Zahnimplantate: Pro & Kontra aus naturheilkundlicher Sicht

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Zahnimplantate sind eine Form des festen Zahnersatzes und dienen zur Schließung von Lücken in der Zahnreihe. Die günstige Zahnkrone wird dabei von einer Art künstlichen Zahnwurzel, dem sog. Implantatkörper, getragen. Dieser wird chirurgisch in den Kieferknochen eingesetzt und verwächst dort mit der natürlichen Knochensubstanz.

Die schulmedizinische Zahnheilkunde betont vor allem die ästhetischen und funktionellen Vorteile des Implantats. Aus Sicht der Naturheilkunde und der ganzheitlichen Medizin ergeben sich jedoch zahlreiche Problemstellungen. Diese sollte man im Interesse der eigenen Gesundheit bedenken, bevor man sich ein Implantat einsetzen lässt. Diese Fragen sollen im folgenden Text verständlich beleuchtet werden.

 

Das Implantat als Königsweg: Die Argumente der schulmedizinischen Zahnheilkunde

Schulmedizinisch orientierten Zahnärzten gelten Zahnimplantate oft als Königsweg der Lückenschließung: Sie sind optisch von den natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden und ermöglichen das Sprechen, Lachen, Abbeißen und Kauen ohne jede Einschränkung.

Dank der Verankerung im Kiefer ist – anders als beim Einsetzen einer Brücke – kein Beschleifen der Nachbarzähne nötig. Dadurch können Implantate auch dort als Zahnersatz dienen, wo herkömmliche Brücken nicht machbar sind (bspw. beim verkürzten Kiefer, d.h. dem Fehlen der hinteren Backenzähne, bei sehr großen Zahnlücken und fast zahnlosem Kiefer). Zudem sitzt das Implantat deutlich fester als eine Flügelbrücke/Klebebrücke oder eine mit Klammern verankerte Teilprothese.

Sofern keine Kontraindikationen (insb. Parodontitis, Diabetes, starkes Rauchen) vorliegen, gilt das Zahnimplantat als zwar teure aber durchaus lohnenswerte Investition in die eigene Zahngesundheit.

Zahnimplantate

 

Zahnimplantate aus naturheilkundlich-ganzheitlicher Sicht

Bei der Zahnbehandlung mit naturheilkundlich-ganzheitlichem Ansatz wird der Nutzen von Zahnimplantaten keineswegs bestritten:

  • Zahnlücken sind ein funktionales Problem. Sie können zu Fehlstellungen der benachbarten Zähne wie auch zu einer übermäßigen Verlängerung des Gegenzahns führen und befördern die Rückbildung des Kieferknochens.
  • Sichtbare Zahnlücken sind auch ein ästhetisches Problem und als solches der psychischen Gesundheit der Betroffenen nicht zuträglich.
  • Zahnimplantate ermöglichen die Schließung von Zahnlücken auch in Fällen, in denen anderen Formen des Zahnersatzes keine oder keine befriedigende Lösung bieten (siehe oben).

In der ganzheitlichen Betrachtung beschränkt sich die Frage nach Nutzen und Wirkung des Implantats jedoch nicht nur auf den Mundraum, sondern analysiert auch entferntere Wechselwirkungen mit dem gesamten Organismus.

 

Stichwort Biokompatibilität: Welche Materialien sind aus ganzheitlicher Sicht zu bevorzugen?

Aus ganzheitlicher Sicht sind beim Thema Zahnimplantat Risiken in Bezug auf die verwendeten Materialien zu bedenken. Dies gilt insbesondere für die Verwendung von Mundmetallen. Bio-Zahnimplantat setzten stattdessen auf modernste Hochleistungskeramiken.

  • Titan: Das schulmedizinisch als ideales Implantat-Material gepriesene Titan wird als toxisch abgelehnt, da es sich um ein unedles Metall handelt, dass der Ionisation unterliegt. Es bildet ein galvanisches Element, in dem sich Säuren bilden und Ströme entstehen.
  • Titanoxid: Die Oxidierung der Titan-Oberfläche dagegen gilt als vorteilhaft, weil das Material dann chemisch inert ist. Die Oxidschicht wirkt dabei als Diffusionsbarriere, sodass keine Metallionen (Titan wie auch dessen mögliche Begleitelemente Nickel und Zinn) in den Organismus gelangen können. Implantatkörper mit Titanoxid-Oberflächen gelten daher als empfehlenswert.
  • Zirkonoxid / Zirkoniumoxid: Das keramische und somit biokompatible Material hat sich bereits in der Gelenkprothetik bewährt, hier gibt es weder Galvanismus noch Mundströme. Aus diesem sog. ‚keramischen Stahl‘ können sowohl Implantatkörper wie auch Implantatkronen (in Vollkeramik oder als Verblendkrone aus Metall mit Zirkonoxid-Beschichtung) gefertigt werden.
  • Zirkonnitrit: Auch hierbei handelt es sich um ein extrem hartes, biokompatibles keramisches Material, das zur Beschichtung des Implantataufbaus eingesetzt wird.

 

Naturheilkundliche Ansätze zur Begleitung des Implantationsprozesses

Wenn trotz der Verwendung Bio kompatibler Materialien nach Einsetzen des Zahnimplantats Schmerzen, Wundheilstörungen o.ä. auftreten, ist oft eine unzureichende Diagnostik, ungünstige Terminierung und/oder fehlende Begleitbehandlung ursächlich.

  • Verträglichkeitstest von Materialien und Medikamenten:

    Bei einer geplanten Implantation sollte unbedingt abgeklärt werden, welche Materialien im aktuellen Zustand des Patienten verträglich sind (bspw. VegaTest auf Basis der Bioimpedanzmessung, Blutuntersuchungen). Ziel ist es, Unverträglichkeiten und immunologische Störungen durch ungeeignete Materialien zu vermeiden. Ggf. kann auch eine vorbereitende Behandlung zum Abbau von Materialunverträglichkeiten notwendig sein.

  • Ausschluss von Belastungsfaktoren:

    Die herkömmlichen Röntgen-Untersuchungen bieten nur unzureichende Diagnostikmöglichkeiten. Ergänzend sollte eine Ultraschall-Diagnose (bspw. CAVITAT) durchgeführt werden, die genauere Erkenntnisse über die Beschaffenheit des Kieferknochens (Ostitis, Hohlräume) liefert. Durch die Störfeld-Diagnostik ist zu klären, ob von der mittels Implantat zu schließenden Zahnlücke (d.h. der in Knochen und Gewebe hinterlassenen Narbe) noch störende Auswirkungen auf den Gesamtorganismus ausgehen. Diese sollten vor dem Einsetzen des Implantats therapiert werden.

  • Terminierung des Eingriffs:

    Die Lehre des Biorhythmus beschreibt die wellenartigen Zustandswechsel der körperlichen, emotionalen und geistigen Leistungsfähigkeit des Menschen. Für die Wahl des richtigen Zeitpunkts von Operationen wie einer Zahnimplantation sind auch die Mondphasen mit zu berücksichtigen. Optimal sind körperliche Hochphasen bei abnehmendem Mond im rechten Tierkreiszeichen, da sich hier Vitalität und verbesserte Wundheilungsfähigkeit, verminderte Blutungsneigung und Chance zur Ausleitung aufs Beste zusammentreffen.

  • Ganzheitliche Begleitungbehandlung:

    Der Implantationsprozess bedeutet einen invasiven Eingriff in den Organismus. Daher sollte eine auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Vor-, Begleit- und Nachbehandlung stattfinden. Dabei können phytotherapeutische, homöopathische und orthomolekulare Ansätze zum Einsatz kommen. Nach dem Eingriff strebt man insb. nach der Verringerung von Schmerzen und Schwellungen sowie Entzündungshemmung. Auch Mora-/Bioresonanz- und lokale Farb-Therapie haben sich zur Förderung der Wundheilung bewährt.

  • Ganzheitliche Parodontose- & Periimplantitis-Prophylaxe:

    Entzündliche Erkrankungen im Mundraum stellen eine große Gefahr für Implantatträger dar und können schlimmstenfalls zum Implantatverlust führen. Umso wichtiger ist es, dass nach dem Einsetzen eines Implantats regelmäßige Kontrolluntersuchungen stattfinden (bspw. aMMP8-Test zur Früherkennung). Auch bei der Therapie sollten ganzheitliche Ansätze zum Tragen kommen, die Parodontose bzw. Periimplantitis nicht als rein zahnmedizinisches Problem („schlecht geputzt“) sondern als systemische Allgemeinerkrankung betrachten und behandeln.

 

Zahnimplantate als Alternative zur Wurzelbehandlung?

Ganzheitlich orientierte Mediziner wissen, was für einen gefährlichen Störherd ein toter Zahn bilden kann. Daher wird das schulmedizinische Beharren auf dem Erhalt toter Zähne – durch Wurzelbehandlung und ggf. Wurzelspitzenresektion – sehr kritisch gesehen. Es scheint zweifelhaft, dass das Zahnmark (Pulpa) derart restlos entfernbar ist, dass keinerlei Eiweisspartikel zurückbleiben und im Zuge des Zerfalls ihre toxische Wirkung auf den Organismus entfalten.

Daher kann ein nach ganzheitlichen Prinzipien gesetztes Implantat eine empfehlenswerte Alternative für Wurzelbehandlungen sein und – gerade im sichtbaren Frontbereich – den gefährlichen toten Zahn ästhetisch und funktional ersetzen.


 

Wie hat dir der Beitrag der Dentalklinik Gelencsér gefallen? Hast du bereits Zahnimplantate oder planst du, welche machen zu lassen? Schreib mir doch bitte einen Kommentar.

Ich habe mir gerade Implantate setzen lassen und und ich kann dir sagen, dass ist wirklich nicht angenehm. Ich war ein paar Tage aus dem Verkehr gezogen, wie man so schön sagt. Daher ist es immer besser vorzubeugen und es erst gar nicht zum Zahnverlust kommen zu lassen. In den nächsten Tagen werde ich über den Eingriff ausführlich berichten.

Übrigens, hier kannst du deinen Biorhythmus berechnen. Und hier ist ein Mondkalender, der dir günstige Tage für beispielsweise einen geplanten zahnärztlichen Eingriff zeigt.

Damit deine Zahnimplantate auch lange halten, müssen diese sehr gut gepflegt werden. Daher empfehle ich dir die Ultraschallreinigung, denn diese reinigt bis in eine Tiefe von 12 mm, siehe Video:

Und wenn du noch alle deine eigenen Zähne hast, umso besser, dann hilft dir die Ultraschallreinigung dabei, deine Zähne gesund zu erhalten.

Bitte teile den Beitrag, damit auch andere Personen, die einen Zahnersatz benötigen, mit diesen Informationen versorgt werden! Danke!!!

Wenn du Fragen zum Thema Zahnpflege hast, schreib mir bitte eine E-Mail.

 

Alles Liebe für dich!

Gabi

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Als Präventionsberaterin, Fitness-Coach sowie Autorin für Gesundheits- und Mental-Ratgeber helfe ich gesundheitsbewussten Frauen, die wenig Zeit haben, auf natürliche, einfache Weise für einen ganzheitlich, gesunden Körper zu sorgen. Außerdem mache ich Mut eigene Wege zu gehen, Stress und Belastungen loszuwerden und deinen persönlichen Traum zu leben, damit auch deine Seele glücklich ist.

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