Weihnachtsfeiertage, so werden sie friedvoll und harmonisch

Die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür und ich nehme einmal an, dass diese für dich auch etwas ganz Besonderes sind, oder? Schließlich wünschen wir uns doch alle, dass diese friedvoll und harmonisch verlaufen. Dass wir uns mit der Familie gut verstehen und es für alle Gäste ein richtig gelungenes Fest wird.

Das hat sehr viel mit Wertschätzung zu tun, denn die möchte ein jeder Mensch erhalten. Um diese Anerkennung zu erhalten, ist es natürlich ebenso wichtig, diese anderen Menschen entgegenzubringen.

Damit deine Weihnachtsfeiertage voller glücklicher Momente werden und entspannt verlaufen, gebe ich dir heute einige Tipps.Weihnachtsfeiertage

 

Weihnachtsfeiertage, so vermeidest du Missverständnisse

Damit die Weihnachtsfeiertage harmonisch verlaufen, ist eine klare Kommunikation zunächst das A und O. Dies gilt natürlich für alle Feste und nicht nur für die Weihnachtsfeiertage.

Enttäuschungen und damit Grund für Streitigkeiten entstehen meist durch Missverständnisse. Diese beruhen jedoch darauf, dass du dir einerseits selbst nicht klar darüber bist, was du willst. Andererseits entstehen diese, wenn du dich nicht klar mitteilst. Natürlich solltest du nun nicht „die Peitsche“ rausholen und allen deinen Willen aufzwingen, das wäre der falsche Weg.

Indem du dir als Gastgeber jedoch im Vorfeld eine klare Linie überlegst und diese unmissverständlich, aber freundlich mitteilst, vermeidest du Fehlschlüsse und die Weihnachtsfeiertage werden zu dem, was du dir so sehr wünschst: ein friedvolles, harmonisches Fest.

Bedenke: An Weihnachten treffen viele unterschiedliche Menschen zusammen, obwohl diese meist aus der Familie stammen. Dennoch hat vielleicht jeder andere Erwartungen.

Weihnachten mit der Familie und Freunden

Daher ist hier der Spagat zwischen Respekt und Integration zu vollziehen. Deshalb lautet mein …

 

Tipp Nr. 1

Hole dir Papier und Stift und schreibe zunächst mal alle Regeln auf, die dir einfallen. Wie sehen deine perfekten Weihnachtsfeiertage aus, was müsste jeder tun, wie stellst du dir das Weihnachtsfest vor? Wenn du das gemacht hast, dann sortiere alles nach Wichtigkeit und streiche den Rest bis auf die drei wichtigsten Punkte.

Falls dir grad keine Regeln einfallen, will ich dir auch hierzu einige Tipps geben. No-goes können beispielsweise sein:

  • auf dem Mobiltelefon herumdaddeln,
  • dass Gäste dir in der Küche dazwischenfunken oder
  • bestimmte Gesprächsthemen bei Tisch, die du gerne ausklammern möchtest.

Deine drei wichtigsten Regeln hat jeder Gast zu respektieren, schließlich bist du der Gastgeber und möchtest allen ein schönes Fest bereiten und dazu gehört auch, dass du dich selbst wohlfühlst.

Du hast ein Recht darauf, dass sich alle daran halten und sich integrieren. Dies hat übrigens nichts mit unterordnen zu tun, wie irrtümlich oftmals angenommen wird. Auf diese Weise werden deine Weihnachtsfeiertage zu einem inspirierenden Fest, einem geselliges Beisammensein voller Herzenswärme und ein wundervolles Geschenk für jeden.

Diese Wertschätzung ist wichtig, denn auf diese Weise erinnern sich später alle gerne an die Weihnachtsfeiertage.

 

Die drei magischen Regeln

Jetzt fragst du dich vielleicht, wie du deinen Gästen, deine magischen drei Regeln rüberbringen kannst, ohne dass diese sofort eingeschnappt sind. Auch das lässt sich mit einem Augenzwinkern und einem Lächeln problemlos hinbekommen.

Du könntest das Thema, wenn alle eingetroffen sind und vielleicht ihren Begrüßungssekt/-cocktail in der Hand halten, kurz ansprechen. Dies könnte wie folgt ausschauen: „Liebe Familie, ich heiße euch nochmals herzlich Willkommen und freue mich schon sehr darauf, heute den Tag/Abend mit euch verbringen zu dürfen. Ich wünsche mir so sehr, dass es für alle (einschließlich mir selbst, als Gastgeber 😉 – Zwinker –) das schönste und friedvollste Weihnachtsfest wird, was wir je zusammen gefeiert haben.

Deshalb habe ich mir eine kleine Weihnachts(haus)ordnung überlegt (wichtig: lächeln nicht vergessen!). Meine kleine Liste beinhaltet die folgenden Punkte (nun deine Regeln 1., 2., und 3. aufzählen).  Liebe Gäste, fällt euch noch spontan etwas ein, was euch sehr wichtig ist und deshalb unbedingt zu beachten ist?“

Auf diese Weise fühlt sich sicherlich niemand auf den Schlips getreten und du hast die “Kuh schnell vom Eis”.

 

Tipp Nr. 2

Natürlich hast nicht nur du Rechte, auch deine Gäste haben ein Recht darauf, sich wohlzufühlen. Sie müssen in der Lage sein, trotz aller Wertschätzung, die sie dir entgegenbringen, selbst authentisch bleiben zu können.

Zwar gibst du dein Bestes und es ist dein großer Abend, wofür du in jedem Fall Anerkennung und Respekt verdient hast. Trotz all deines guten Willens ist es dennoch möglich, dass du mit all der Arbeit überfordert bist und deine Gäste dies zu spüren bekommen.

Hier ist auch wieder klare Kommunikation gefragt. D. h., für deinen Gast bzw. deine Gäste muss es möglich sein,dich anzuspricht, allerdings ohne dich vor den anderen Gästen bloßzustellen. Auf diese Weise kannst du angemessen reagieren und ihn fragen, was er sich von dir als Gastgeber wünscht, um sich wohlzufühlen.

Falls du anfänglich bei ihm auf Widerstand stößt, nimm dies bitte nicht allzu persönlich. Mit etwas Geduld glätten sich rasch wieder die Wogen und deinem Gegenüber fällt doch noch etwas Passendes ein, was du für ihn tun kannst.

 

Tipp Nr. 3

Schraube deine Erwartungen etwas herunter. Denn nichts ist schlimmer als Ängste, wie bspw. die Angst nicht perfekt zu sein oder das etwas nicht gelingt. Damit setzt du dich selbst dermaßen unter Druck und das kann dann nur schief gehen.

Selbst wenn du dich bereits seit Monaten auf perfekte Weihnachtsfeiertage vorbereitest, solltest du im Hinterkopf haben, dass Feste immer auch situationsabhängig sind. Daher erwarte von dir und deinen Gästen nicht zu viel. Bleib stattdessen lieber etwas lockerer, damit verringerst du das Risiko, dass du enttäuscht wirst. Je mehr du gestresst bist, desto eher unterlaufen dir Fehler.

Denke auch immer daran, dass deine Gäste, selbst wenn es sich um deine Familie handelt, ganz andere Werte haben können als du. Wenn jemandem etwas missfällt, beziehe das bitte nicht auf dich, denn das ist letztendlich sein Problem. Geht außerdem mal was schief und kannst du dann darüber lachen, erinnert man sich meist noch lange an einen schönen und lustigen Abend.

Oftmals ist ein wenig Improvisation und Kreativität viel liebenswerter, als wenn alles perfekt ist. Denn auch Perfektionismus kann die anderen unter Druck setzen und/oder sie beschämen, weil sie nicht wissen, wie sie dir danken können.

Gleiches gilt für die Geschenke, auch damit solltest du dich nicht zu sehr stressen. Klar ist es schön, wenn sich der Beschenkte freut und seine Reaktionen so sind, wie du es dir vorstellst. Dennoch sind es deine Erwartungen. Nicht jeder kann seine Freude so zeigen. Auch ist es möglich, dass sich der Geschmack des Gastes in der Zwischenzeit geändert hat. In jedem Fall hat all das nichts mit dir als Person zu tun.

Auch hier kann Kommunikation mit Fingerspitzengefühl helfen und eine Brücke schlagen. Eine mögliche Frage an den Beschenkten könnte sein: „Auf einem Gradmesser von Null bis Hundert, wie gut habe ich deinen Geschmack getroffen?“

Natürlich solltest du auch als Beschenkter immer mit Sensibilität reagieren, wenn dir mal was nicht gefällt. Schließlich hat sich der andere viel Mühe gegeben. Deshalb solltest du diesen in jedem Fall dafür loben, dass er sich den Kopf darüber zerbrochen hat.

 

Tipp Nr. 4

Nochmals, für jeden sind andere Werte wichtig. Das gilt nicht nur für die Weihnachtsfeiertage. Deshalb solltest du es niemals persönlich nehmen, wenn jemand dir nicht die Anerkennung gegenüberbringt, die du womöglich erwartet hast.

Nicht jeder hat die gleichen Gastgeberqualitäten, weiß was gerade „hipp“ ist oder interessiert sich womöglich dafür, welche Temperatur der Wein haben muss und lobt dich infolgedessen dafür.

Deshalb bist du nicht mehr oder weniger Wert, als dein Gegenüber.

Leider haben wir in der Kindheit eher gelernt uns mit anderen zu vergleichen, statt die Leistung anderer wertschätzend anzuerkennen. Selbst wenn du dich mit Worten schwer tust, kannst du dennoch deine Anerkennung zollen.

Nimm dein Gegenüber einfach in den Arm, denn darüber freut sich jeder! Schließlich ist Weihnachten doch das Fest der Liebe. Und übrigens, diese Geste kannst du immer anwenden, nicht nur während der Weihnachtsfeiertage.

 

Tipp Nr. 5

Tischgespräche können ebenfalls ein heikles Thema sein. Deshalb hier einige Themen, die unbedingt zu vermeiden sind:

  • Krankheiten
  • Todesfälle und
  • Politik

Allerdings sollte auch über niemanden hergezogen werden, ob er nun anwesend ist oder nicht. Wie heißt es so schön „Leben und leben lassen!“ Denn genauso, wie du nicht möchtest, dass über dich geredet wird, so möchte das auch niemand anderes.

Alternative Gesprächsthemen, die fast jeden interessieren und die jeder schön findet sind bspw.:

  • von der letzten Urlaubsreise erzählen,
  • besonders schöne Erlebnisse teilen oder
  • über außergewöhnliche Unternehmungen berichten.

 

Tipp Nr. 6

Was ist zu tun, wenn es doch passiert und zwei sich streiten? Ergreife auf keinen Fall Partei, denn du gerätst garantiert zwischen die Fronten!

Hier ist ein „Machtwort“ manchmal die bessere Wahl. Wenn das nicht hilft, dann binde die streitenden Parteien in irgendwelche Aufgaben ein. Dies könnte beispielsweise sein, den Tisch abzuräumen oder das Geschirr in die Spülmaschine einzusortieren. Auch kannst du ein Gesellschaftsspiel hervorholen. Meist beruhigen sich die Geister dann wieder rasch.

Falls du unbedingt in das Streitgespräch eingreifen möchtest, dann gilt auch hier, dies mit Vorsicht zu tun. Wie ich bereits mehrfach sagte, jeder hat eine andere Sichtweise, was auch das Recht eines jeden ist. Schließlich möchtest du selbst doch auch nicht bevormundet werden.

Stattdessen spreche erst einmal ein Lob aus. Dies könnte so oder so ähnlich lauten: „Klasse, dass du mir deine Sichtweise mitgeteilt hast. Ist schon ganz schön eindrucksvoll, wie abwechslungsreich und bunt unsere Welt ist, findest du nicht auch? Ich finde es gut, dass jeder seine Meinung hat!“

 

Das waren nun meine sechs Tipps, mit denen ich dir friedvolle und entspannte Weihnachtsfeiertage wünsche. Vielleicht fällt dir noch etwas ein, dann schreib mir doch gerne einen Kommentar!

Alles Liebe für dich!

Gabi

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Als Präventionsberaterin, Fitness-Coach sowie Autorin für Gesundheits- und Mental-Ratgeber helfe ich gesundheitsbewussten Frauen, die wenig Zeit haben, auf natürliche, einfache Weise für einen ganzheitlich, gesunden Körper zu sorgen. Außerdem mache ich Mut eigene Wege zu gehen, Stress und Belastungen loszuwerden und deinen persönlichen Traum zu leben, damit auch deine Seele glücklich ist.

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