Übersäuerung, was tun? Und was dein Darm damit zu tun hat?

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Kennst du die Aussage von Dr. Young: Übersäuerung ist völlig normal – beim Leichnam?

Diesen, zugegeben provokanten Ausspruch hörte ich vor einigen Jahren auf einem Seminar.

Aber was sich so drastisch anhört, hat leider einen sehr wahren Kern. Denn mit einer Übersäuerung ist nicht zu spaßen.

 

Schäden, die eine Übersäuerung in deinem Körper anrichtet

Wusstest du, dass …

  • 20 Millionen Deutsche mit Bluthochdruck leben
  • acht Millionen Deutsche Diabetes haben
  • und dass ca. 450.000 Menschen jedes Jahr zum ersten Mal an Krebs erkranken und dass gut die Hälfte daran stirbt?

Keine schöne Vorstellung? Aber woran liegt das denn? Die medizinische Versorgung wird doch immer besser?

Somit muss die Ursache doch woanders liegen, oder? Dem ist auch so, denn Erkrankungen werden häufig nicht ursächlich angegangen.

Uns wird vorgegaukelt das Gesundheit kompliziert sei. Dies kommt der Pharmaindustrie natürlich sehr gelegen.

Wenn das stimmen würde, laufen die Menschen weiterhin zum Arzt und nehmen ohne Gegenwehr oder Fragen zu stellen, fleißig ihre Medikamente und die Pharmariesen werden immer reicher. Also ist es doch sehr praktisch, wenn die Menschheit glaubt, dass Gesundheit kompliziert ist.

Allerdings muss ich auch zugeben, dass mir immer noch viel zu häufig jene Zeitgenossen über den Weg laufen, die tatsächlich lieber eine Pille einwerfen, statt etwas an ihrer ungesunden Lebensführung zu ändern. Ist halt so schön bequem!

 

Übersäuerung, wie sie entsteht

Übersäuerung und Übergewicht sind die schlimmsten Feinde deiner Gesundheit. Beides gehört zusammen wie Pfeffer und Salz, Pech und Schwefel oder was dir sonst noch dazu einfällt.

Zwar gibt es auch übersäuerte Menschen, die normalgewichtig bzw. schlank sind. Allerdings zeigt sich die Übersäuerung dann irgendwann auf anderem Wege, worauf ich auch noch eingehe.

Auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen, dennoch ist nachfolgende Aussage Fakt:

Jede Krankheit beginnt mit einer Übersäuerung!

Das schlimme, anfangs merkst du noch nicht einmal etwas. Bei einer Übersäuerung ist es ähnlich wie mit dem Stein und dem Tropfen Wasser, du erinnerst dich sicher an den Spruch: „Steter Tropfen höhlt den Stein“?

Eine Übersäuerung beginnt bereits, wenn wir unseren ersten Atemzug tun und mit jedem Bissen bzw. Schluck an „falscher“ Nahrung füllt sich das „Säure-Fass“ bis es eines Tages überläuft und Krankheiten hervorbringt.

Wir brauchen uns nur umzusehen, bereits kleine Kinder im Alter von vier Jahren sind extrem übergewichtig. Die Gründe sind vielfältig.

Sind Kinder bereits in so frühen Jahren stark übergewichtig, bleibt das nicht ohne Folgen!
Man kann nämlich davon ausgehen, dass diese höchstwahrscheinlich ihre Eltern nicht überlegen werden und an einer Krankheit sterben, die auf Übergewicht und letztendlich auf eine Übersäuerung zurückzuführen ist, wie z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes, Krebs etc.

Übersäuerung - was tun?

 

Übersäuerung, was diese mit deinem Darm zu tun hat?

Unsere Nahrung wird von unserem Körper verstoffwechselt und in kleinste Bestandteile zerlegt. Zurück bleiben Säuren und Basen.

Normalerweise sollte die Aufnahme von Säuren und Basen im Körper ausgeglichen sein, d.h. aus 50 Prozent Säuren und 50 Prozent Basen bestehen. Sobald hier ein Ungleichgewicht besteht, zeigen sich erste Anzeichen wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Probleme mit der Verdauung, Schmerzen, Übergewicht etc.

Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist allerdings übersäuert. Denn: Die meisten Menschen ernähren sich in einem Verhältnis von 80 Prozent Säuren und nur 20 Prozent Basen.

Unser Darm kommt aber mit dieser „ungesunden“ Nahrung nicht klar und scheidet nicht mehr alle Schlacken aus. Und so nimmt dann alles seinen Lauf, bis eines Tages Krankheiten entstehen.

 

Übersäuerung, der pH-Wert und die Verstoffwechslung von Lebensmitteln

Säure liegt im pH-Bereich von 0 – 7

Basen im pH-Bereich von 7 – 14

Wenn dein Körper überwieged in einem Bereich von etwa 7 liegt, ist alles in Ordnung.

Aber wie erreichst du das?

 

Übersäuerung – was wird zu Basen, was zu Säuren verstoffwechselt?

Zu den basischen Lebensmitteln zählt beispielsweise jedes Gemüse und zwar in jeder Form, also roh oder gekocht sowie Salat, Kräuter und viele Obstsorten.

Dann gibt es auch noch sogenannte neutrale Lebensmittel sowie gute und schlechte Säurebilder.

Zu den schlechten Säurebildern, die du tunlichst vermeiden solltest, gehören beispielsweise

  • Zucker & Weißmehl bzw. Weißmehlprodukte, diese werden zu Essigsäure verstoffwechselt
  • Cola- sowie alle limonadenhaltigen Getränke werden zu Phosphorsäure
  • Käse & Gepökeltes werden zu Salpetersäure
  • Fleisch wird zu Harnsäure. Von Harnsäure hast du vermutlich schon mal gehört. Dieser Wert wird beim jährlichen Check bei der Blutuntersuchung gemessen. Ist der Harnsäurewert zu hoch, wird dein Arzt dir Tabletten verschreiben. Nun könntest du denken, dass nun alles in Ordnung ist. Fehlanzeige: Denn diese Tabletten sorgen lediglich dafür, dass nicht noch mehr Harnsäure hinzukommt, nicht jedoch, dass die vorhandene Harnsäure abgebaut wird. Außerdem gebe ich zu bedenken, dass sich noch viele weitere Säuren in deinem Körper tummeln und gegen jede ein Medikament zu nehmen – sofern dies überhaupt möglich wäre – ist wohl nicht der richtige Weg. 😉
  • Tabletten werden ebenfalls sauer verstoffwechselt, so wird Aspirin zu Acetylsalicylsäure
  • Wein wird zu Schwefelsäure abgebaut
  • Kaffee wird zu Gerbsäure
  • Kohlensaures Wasser wird zu Kohlensäure
  • Körperliche Anstrengung wird zu Milchsäure
  • Stress, Ängste, Sorgen werden zu Salzsäure
    Und für die Raucher: Nikotin wird zu Nikotinsäure

Du siehst, so ziemlich alles, was du zu dir nimmst, wird zu Säuren verarbeitet und so füllt sich das „Säure-Fass“ Tag für Tag.

Das, was wir essen, hat also damit zu tun, ob unser Säure-Basen-Spiegel ausgeglichen ist, oder nicht.

Aber was passiert nun eigentlich mit den Säuren?

 

Übersäuerung – das stellt unser Körper mit den Säuren an

Die Sandwich-Methode

Unser Körper will natürlich verhindern, dass die Säuren in den Blutkreislauf gelangen.

Zwar ist auch unser Blut vorübergehend in der Lage einen Säuregehalt abzupuffern, aber um einer lebensbedrohlichen Azidose entgegenzuwirken, sorgt unser Körper lieber vor. Deshalb hat er sich viele Tricks einfallen lassen, wie er mit überschüssigen Säuren umgeht, die unser Darm nicht mehr los werden kann.

So hat er einerseits die Möglichkeit, die Säuren ins Gewebe abzuschieben. Unser Körper ist über diese Möglichkeit jedoch nicht sehr glücklich, daher versucht er sich davor zu schützen. Deshalb nutzt er hierfür die sogenannte Sandwich-Methode.

Denn Säuren sind für unsere Organe gefährlich. Daher legt unser Körper als Schutz über die Organe eine Fettschicht. Dann kommen die Säuren und anschließend wird wieder eine Fettschicht darüber gelegt.

Dies wird immer weiter fortgeführt. Übergewicht entsteht.

Unser Körper versucht diese Fettschichten festzuhalten, solange es nur irgend möglich ist. Deshalb ist es auch als übergewichtige Person so schwer, abzunehmen – zumindest dauerhaft –, wenn du deinen Körper vor deiner Diät nicht entsäuerst/entgiftest. Denn dann kommt es zum sogenannten Jo-Jo-Effekt.

Wenn du beispielsweise durch eine Krankheit abnimmst, kann das sogar sehr gefährlich werden. Denn dein Körper ist eh schon geschwächt und durch die nun freiwerdenden Säuren, wird dein Organismus zusätzlich geschwächt und das umliegende Gewebe geschädigt.

 

Die weitere Methode

Bei schlanken Menschen werden die Säuren als Salze eingelagert. Diese Salze binden sich an Calcium, welches für gesunde Knochen verantwortlich ist.

Auch an Magnesium binden sich diese Salze, welches für ein funktionierendes Muskelsystem sorgt. Das bedeutet: Deinen Knochen wird Calcium und deinen Muskeln wird Magnesium entzogen.

Somit ist es nicht verwunderlich, wenn Menschen über Verspannungen klagen. Es wäre töricht nun lediglich vermehrt Magnesium zu nehmen, denn Magnesium lindert zwar die Beschwerden, aber es bekämpft nicht die Ursache. Diese liegt ausschließlich in der Übersäuerung.

Genauso sieht es mit dem Calcium aus.

Immer mehr Menschen erkranken beispielsweise an Osteoporose. Calcium lindert zwar auch hier die Beschwerden, aber du kannst diese Krankheit nicht beheben, indem du nur Calcium nimmst.

Um wieder gesund werden zu können musst du neben hochdosiertem Calcium auch die Übersäuerung stoppen, indem du deine Ernährung umstellst.

Calcium verhindert in diesem Zusammenhang zwar ein Fortschreiten der Osteoporose. Aber wenn du die Ursache – also die Übersäuerung – nicht stoppst, dann hast du keine Chance die Krankheit zu verhindern bzw. wieder gesund zu werden.

Übrigens: Osteoporose hat nichts mit einem schwankenden Hormonspiegel zu tun, aber das nur nebenbei.

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Übersäuerung – Folgen der eingelagerten Salzkristalle

Eine weitere Folge der Übersäuerung:
Wenn dein Körper die Säuren als Salze einlagert, hast du sicherlich auch schon gesehen. Menschen mit deformierten Fingergelenken. Hier hat sich das Salz angelagert. Es sitzt zwischen dem Knorpel. Diese Salzkristalle sorgen für ständige Reibung. Sie schmirgeln den Knorpel ab. Arthritis ist entstanden.

Patienten bekommen dann gegen ihre Arthritis Tabletten. Diese bekämpfen natürlich wiederum nicht die Ursache, sondern helfen nur vorübergehend und übersäuern – wie die meisten Medikamente – den Körper noch mehr.

Fazit: Wenn du nicht die Ursachen angehst, dann wird aus der Arthritis irgendwann eine Arthrose.

Wenn die Schmerzen dann nicht mehr auszuhalten sind, wird der Arzt zu einer Operation raten und der Patient bekommt bspw. ein künstliches Gelenk.

Aber mal ganz ehrlich, kann das die Lösung sein? Mal abgesehen davon, dass es nicht für alles und jedes gesundheitliche Problem ein Ersatzteil gibt. Willst du wirklich als lebendes Ersatzteillager durch die Gegend laufen? So löst du auf keinen Fall das Problem! Die Ursache kannst du nur beheben, wenn du die Säuren wieder aus deinem Körper bringst.

 

Übersäuerung – weitere Folgen

Durch eine permanente Übersäuerung verändern sich zudem die roten Blutkörperchen, denn sie werden zu Pilz- oder Bakterienzellen.

Auffällig in diesem Zusammenhang ist, dass immer mehr Menschen unter bakteriellen Erkrankungen bzw. Pilzerkrankungen leiden. Auch Parasiten tummeln sich gerne in einem übersäuerten Körper, denn sie ernähren sich von den Schlacken, die unser Körper nicht loswerden kann.

Somit sind Anti-Pilz-Mittel und sonstige Medikamente natürlich auch nur eine vorübergehende und keine dauerhafte Lösung.

Durch die säurebedingte Veränderung der roten Blutkörperchen werden auch die Venen immer enger, kommen hierzu noch Vorerkrankungen, dauert es nicht mehr lange, bis ein Herzinfarkt oder Schlaganfall eintritt.

Um nochmal kurz auf die Parasiten, Bakterien und Pilze zu kommen.

Diese Mikroorgansimen hinterlassen ebenfalls saure Abfälle und produzieren ihrerseits weitere Säuren. Ein übersäuerter Körper wird durch diese Mikroorgansimen von innen quasi aufgefressen. Aber das ist nur beim Leichnam gewünscht, da ist es normal, dass dieser übersäuert. Beim lebenden Menschen ist das keine sehr schöne Vorstellung!

Folgen einer Übersäuerung
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Übersäuerung – es ist nie zu spät

Aber es ist nie zu spät das Rad zurückzudrehen. Selbst in hohem Alter und wenn bereits Krankheiten ausgebrochen sind, kannst du noch für ein lebenswertes Leben sorgen.

 

Übersäuerung was tun?

Um deinen Körper ins Gleichgewicht zu bringen, wechsle zunächst das Wasser! D. h. ab sofort nur noch stilles – wenn möglich gereinigtes – Wasser.

Falls du Leitungswasser trinkst empfehle ich dir einen guten Wasserfilter. Zwar wird dieses Wasser von den Wasserwerken geprüft, aber die Grenzwerte sind viel zu hoch.

So sind im Leitungswasser beispielsweise alle Medikamentenrückstände wie beispielsweise Antibiotika und Hormone (Anti-Baby-Pille), die beim Gang zur Toilette ausgeschieden werden und ins Leitungswasser gelangen.

Ein Grund weshalb immer mehr Menschen gegen Antibiotika resistent sind und Paare keine Kinder bekommen können.

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Welche Menge solltest du trinken? Trinke mindestens 30 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht besser 45 ml pro Kilogramm Körpergewicht.

Schließlich möchtest du den Säurestau auflösen und nur wenn du ausreichend stilles Wasser trinkst, kann ein Austausch stattfinden.

Des Weiteren empfehle ich dir eine Entgiftungskur durchzuführen. Denn schließlich soll dein Darm wieder so funktionieren, wie dies von der Natur vorgesehen war. Und das kann er nur, wenn die Schlacken darin hinaus gefegt werden. Dies kannst du beispielsweise mit Bentonit und Flohsamenschalen tun.

Übrigens: Ein gesunder Mensch hat 1 bis 2 mal pro Tag Stuhlgang.

Passe deine Ernährung – zumindest schrittweise – an. Dazu lasse während der Entgiftung schon mal alle Genussgifte wie Alkohol, Zigaretten und Kaffee weg.

Eine gesunde Kaffee-Alternative ist beispielsweise dieser Lupinenkaffee.

 


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Wichtig ist außerdem, dass du nach und nach deine Ernährung umstellst. Diese sollte überwiegend aus Frischkost d. h., Gemüse, Salat, Kräuter und Obst bestehen. Schau, dass das Verhältnis von Säuren und Basen auf deinem Teller zu etwa 70 Prozent aus basischer Kost und zu 30 Prozent aus Säuren besteht.

Falls du ein paar Ideen für basische Rezepte benötigst, empfehle ich dir dieses Kochbuch!


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Übersäuerung, was du sonst noch unterstützend tun solltest

Zusätzlich solltest du deinen Körper mit natürlichen Mineralien versorgen. Eine kleine Auswahl, die ich sehr empfehlen kann, findest du unter „basische Produkte“.

Auch Produkte die deinen Darm unterstützen findest du in meinem Shop!

Wenn du Hilfe bei deiner Entgiftung benötigst, dann helfe ich dir gerne. Dazu stehe ich dir mit verschiedenen Coachings zur Verfügung. Natürlich brauchst du nicht die Katze im Sack kaufen, sondern kannst dich für eins meiner begehrten GRATIS Kennenlern-Gespräche bewerben.

Warum musst du dich darum bewerben? Nun, ich habe relativ wenig Zeit und daher kann ich nur eine begrenzte Anzahl an Gesprächen führen. Somit lohnt es sich, hier rasch zu agieren. Aber zurück zum eigentlichen Thema.

Genannte Schritte einer Entgiftung sind überaus wichtig, damit du deinen Körper wieder ins Gleichgewicht bringst. Egal ob du vorbeugen willst, krank bist oder abnehmen möchtest.

Nur so hast du die Chance dauerhaft gesund zu bleiben und falls bereits eine Krankheit vorliegt, wieder gesund zu werden. Gleiches gilt, wenn du abnehmen willst.

Übrigens: Schau dir in diesem Zusammenhang auch meinen Beitrag „Darmerkrankungen und deren Folgen – was du dagegen tun kannst“ an!

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