer 48-jährigen Kalifornierin, die mit Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen und stark geschwollenem Bauch ins Krankenhaus kam.

Im Verlauf von vier Jahren musste sie sechsmal operiert werden. Jedes Mal war die Bauchhöhle voller Blut. Um die ständigen inneren Blutungen zu stoppen wurden ihre Eierstöcke, der Uterus, der Blinddarm, die Milz und ein Teil des Dünndarms entfernt.

Nach vier Jahren erkundigte sich ein Arzt schließlich nach ihren Essgewohnheiten und erfuhr, dass sie weder Obst noch Gemüse aß und auch keine zusätzlichen Vitaminpräparate nahm. Ihre Nahrung enthielt so wenig Vitamin C, dass sie zwar nicht an Skorbut starb, aber es war nicht genug, um ihre Blutgefäße ausreichend zu stärken und dadurch innere Blutungen zu verhindern. Ihr Blut enthielt nämlich nur 0,06 mg Vitamin C pro Deziliter. Nachdem man sie auf 1000 mg Vitamin C am Tag gesetzt hatte, normalisierte sich ihr Gesundheitszustand, wenn sich auch die durch die Operationen angerichteten Schäden nicht mehr beseitigen ließen (Cook und Milligan 1977).“

Auch dieser Fall liegt noch gar nicht so weit zurück, wie du der Jahreszahl entnehmen kannst.. Herr Pauling war außerdem der Meinung, dass die meisten Menschen eine wesentlich bessere Lebensqualität hätten, wenn sie mehr Vitallstoffe zu sich nehmen würden.

 

Warum ist Vitamin C so wichtig?

Um es kurz auf den Punkt zu bringen: Ohne Vitamin C könntest du nicht überleben.

Dieser Vitalstoff ist sicherlich das wichtigste Antioxidans und sorgt auf diese Weise für ein starkes Immunsystem. Es kommt in allen Zellen vor. Auch im Blut und sonstigen Körperflüssigkeiten ist es zu finden.

Es ist zudem ein nützlicher Partner der Vitamine A, B1, B2 und E, sowie der Fol- und Pantothensäure, denn es schützt diese vor Oxidation. Auch für einige Mineralien und Spurenelemente wie beispielsweise Kupfer ist es unentbehrlich.

Außerdem schützt dich dieses Vitamin vor freien Radikalen. Auf diese Weise werden deine Zellen, deine Organe, dein Gewebe sowie die Eiweißbausteine und Vitamine in deinem Körper vor Zerstörung geschützt.

Auch bist du gegen vielen weitere Krankheiten gewappnet wie beispielsweise:

  • Allergien
  • Arteriosklerose
  • Alzheimer
  • Autoimmunkrankheiten
  • Colitis ulcerosa
  • Morbus Crohn
  • Parkinson
  • Multiple Sklerose sowie
  • Krebs u. v. m.

Vitamin C ist im Übrigen an ca. 15.000 Stoffwechselvorgängen beteiligt. So unterstützt es beispielsweise die Hormonproduktion und die Herstellung von Kollagen. Somit wird dein Bindegewebe gestärkt, was für schöne, elastische Haut, bewegliche Gelenke, starke Muskeln und Knochen sowie gesunde Blutgefäße verantwortlich ist.

Es hat auch großen Einfluss auf deinen Fettstoffwechsel und hilft beim Abbau von Cholesterin zu Gallensäure. So hält es das gute Cholesterin (HDL) hoch und das schlechte (LDL) niedrig.

Aber das ist noch lange nicht alles, was dieser wichtige Helfer für dich tun kann. Vitamin C sorgt auch dafür, dass dein Körper entgiften kann. Denn es unterstützt die Leber bei der Entgiftung, wodurch diese in der Lage ist, Schadstoffe aus dem Blut zu sammeln. Außerdem bindet es Schwermetalle und viele weitere schädliche Stoffe. Zudem schützt es dich vor Krebs, denn es verhindert u. a. die Umwandlung von Nitraten in Nitrosamine. Auf diese Weise sorgt es dafür, dass alle Arten von Giften deinen Körper schnellstmöglich verlassen.

Und falls du mal gefeiert und etwas viel getrunken hast, hilft dieser Vitalstoff zudem den Alkohol im Blut besser abzubauen.

Auch als Raucher tust du gut daran – wenn du das Rauchen nicht aufgeben willst – dich mit reichlich Vitamin C zu versorgen, denn es mindert die Schäden, die das Rauchen verursacht.

Vitamin

 

Vitamin C – weitere zahlreiche Heilungserfolge

Mittlerweile dürfte klar sein, dass Vitamin C für zahlreiche Vorgänge im Körper von großer Bedeutung ist. Aber es gibt noch viele weitere Heilungserfolge, die nachzulesen sind. So unterstützt dieses Vitamin beispielsweise die Heilung von:

  • Hepatitis
  • Schizophrenie
  • Gürtelrose
  • Schleimbeutelentzündung
  • Asthma und
  • Erkältungen (hier solltest du bei ersten Anzeichen am ersten Tag über 6 Stunden hinweg stündlich 1000 mg Vitamin C zu dir nehmen und am zweiten und dritten Tag 3 x täglich 1000 mg)

 

Vitamin C – der Bedarf

Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung e.V. sollen erwachsene Männer täglich lediglich 110 mg und erwachsene Frauen nur 95 mg Vitamin C zu sich nehmen.

Das National Institute of Health (Nationales Gesundheitsinstitut) der USA empfahl bereits 1994 einen täglichen Mindestbedarf bei gesunden Männern in Höhe von 200 mg und empfahl Frauen wegen der Monatsblutung sogar eine höhere Dosierung.

In Anbetracht von Umweltbelastung, Stress und schlechten Ernährungsgewohnheiten sowie denaturierter Nahrung, ist diese Empfehlung m. E. jedoch ein Witz. Aufgrund meiner Erfahrungen liegt der Bedarf deutlich höher und zwar bei mindestens 400 bis 3000 mg. Kranke Menschen benötigen nach meinen Erkenntnisse sogar höhere Gaben.

Wichtig ist jedoch, dass du deinen Bedarf über natürliche Quellen deckst. Dies kannst du über Obst, Gemüse, Salat in Bioqualität tun. Solltest du zusätzlich eine  Nahrungsergänzung verwenden, dann achte bitte darauf, dass diese aus natürlichichen Zutaten, d. h. frisches Obst und Gemüse hergestellt ist. Mit künstlichen Vitaminen kann dein Körper nichts anfangen und außerdem können diese deinem Körper auf Dauer schaden.

 

Symptome für ein Vitamin-C-Defizit

Diese Symptome sind verminderte Leistungsfähigkeit, vorzeitige Ermüdung auch bei geringer Belastung. Außerdem Appetitlosigkeit, Infektanfälligkeit oder falls du zu Nasenbluten, Zahnfleischbluten bis hin zu Parodontose neigst. Des Weiteren zeigt schlechte Wundheilung und eine schlechte Eisenaufnahme und damit blasse Haut ein Defizit an Vitamin C an.

 

Vitamin C und die Folgen einer Langzeit-Unterversorgung

Wenn du deinem Körper dauerhaft zu wenig Vitamin C zuführst, können die o. g. ersten Anzeichen in teilweise schwerwiegenden Krankheiten enden. Dazu gehören beispielsweise

  • Arthritis
  • Arteriosklerose
  • Knochenbrüche
  • vorzeitige Alterung
  • Demenz
  • Krebs
  • u. v. m.

Damit dir das nicht passiert empfehle ich dir, dich täglich mit einer ausreichenden Menge an Vitamin C zu versorgen. Ich persönlich verwende neben einer gesunden, ausgewogenen Ernährung u. a. das Produkt von Natura Vitalis. Es ist aus rein natürlichen Zutaten hergestellt. Damit habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Da ich noch weitere Nahrungsergänzungen dieser Firma nehme, worüber ich bereits berichtet habe, will ich dir die Links zu meinen beiden Artikeln über Spirulina und Schwarzkümmelöl nicht vorenthalten.

Hat dir der Beitrag gefallen, dann freue ich mich, wenn du diesen teilst. Falls du bereits eigene Erfahrungen oder noch Fragen hast, schreibe mir gerne einen Kommentar oder nimm mit mir Kontakt auf.

Alles Liebe für dich!

Gabi

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Als Präventionsberaterin, Fitness-Coach sowie Autorin für Gesundheits- und Mental-Ratgeber helfe ich gesundheitsbewussten Frauen, die wenig Zeit haben, auf natürliche, einfache Weise für einen ganzheitlich, gesunden Körper zu sorgen. Außerdem mache ich Mut eigene Wege zu gehen, Stress und Belastungen loszuwerden und deinen persönlichen Traum zu leben, damit auch deine Seele glücklich ist.

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